Strada Alta | Ride

Strada Alta

Strada Alta Leventina

Wer die Leventina nur von der Durchreise her kennt, dem entgeht so manches. Im nördlichsten Winkel des Tessins wartet mit der «Strada Alta» eine Route, die selbst erfahrenen Bikern ihr ganzes Können abverlangt.


Beschreibung

In Airolo folgt man anfänglich der beschilderten Mountainbike-Route 65 bis Altanca. Hier folgt man dem Strässchen nach Ronco, wechselt ein kurzes Stück auf einen Singletrail und klettert schliesslich hoch nach Catto und weiter bis zur Weggabelung hoch üebr den Felsen, die bis nach Rodi abfallen. Ab hier zeigt die Strada Alta nun ihren wahren Charakter. Der Trail bergab nach Freggio ist supertechnisch und mit unzähligen Wurzeln in alle Richtungen durchsetzt. Wer hier nicht genug Federweg und eine filigrane Fahrtechnik vorweisen kann, wird immer wieder mal das Bike schieben. Danach wirds etwas ruhiger, man steigt auf nach Osco und folgt dem Singletrail, welcher der Höhe entlang via Calpiogna nach Rossura führt. Die Original Wanderroute der Strada Alta führt hier bergab nach Calonico, Mountainbiker steigen aber besser hoch bis zur Alp co, um danach auf erstklassigen aber knackigen Singletrails nach Anzonico zu gelangen. Hier trifft man wieder auf die Originalroute und folgt dieser nach Cavagnago und steigt auf einem Strässchen hoch nach Sobrio. Nun steht die lange Schlussabfahrt an. Der knackige Trail führt via Diganengo und Corecco nach Pollegio und ist insbesondere auf den letzten Metern nochmals sehr anspruchsvoll. Von Pollegio ist es bis zum Bahnhof Biasca ein kurzer Weg.

Tipp: Die Tour ist als Wanderweg markiert und mit «Strada Alta» ausgeschildert.
 

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Distanz

46 km

Höhenmeter

1345 m

Tiefenmeter

2195 m

Tiefster Punkt

290 M.ü.M.

Höchster Punkt

1428 M.ü.M.

Tage

1 Tag

Startort

Airolo

Zielort

Biasca

Kondition

 

Fahrtechnik

 

Panorama

 

Gesamteindruck

 

Webcode

1144

E-MTB

gut tauglich für E-Mountainbikes

Autor

Thomas Giger

Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
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Kommentare

Strada Alta
Bin die Tour am 05.09.2022 gefahren. Da es mir zu viele Teer- und Kiesstrecken hatte bin ich in Ronco links abgebogen und dann alles oben durch, bis ich dann in Osco wieder auf die Originalroute kam. Diese Teilstrecke war zwischen Sacca und Monte Di Sotto teilweise komplett zugewachsen. Danach war alles mehr oder weniger gut fahrbar und der Downhill nach Osco recht steil und technisch. Trotzdem hat sich dieser Ausflug nicht gelohnt. Der Trail ab Osco war dann wegen Holzschlag gesperrt, so dass ich bis Targnett den nächsten Umweg machen „musste“. Das folgende Teilstück bis Tengia war dann ein absolutes Sahnestück. Der Tipp vom Ride mit dem Aufstieg zur Alp Co kann ich nicht empfehlen. Ab Sorsello gab es einiges hoch zu schieben und der anschliessende DH war teilweise komplett zugewachsen und verholzt, absolut zum vergessen. Immerhin gab es ein feines Stück Kuchen in Anzonico. Der Trail von Sobrio ist anfangs recht schön, auch wenn immer wieder verblockte Passagen kommen. Alles in allem kam nie Freude auf, teilweise stimmte auch der Track nicht mehr (der Wanderweg wurde verlegt). Ganz zum Schluss gab es dann noch für mich unfahrbare Stufen, alles in allem also keine lohnenswerte Tour für mich.
Ich fahre ein Scott Genius Ultimate, bin Uphill meist in der Kopfgruppe; Downhill immer der letzte, mit Abstand.

Bis km 30 fahrbar, danach muss das Bike aufgrund eines Erdrutsches und schlecht präparierten Wanderwegen geschoben werden... Tour ist selbst für geübte Fahrer eine Herausforderung.