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Yeti rollt mit langhubigen 29er-Boliden an

Yeti präsentiert zwei neue Boliden: Mit dem SB150 bringt die Kultmarke ein waschechtes, zeitgemässes Enduro, das sich auf 29er-Laufrädern und einen 150er/170er-Fahrwerk auf EWS-Strecken bewähren soll. Auch das SB130 hat 29er-Räder und will ins schwere Gelände, wenn hier auch noch mehr Kletterkünste drin stecken.

Yeti präsentiert zwei neue Boliden: Mit dem SB150 bringt die Kultmarke ein waschechtes, zeitgemässes Enduro, das sich auf 29er-Laufrädern und einen 150er/170er-Fahrwerk auf EWS-Strecken bewähren soll. Auch das SB130 hat 29er-Räder und will ins schwere Gelände, wenn hier auch noch mehr Kletterkünste drin stecken.

Beim langhubigen 29er-Enduro klaffte bei Yeti Cycles bislang eine Lücke im Portfolio – und diese ist nun fulminant gefüllt: Das SB150 ist mit 150er Hub hinten und einer 170er-Gabel wie gemacht, um auf schweren EWS-Strecken zu brillieren. Dazu gehört heute ein Fahrwerk, dass trotz viel Hub gut bergauf geht, und das stellt Yeti mit dem Switch Infinity-Hinterbau sicher. Hier läuft der Hinterbau im Hauptdrehpunkt als absolutes Alleinstellungsmerkmal auf einem Lager im Federweg nach oben und stellt so sicher, das bergauf nichts wippt und der Bolide auch bei vielen Schlägen gut im Federweg steht. Beim SB150 ist diese Hinterbaulagerung noch einen Ticken kompakter geraten und das Unterrohr hat einen für Yeti bislang ungewohnten Knick erhalten. Diese Bauweise erlaubt es, eine grosse Trinkflasche im Rahmen zu transportieren, das wird dem Hobby- wie EWS-Piloten genauso zu Gute kommen. Wie es sich heute gehört, setzt das SB150 selbstverständlich das Motto kurze Kettenstreben, flacher Lenkerwinkel und langer Reach um.

Alleinstellungsmerkmale am Hinterbau

Kaum ist das SB150 vorgestellt, doppelt Yeti mit dem SB130 nach. Diese Allmountain-Maschine sieht dem langhubigeren Pendant zum Verwechseln ähnlich und Yeti preist das Bike als Allrounder an. Könne man nur ein einziges Mountainbike haben, dann sei das SB130 genau das richtige, denn es habe einen umfassendes Leistungsspektrum. Die Rede ist hier von einer Basis mit 29er-Laufrädern und 130 Millimeter Hub.

Besonders sticht am SB130 eine Dämpferverlängerung heraus: Diese ist zum Patent angemeldet und dafür da, den Federweg linear und dessen Verlauf gleichzeitig um 15 Prozent progressiver zu gestalten. Die Folge davon soll mehr Kontrolle im mittleren Federwegsbereich und ein sensibles Ansprechen auf kleine Stösse sein. Auch ergebe die Bauweise einen besseren Zugang zum Dämpfer und vereinfach den Aus- und Einbau.

Wie beim langhubigeren Pendant sind auch beim SB130 die Themen «low, slack and long» umgesetzt. Damit gemeint ist ein kurzes Steuerrohr, ein langer Reach, kurze Kettenstreben, ein flacher Steuerwinkel sowie ein steiler Sitzwinkel. Bei beiden Bikes kommen Gabeln mit reduziertem Offsetz zum Einsatz, damit das Fahrverhalten trotz «low, slack and long» nicht zu träge wird.

yeticycles.com

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