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Wie viel verdienen Pro-Mountainbiker?

Start Albstad UCI MTB World Cup Cross Country Women

In einer Umfrage haben knapp 200 Mountainbike-Profis Auskunft über ihr Einkommen gegeben. Ein erstes verblüffendes Resultat: Ein Fünftel der Fahrerinnen und Fahrer, die sich in den letzten zwei Jahren in den Top-40 platzierten, verdienen keinen Cent. Die Studie wurde im Auftrag von Pinkbike durchgeführt.

Zuerst eine Warnung. Der «State of the Sport Survey» enthält keine Liste mit den Namen der Stars und ihres Einkommens. Er besteht in einer statistischen Annhäherung an die Einkünfte der Mountainbike-Profis. Es geht also um sehr viele Zahlen. Wer das nicht spannend findet, sollte spätestens hier aus dieser Meldung aussteigen.

Während zwei Jahren erhielten Fahrerinnen und Fahrer einen Fragebogen, die sich in einem Weltcup-Rennen (Cross Country, Downhill), einem Wettkampf der Enduro World Series oder einem Slopestyle/Freeride-Wettkampf der höchsten Stufe in den Top-40 klassiert hatten. Ihr Angaben machten sie anonym. Am meisten Antwortsätze gingen von Downhill und Enduro Pros ein (zusammen 137), daneben gaben 39 Cross Country-Spezialisten und 21 Slopestyler Auskunft. 61 % aller Befragten sind Männer. Weitere Angaben zu den Befragten finden sich in den Grafiken.
 

 

Nun aber zum Eingemachten, nämlich dem Geld, das die Pros einstreichen oder eben nicht. 21 % werden für ihre Weltklasse-Leistungen nicht mit Geld entlöhnt, ein Viertel verdient jährlich 5000 Dollar oder weniger, 51 % kommen auf höchstens 20000 Dollar. Auf der anderen Seite der Skala verdient ein Drittel der befragten Profis mindestens 40000 Dollar pro Jahr, 10 % streichen 100000 oder mehr ein. Am ungleichsten ist die Einkommensverteilung im Downhill-Weltcup, wo 46.7 % höchstens 5000 Dollar jährlich einkassieren, gegenüber 20 % mit 40000 bis über 250000 Dollar. Am ausgeglichensten ist das Feld der Cross-Country-Spezialisten, wo 40 % mindestens 40000 Dollar jährlich einkassieren, gegenüber 20 %, mit 0 bis 20000 Dollar.
 

 
 

Unfaire Unterschiede

Auch im MTB-Profi-Zirkus verdienen die Frauen weniger als die Männer: Die Hälfte aller Athletinnen hat sich der Einkommenskategorie 10000 - 20000 zugeordnet oder einer höheren zugeordnet. Bei ihren Kollegen liegt das Medianeinkommen (die eine Hälfte verdient so viel oder mehr, die andere Hälfte verdient weniger) bei 10000 – 20000 Dollar. Bei fast allen Frauen ist bei 100000 Dollar das Ende der Fahnenstange erreicht, während immerhin 15 % der Männer mindestens soviel oder noch deutlich mehr verdienen.
 
Zu betonen ist, dass es sich bei all diesen Zahlen um Selbstdeklarationen handelt, es wurden keine Überweisungen oder Steuererklärungen überprüft. Interessant ist auch, wie die Befragten ihr Einkommen beurteilen. 43 % finden, ihre Leistungen werden nicht fair entlöhnt. 29 % halten ihre Entlöhnung für angemessen. Der Rest beantwortet die Frage weder mit ja noch mit nein.

Weitere Details: STATE OF THE SPORT SURVEY, Pinkbike
 

 
 

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