Portail de Fully | Ride Magazin

Portail de Fully

Die Portail de Fully ist eines der ganz grossen Singletrail-Highlights im Wallis. Der spektakuläre Übergang liegt steil über Martigny und verspricht einen unglaublichen Höhenweg und eine endlose Trail-Abfahrt.


Beschreibung

In Dorénaz nimmt man die kleine Gondelbahn hoch nach Champex, bei der man die Räder unten an die Gondel hängt. Bei der Bergstation gehts auf einem Strässchen hoch nach La Giette und dann auf einem Schotterweg weiter bis zur Cabane du Scex Caro. Hier geht die Route in einen Singletrail über, auf dem man bis hoch zur Portail de Fully pedalieren kann. Viele schieben hier das Bike aber phasenweise, um etwas Kraft zu sparen. Auf der Portail ergibt sich ein erstklassiges Panorama auf das gegenüberliegende Mont-Blanc-Massiv und das weit unten liegende Rhôneknie. Nun gehts in die Abfahrt, die anfänglich auf einem Singletrail durch sehr exponiertes Wiesengelände führt. Eine vorsichtige Fahrweise ist hier angebracht. Dann wird der Weg immer flüssiger und endet bei einem Schottersträsschen. Nochmals 80 Höhenmeter Aufstieg sind angesagt bis dann der phänomenale Höhenweg durch die felsige Südflanke des Grand Chavalard beginnt. Später gehts dann richtig runter, und auf einem spassigen Trail erreicht man Chibo. Ein nicht minder spektakulärer Trail führt nun nach Bendon und darauf in unzähligen (fahrbaren) Serpentinen steil runter in die Weinberge zwischen Saillon und Fully. Auf Nebensträsschen gehts entlang der Rhone zurück nach Dorénaz.

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Distanz

36 km

Höhenmeter

1315 m

Tiefenmeter

1990 m

Tiefster Punkt

448 M.ü.M.

Höchster Punkt

2333 M.ü.M.

Startort

Dorénaz

Zielort

Dorénaz

Kondition

 

Fahrtechnik

 

Panorama

 

Gesamteindruck

 

Webcode

1294

E-MTB

beschränkt tauglich für E-Mountainbikes

Autor

Thomas Giger

Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Biketransport

Dorénaz–Alesse

Passende Alternativrouten
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Kommentare

Kurz vor Chibo auf dem Wanderweg: Ein Zubrigger des Torrent de Randonne kann ohne Brücke nicht ganz einfach überquert werden.

Der Downhill nach Chibo ist laut Trailforks double black diamond: https://www.trailforks.com/trails/chamouere/
We diesen double black nicht unbedingt machen will kann den Weg nach Alpage de Sinio nehmen (mit einer kleinen Steigung). Ein endless downhill ist zwar ein double track aber doch noch recht spassing. War vermutlich der Zubringer einer verlassenen Miene.

Bin die Tour zuletzt am 27. Oktober 2019 gefahren.

Zum Abschluss der Saison schaffte ich es nochmals auf eine meiner Lieblingstouren. Diese Tour bietet alles, was das Bikerherz begehrt.
Der Anstieg ab der Bergstation beginnt moderat bis zur Cab. Sex Carro. Danach gibt es je nach Formstand ein paar Laufpassagen. Auch ab 2214 bis 2410 war ich grösstenteils zu Fuss unterwegs. Ab dort beginnt aber das Trailfeuerwerk. Nach dem Portail wird es ab und zu etwas ausgesetzt, so dass man besser kurz vom Rad steigt. Wir haben dann versucht linksrum vom See direkt zur Hütte zu fahren, das war aber keine gute Idee. Das nächste Mal fahre ich wieder gegen den Uhrzeigersinn um den See. Immerhin hatten wir Glück, dass die Hütte noch offen hatte, es war der letzte Tag dieser Saison. Nach einer feinen Rösti ging es weiter, nochmals mit einer Rampe bis zum Punkt 2133. Danach folgt ein Hammertrail bis L’Erie, ab dort wird es ein bisschen technisch aber immer noch sehr gut fahrbar. Bei 1397 gibt es dann einen neu angelegten Trail welcher gänzlich fahrbar ist bis Chibo. Ab dort wird es dann richtig technisch, bis nach dem Rebberg und einem weiteren Anstieg noch das ultrasteile Schlussstück beginnt. Dieses Stück machte mir dank meinem neuen Bike mit Plus-Bereifung und mehr Federweg zum ersten Mal sogar ein bisschen Spass, fordert aber alles von Mensch und Maschine.

Fazit: Mit Bahntransport, steilem Anstieg, Schiebepassagen, Hammertrails und ultra steilem Schlussstück bietet diese Tour alles, was das Bikerherz begehrt.
Ich fahre ein Scott Genius Ultimate, bin Uphill meist in der Kopfgruppe; Downhill immer der letzte, mit Abstand.

War gestern, 11.06.20 wieder am Portail de Fully. Die Strecke war bis auf 3 einfach zu überquerende Schneefelder schneefrei. Ab Beudon habe ich den Trail in westlicher Richtung nach Mazembroz probiert, um das Serpentinen-Massaker am Schluss zu umfahren. Auf Trailforks war dieser Trail als "in beide Richtung fahrbar" drauf, dachte daher dass der Downhill somit keine grosse Sache sein könne. Leider weit gefehlt. Was am Anfang einfach ultrasteil war wurde nach der Flussüberquerung endgültig nicht mehr fahrbar. Immerhin war in der Felswand ein Seil gespannt, so konnte ich mich mit der rechten Hand daran festhalten, währenddem meine linke Hand mein Bike auf der Schulter festhielt. Ganz unten waren dann Leute in der Wand am Klettern, und auch für den Trail wäre die Kletterausrüstung geeigneter gewesen als ein Bike. Lasst es also besser bleiben :-)

Tour ende August 2019 gefahren. Leider haben wir die Kommentare nicht genau befolgt. Wir hätten einige Schiebepassagen weniger über uns ergehen lassen müssen, wenn wir diese 30 hm in den oberen Wanderweg genommen hätten. Die letzten 200-300 Tiefenmeter sind also wirklich technisch sehr schwierig! Der Weg war mit lauter losem Geröll gefüllt. Wir konnten kaum ein paar Meter auf dem Bike absolvieren! Das hat uns sehr frustriert, da wir schon bergauf viel zu Fuss absolvieren mussten. Abfahrt fahrtechnisch: dunkelschwarz!!

Checked 2018

Wir haben die Tour in einer gemischten Gruppe (MTB,E-MTB) gefahren. Es ist eine sehr schöne Tour die auch mit dem E-MTB problemlos gefahren werden kann. Die steilsten bergauf Passagen können mit der entsprechenden Technik fast gänzlich gefahren werden.
Viele Grüsse Hans

Sind heute die Tour gefahren.
Ist alles soweit richtig was Daniel schreibt, in Beudon unbedingt den Track kurz verlassen und nicht über die Terrasse des Weingutes fahren! Beim Bike Verbotsschild geradeaus Richtung der gut sichtbaren Luftseilbahn Station, dort vorbei und dem Strässchen hinter der Station nach unten dem Rebberg entlang fahren! Beim dritten!! Strässchen welches in die Reben führt links abbiegen. Es steht auch genau dort wieder ein Wanderwegzeichen! Geht kurz steil hoch und dann quer rüber genau in den Wanderweg vom Track. Bitte fahrt aussen rum wie beschrieben, ist kurz und kein Mehraufwand und verpassen tut ihr auch nichts!! Bitte liebe Ride Leute korrigiert den Track dahingehend! Sonst ist die Tour wirklich toll! PS ich möchte auch nicht dass mir ein Biker über meine Terrasse donnert!!
Viele Grüsse Hans

Das Verladen der Bikes bei der Bahn ( 11.20 Fr. ) verläuft problemlos und man gelangt so einfach auf 1124 Meter wo man entlang der Strasse bis zur Hütte Secx Carro aufsteigt.
Wenn man kurz vor der Hütte Secx Carro wo der Alpweg aufhört ( etwa 30 Meter beim Wegweiser ) rechts die Wiese hochschiebt ( 2 Minuten ) gelangt man in den oberen fahrbaren Wanderweg ( man muss etwas suchen ) , so spart man sich die Laufpassage auf dem Weg kurz nach der Hütte. Die beiden Wege münden dann nach 400 Meter wieder in den gleichen Wanderweg ein und man ist auf der originalen Route.
Der Trail ist dann meist fahrbar bis zum obersten Punkt auf etwas über 2300 Meter. Von dort gelangt man entlang des Hangs bis zum Portail de Fully .
Der Weg vom Pass bis zum See ist im ersten Teil neu bearbeitet worden und nun ohne Probleme fahrbar, man sollte jedoch trotzdem an das abschüssige Gelände denken.
Vom See folgt dann der steile Gegenanstieg zum Höhenweg nach L’Erie.
Kurz vor dem Parkplatz den Abzweiger rechts runter nicht verpassen, dort fängt der Wanderweg an welcher bis nach Beudon führt. Dieser ist mal flüssig, mal steil und technisch. Vor Beudon hat es einige happige steile Stellen im ausgesetzten Gelände.
In Beudon sind handbemalte Schilder mit VTT beschriftet welche die Biker um die Gärten herum
führen soll. In Beudon hat es 2 Seilbahnstationen, etwa 20 Meter vor der unteren Station geht links ein Weg in den Weinreben weg, dort ist das VTT Schild kaum sichtbar. So gelangt man in den Wanderweg mit den Serpentinen.
Die Serpentinen haben es dann nochmals in sich, zwischen den steilen Kurven kaum ein Meter gerade Linie, loses Gestein und Absätze verlangen nochmals alles gegen das Ende der Tour.
Alles in allem eine schöne und abwechslungsreiche Tour , die Abfahrt ist an manchen Stellen recht ausgesetzt und steil.
Viele Grüsse Dani