Login

00

Warenkorb

Dein Warenkorb ist leer.

Pierre Avoi

Es gibt noch viele weitere Details zu dieser Tour. Für den Zugriff benötigst du aber ein Nutzerkonto auf Ride.ch. Registriere dich als Silber- oder Gold-Abonnent, um auf alle Detailangaben inklusive Webkarte, GPX-Track oder PDF-Download zugreifen zu können.

Tabs horizontal

Beschreibung
Pierre Avoi
Beschreibung

Der Pierre Avoi bezeichnet den Felsturm, der hoch über Verbier am Eingang des Val de Bagnes steht. Er ist der Ausgangsort der fantastischen Singletrail-Abfahrt nach Martigny.

In Verbier steigt man in die Gondel nach Les Ruinettes und folgt dann dem Höhenweg zum Croix de Coeur. Man folgt beim Pass weiter dem Höhenweg, um wenig später über die Südflanken in Richtung Savoleyres aufzusteigen. Ist der Bergrücken erreicht, folgt man dem Trail linkerhand, erreicht den Col de la Marlene und rollt auf einem engen Pfad durch die steile Südflanke des Pierre Avoi. Schliesslich ist noch eine kurze Tragepassage angesagt, um den Sattel wenig unterhalb des Gipfels des Pierre Avoi zu erreichen. Hier beginnt der Abfahrtsspass. Der Trail schlängelt sich durch die Nordflanke, anfangs immer wieder mal knifflig, dann zunehmend flüssiger und schneller. Ein Stück Fortsstrasse ist angesagt, um gleich wieder rechts in den nächsten Trail zu steuern. Ein paar wenige Meter Aufstieg zum Col du Lein sind noch angesagt, bis wenig nach der Alp Tronc der nächste Trail beginnt. Dieser führt scheinbar endlos und superflüssig durch das mitunter steile Waldgelände und endet erst am Ortsrand von Martigny. Zurück nach Verbier gelangt man passenderweise mit dem Zug beziehungsweise ab Le Châble mit der Gondelbahn.

Strecke: 
(Verbier –) Les Ruinettes – Croix de Coeur – Grands Plans – Savoleyres – Col de la Marlene – Comba Plan – Grand-Luy – Les Peutix – Col du Lein – Le Tronc – Le Planard – Le Gotra – Martigny
Details zur Route
Distanz: 
23 km
Höhendifferenz berghoch: 
360 m
Höhendifferenz bergab: 
2090 m
Tiefster Punkt: 
468 M.ü.M.
Höchster Punkt: 
2340 M.ü.M.
Startort: 
Verbier
Zielort: 
Martigny-Ville
Webcode: 
1514
E-MTB: 
nicht tauglich für E-Mountainbikes
Routen-Klassifizierungen
Kondition: 
Fahrtechnik: 
Panorama: 
Gesamteindruck: 
Beste Jahreszeit: 
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Weitere Informationen
Restaurants: 
Restaurant la Croix-de-Coeur
Restaurant de Savoleyres
Buvette du Col du Lein
Shuttles: 
Martigny–Le Châble
Le Châble–Verbier
Verbier–Les Ruinettes

Kommentare

Geschrieben von David Winistörfer am 26. Dezember 2019.

Bin die Tour am 9. Juli 2019 gefahren.

Da ich bereits am Vortag mit der Bahn bis nach Les Ruinettes gefahren war, entschloss ich mich dieses Mal mit eigener Muskelkraft dieses erste Zwischenziel zu erreichen. Der ganze Anstieg (bis Verbier mit Verkehr) ist problemlos fahrbar und weist eine angenehme Steigung auf. Zwei Stunden und eine Cola später erreichte ich Les Ruinettes. Von dort führt es über einen einfachen Bergweg leicht abfallend bis zum Croix de Coeur, wo man die Strecke des legendären Grand Raid verlässt. Bis zum Savoleyres geht es dann noch einmal knackig hoch, bevor es dann zum Col de la Marlene ein erstes Mal runter geht. Der Weg zum Sattel unterhalb des Pierre avoi ist wie beschrieben schmal. Dazu ist er sehr wenig befahren/begangen und an einigen Stellen abgerutscht. Zum Schluss folgt dann noch eine kurze Trage/Schiebepassage.
Ich würde aufgrund der herrlichen Aussicht einen Abstecher auf den Gipfel empfehlen. Für dieses Unterfangen empfehle ich beim Col de la Marlene rechts abzubiegen. Es folgt eine ca. 10-minütige Tragepassage, danach wird die Strecke wieder grösstenteils fahrbar bis zum Fusse des Pierre avoi. Dort deponiert man dann das Bike und es folgt eine ca. 10-minütige Laufpassage mit div. Stufen und Leitern. Die Aussicht ist dann aber unbeschreiblich. Pierre avoi steht übrigens für „Pierre a voir“, den Stein den man gesehen haben muss. Wer auf der A9 von Martigny Richtung Simplon fährt kommt am Parkplatz „Pier avoi“ vorbei, und wenn man dann nach rechts blickt weiss man sofort was gemeint ist. Cooles Gefühl wenn man schon dort oben war.
Nach dem Abstieg folgt dann noch ein kurzes Teilstück zurück auf den Track. Die Abfahrt beginnt ziemlich technisch und ruppig, wird aber immer flowiger. Auch wenn die Abfahrt ab und zu durch Bergwege unterbrochen wird verdient sie doch das Prädikat „sehr empfehlenswert“, bis man in Martigny wieder zurück in der Zivilisation ist.
Fazit: Unbedingt zu Fuss den Gipfel erklimmen, tolle Abfahrt. Mit Bahnunterstützung problemlos auch als Feierabendtour machbar.
Ich fahre ein Scott Spark 900RC, bin Uphill meist in der Kopfgruppe; Downhill immer der letzte, mit Abstand.