Septimerpass | Ride Magazin

Septimerpass

Septimerpass, Südflucht Graubünden

Der Septimerpass ist eine historische Nordsüdverbindung und heute bei den Mountainbikern populär. Die Abfahrt führt durch das wenig bekannte Bergell.


Beschreibung

Der Tourenstart liegt in Bivio, der vom Engadin mit dem Postauto erreichbar ist. Anfänglich geht es auf einem Alpsträsschen 540 Höhenmeter hoch bis zum Septimerpass. Ab hier ist für den Rest der Tour Abfahrtsspass angesagt. Der Singletrail bergab ist knackig und anspruchsvoll, ordentlich Federweg ist hier von Vorteil. Es folgt später ein Stück auf einem Alpsträsschen bis ein Trail weiter zum Dörfchen Casaccia führt. Der Talboden des Bergells ist erreicht, welchem man nun meist entlang der markierten Mountainbike-Route bergab folgt. Es ist ein Wechselspiel aus Singletrails und Forstwegen, und nur an einer Stelle muss für ein paar Meter auf der Hauptstrasse gefahren werden. Man passiert die pittoresken Dörfchen Promontogno und Bondo bis man in Castasegna schliesslich ins Postauto nach St. Moritz steigt. Es ist möglich, auf dem Fahrradweg bis nach Chiavenna weiterzufahren und da ins Postauto zu steigen.

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Distanz

30 km

Höhenmeter

590 m

Tiefenmeter

1670 m

Tiefster Punkt

694 M.ü.M.

Höchster Punkt

2317 M.ü.M.

Tage

1 Tag

Startort

Bivio

Zielort

Bondo

Kondition

 

Fahrtechnik

 

Panorama

 

Gesamteindruck

 

Webcode

1378

E-MTB

gut tauglich für E-Mountainbikes

Autor

Thomas Giger

Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Nahegelegene Bikeshops:
boardlocal bikelocal, St. Moritz, +41 81 377 33 33, www.boardlocal.ch
Bernina Sport, Pontresina, +41 81 842 70 40, www.berninasport.ch
Fähndrich Sport, Pontresina, +41 81 842 71 55, www.faehndrich-sport.ch/
Alpine Bike, Celerina, +41 81 833 05 05, www.alpine-bike.ch
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Kommentare

Breiter kräftezehrender Aufstieg, hat man diesen hinter sich, kommen dann die Spuren der Römer zu Tage. Öfters mal Abschnitte mit rumpligen Römerwegen. Dank ihnen hat es einen schönen fahrbaren Serpentinenweg runter. Jedoch muss man den Lenker auf diesen Wegen gut festhalten. Ist man dann mal in Casaccia, ist es noch ein gemütliches Ausrollen nach Castasegna. Dabei hat es immer wieder Spassige kleine Abschnitte.

Die Kiesstrasse oberhalb von Casaccia ist wieder instand gesetzt worden. Der Trail ist zugleich auch eine Wasserrinne und dementsprechend technisch schwierig. Teilweise m.E. auch mit einer Schwierigkeit von 4/6. Keine Flowpassagen. Der Ausblick ist fantastisch.

Da ich noch kein sehr guter Mountainbiker bin, fuhr ich von Marmorera rauf bis zur Passhöhe und ein Stück runter bis zum romantischen Brückli, dabei musste ich zum Teil zu Fuss gehen, weil mir der steinige Weg doch etwas zu anspruchsvoll war. Diese Tour war aber auch so wunderschön für Genussfahrer wie ich und meine Freunde auf dem e-mountainbike. Die Tour nahm ich auf Video auf und man kann sie auf youtube ansehen. Der Link dazu ist: https://youtu.be/E8ParZxtB7Y

Stand heute (17.09.2019) ist die Kiesstrasse oberhalb von Cassacia stellenweise gesperrt, da es einen Felssturz gab. Man wird über einen steilen Wanderweg umgeleitet. Anfangs ist dieser für geübte Fahrer noch machbar, danach heisst es für Biker ohne ernsthafte Trial-Skills schieben. Man ist aber bald in Cassacia und es kann auf der normalen Tour weitergehen.