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Schurter fährt mit «frechem Manöver» zum Europameistertitel

Nun ist Nino Schurters Palmares vollkommen: Dank einem taktischen gewieften Manöver gewinnt der Bündner in Monte Ceneri den letzten, ihm fehlenden Elite-Titel, vor dem Franzosen Titouan Carod. Mathias Flückiger fehlt das entscheidende «halbe Prozent» und wird dennoch mit der Bronzemedaille belohnt. Lukas Flückiger belegt als Dritter Schweizer den zwölften Rang.

Anders als in den letzten Rennen startet Nino Schurter besser und ohne in ein Gerangel verwickelt zu sein. Mit ihm sind auch seine Schweizer Kollegen Mathias Flückiger, Filippo Colombo und Thomas Litscher vorne vertreten. Schurter versucht immer wieder mit Tempoverschärfungen die Gruppe zu spalten, was ihm auch gelingt. Doch immer wieder fahren die Konkurrenten wieder auf. Doch er lässt nicht ab und es bildet sich eine Dreierspitze mit Schurter, Flückiger und Carod. Der amtierende Weltmeister Jordan Sarrou verliert den Kontakt.

Während Flückiger nicht in der Lage ist, das Tempo zu diktieren, startet Schurter immer wieder Angriffe, kommt aber nie ganz weg. Auf der letzten Runde ist es dann Titouan Carod der sich auf die Flucht macht. Schurter scheint geschlagen, aber er kämpft sich wieder zurück an des Franzosen Hinterrad.

Dann ist es die zweitletzte technische Passage die Schurter zu nutzen weiss: Während Carod ausholt, um sauber in den Fels-Drop einzubiegen, sticht Schurter innendurch in die Lücke und vor Carod in den Drop. Dieser völlig perplex, steht kurz still – der entscheidende Moment für Schurter, um wegzukommen und sein Palmares mit dem Europameistertitel zu vervollständigen.
«Es ist super gelaufen, in der letzten Runde wurde es aber sehr hart. Als ich abgehängt war, dachte ich kurz, das Rennen wäre verloren, kämpfte mich aber wieder zurück und merkte, dass ich nicht der einzige war, der leiden musste», blickt Schurter zurück und führt weiter aus: «Ich hatte dann zwei Möglichkeiten für eine Attacke – die erste habe ich genutzt und bin in der Einfahrt vor dem Drop frech innen durch. Der Titelgewinn ist für mich eine grosse Wiedergutmachung, denn ich wollte die nicht zufriedenstellende Saison schon mit einem Erfolgserlebnis beenden.

Mathias Flückiger fehlt «das nötige, halbe Prozent», um in den Kampf um den Sieg einzugreifen. Nach der Silbermedaille an den Weltmeisterschaften wäre das aber sein Ziel gewesen.
«Ehrlich gesagt habe ich mir heute etwas mehr erhofft – dachte ich sei fitter, besser erholt. Schlussendlich ist es aber eine Medaille, von dem her bin ich zufrieden. Über die gesamte kurze Saison gesehen, hätte auch mehr drin liegen müssen. Ich war super in Form, doch als es aber losging, begannen auch meine gesundheitlichen Problemchen. Dass ich nun trotz allem so fahren konnte, ist aber natürlich schon super», relativiert Flückiger seine erste, kleine Enttäuschung.

Sein Bruder Lukas Flückiger hat seine verkorksten Weltmeisterschaften verdaut und arbeitet sich auf dem technisch anspruchsvollen Kurs in Monte Ceneri stetig nach vorne. Mit einem starken Finish kämpft er sich bis auf Platz zwölf. Etwas dahinter landet Matthias Stirnemann auf Rang 14.
Filippo Colombo und Thomas Litscher werden an aussichtsreichen Positionen von Plattfüssen gebremst.

Resultate EM Monte Ceneri, Elite Männer
1. Nino Schurter (SUI)
2. Titouan Carod (FRA)
3. Mathias Flückiger (SUI)
4. Luca Braidot (ITA)
5. Jordan Sarrou (FRA)
6. Gerhard Kerschbaumer (ITA)
7. Mirko Tabacchi (ITA)
8. Thomas Griot (FRA)
9. Sebastian Fini (DEN)
10. Max Foidl (GER)
11. Vlad Dascalu (ROM)
12. Lukas Flückiger (SUI)
14. Matthias Stirnemann (SUI)
16. Thomas Litscher (SUI)
18. Lars Forster (SUI)
27. Filippo Colombo (SUI)
33. Andri Frischknecht (SUI)
 

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