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Test: Continental Baron Projekt ProTection 27.5 x 2.6 – die Reifendimension der Zukunft ...

... oder alles nur Marketing? Hörte man die Industrie vor ein paar Jahren noch Plus-Reifen als Mass der Zukunft anpreisen, war der Hype schnell vorbei und diese haben wieder markant an Marktanteil verloren. Nicht zuletzt, weil viele der 2.8 und 3.0 Zoll breiten Schlappen pannenanfällig sind oder unbefriedigende Fahreigenschaften besitzen. Kurz darauf kündeten viele Reifenfirmen an, sie blieben den breiten Reifen treu, machten diese aber schmaler und prophezeiten, dass die Lösung 2.6 Zoll laute.

… oder alles nur Marketing? 

«Na gut», dachte ich mir, «finden wir mal raus ob die bewährten 2.3 und 2.4 Zoll breiten Pneus bald der Vergangenheit angehören!» Als dann an der Eurobike 2017 einer meiner persönlichen Lieblingsreifen in der 2.6-Zoll-Variante vorgestellt wurde, war klar: «Den muss ich haben.»
 
Ich gebe es zu, ich gehöre zu den Wenigen, die Plus-Reifen mögen. Egal ob am Hardtail oder am Fully. Aber bis dato haben mir nur ganz wenige Modelle zugesagt. Ich mag «Grip satt» und Bikes mit wenig Federweg. Oft sind mir die aktuellen 2.3 und 2.4 Zoll breiten Reifen etwas zu schmal. 2.5er gibt es fast nur in schwerer Downhill-Ausführung und solange ich nicht im Bikepark fahre, mag ich keine 1300 Gramm schweren Pneus.
 
Wenn ich Reifen teste, ziehe ich meistens den hinteren mit Schlauch auf und vorne fahre ich ihn tubeless. So kann ich gleich beide Setups testen. Der dicke Baron lässt sich in beiden Optionen ohne Probleme montieren. Mit 65 Millimetern Breite hat er ordentlich Volumen und das Gewicht von rund 900 Gramm ist tolerierbar.
 
Ansonsten greift Continental auf ihre bewährten Technologien zu: Black Chili Gummimischung und ProTection Apex Karkasse gegen Durchschläge. Das Stollenlayout ist identisch mit dem dünnen Bruder in 2.4 Zoll. Das Profil ist aber etwas niedriger und zwischen den Stollen sind grössere Zwischenräume.
 

Ein Zwitter der vieles kann, aber nicht alles

Die Unterschiede zum klassischen 2.4 Zoll breiten Baron Projekt sind auf den ersten Metern spürbar. Das Original hat nie mit tiefem Rollwiderstand geglänzt – seine Stärken liegen woanders – aber das Dickerchen rollt noch spürbar schlechter. Gerade auf Asphalt macht sich das grobe Profil mit starken Vibrationen bemerkbar.
 
Obschon das Reifenprofil sehr nah am Original liegt, ist das Fahrverhalten komplett anders: Es gleicht eher dem ballonartigen Gefühl von Plus-Reifen, einfach nicht so ausgeprägt. Egal ob nass oder trocken, der Grip ist immer gut. Hat man den passenden Luftdruck mal gefunden, bei mir mit 70kg fahrfertig lag dieser bei knapp 1 Bar. So machen sich die positiven Eigenschaften eines Plus-Reifen bemerkbar, ohne dass es sich in Kurven schwammig anfühlt. Einzig auf harten, präparierten Abfahrtsstrecken muss der Druck erhöht werden. Die markanten Seitenstollen in Kombination mit der Breite des Reifens ermöglichen einem eine ganz neue Dimension von Kurvenhalt. Man muss schon mit ordentlicher Schräglage durch die Kurven schiessen, bis man bezüglich Grip ans Limit kommt.
 

Fazit

Was ist der 2.6er Baron Projekt nun: Ein schmaler Plusreifen oder ein breiter Enduro-Pneu? Für mich ist sein Fahrverhalten näher an dem der Plus-Reifen, jedoch hat er weniger Schwächen als diese: Pannen hatte ich keine. Auf schlammigem Boden schwimmt er oben auf und macht keine Laune. Dann punktet sein schmaler Bruder. Ist 2.6 Zoll nun das Mass der Dinge? Das muss jeder für sich herausfinden. Ich bin mit dem «Semi-Plus» Baron sehr zufrieden und werde mit ihm noch eine Weile Spass haben. 

UVP: CHF 89.00

www.continental-reifen.de

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