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WC Nove Mesto: Colombo knapp geschlagen, Koller Vierte und Baumann Zweiter

Der Rumäne Vlad Dascalu gewinnt beim Weltcup in Nove Mesto das U23-Rennen. Hauchdünn kann er den zweiten Sieg von Filippo Colombo verhindern. Auf Platz drei fährt mit zehn Sekunden Rückstand der Däne Simon Andreassen über die Ziellinie. Joel Roth verliert ebenfalls knapp den Sprint um Rang acht. Bei den U23-Frauen belegt Nicole Koller den vierten Rang. Janis Baumann wird Zweiter bei den Junioren.

Lange bilden auf den 26,2 Kilometern acht Fahrer die Spitzengruppe. Der Deutsche Max Brandl fällt als erster zurück, doch erst am Ende der vorletzten von insgesamt sieben Runden fliegt die Gruppe auseinander. Da ist es Filippo Colombo der sich an die erste Position gesetzt hat und einige Konkurrenten in Schwierigkeiten bringt.

Der Niederländer David Nordemann und Christopher Blevins aus den USA gelingt zwar noch mal der Anschluss, doch im ersten Anstieg der letzten Runde bleiben nur noch Colombo, Dascalu und Andreassen übrig.
Am Ende des vorletzten Anstiegs geht Dascalu an Colombo vorbei und damit als Erster in den Singletrail. Das sollte die entscheidende Aktion werden.

Dascalu kann in der technischen Passage eine kleine Lücke auftun, nur 1,5 bis zwei Sekunden, doch das bringt der Rumäne in den neuen Pumptrack und aus dem heraus auf die Zielgeraden.

Der Versuch von Colombo auf der Zielgeraden noch mal an Dascalu heran zu kommen, weiss Dascalu abzuwehren. So feiert der Zweite von Albstadt seinen zweiten U23-Weltcupsieg. Schon 2018 war er in Nove Mesto erfolgreich. «Ich habe das ganze Rennen kontrolliert», meint ein leicht enttäuschter Filippo Colombo. «Schade, dass es so knapp nicht gereicht hat.»

Allerdings, so bekennt der Tessiner, sei Dascalu auch sehr stark gewesen. «Es war sicher wieder ein gutes Rennen», zeigt sich Colombo dann doch zufrieden. Dascalu übernimmt punktgleich mit dem Schweizer von dem nun das weiße Leaderjersey.

Joel Roth fährt ein konstantes Rennen. In der vorletzten Runde kann er gemeinsam mit dem Dänen Jonas Lindberg zu Max Brandl auffahren und kämpft nun um Rang acht. Von hinten rückt noch Vorjahres-Weltcupgesamtsieger Petter Fagerhaug auf und auch der Brite Cameron Orr mischt noch mit.  

In der Schlussrunde kämpft das Quartett um die Positionen. Brandl, der bereits abgehängt scheint, kommt zurück und auf der Zielgeraden kann er Roth noch übersprinten. So wird es für den zweitbesten Schweizer Rang neun, 1:12 Minuten hinter dem Sieger.
 

Haley Batten gewinnt – Nicole Koller wird Vierte

Die US-Amerikanerin Haley Batten hat im U23-Rennen der Damen für den zweiten amerikanischen Sieg beim Weltcup in Nove Mesto na Morave gesorgt. Batten gewann nach einem langen Solo nach 1:13:38 Stunden mit 28 Sekunden Vorsprung auf die Deutsche U23-Meisterin Ronja Eibl. Dritte wurde Junioren-Weltmeisterin Laura Stigger (+1:20) aus Österreich.
 
Bereits in der 2,8 Kilometer langen Startrunde zieht Haley Batten davon. Albstadt-Siegerin Laura Stigger Ronja Eibl und die Französin Loana Lecomte fahren hinterher.

Nicole Koller, die keinen idealen Start erwischt, kann in der insgesamt dritten von sechs Runden zu den Verfolgerinnen von Batten aufschliessen. Lecomte fällt zurück und als Eibl zwei Runden vor Schluss am Berg angreift, kämpft Koller mit Laura Stigger um Position drei.
«Das Cola hat mich dann vor den Krämpfen gerettet. Aber Laura hat gemerkt, dass ich Mühe hatte und ist am Berg weg gezogen. Da war sie einfach stärker. Aber ich bin zufrieden mit meinem vierten Platz, heute bin ich für meine Grossmutter gefahren», kommentiert Koller.

«Wenn es jedes Mal eins vorwärts geht, ist es okay», meint sie mit einem Lachen. In Albstadt war sie mit Krämpfen am Schluss Sechste.

Vorne macht Batten zwar einen Fehler, der ihren Vorsprung von 1:20 Minuten auf 30 Sekunden reduziert, doch die Dritte von Albstadt verteidigt ihre Führung bis ins Ziel.
 

Janis Baumann fährt aufs Podium

Im Rennen der UCI Junior Serie in Nove Mesto hat Janis Baumann den zweiten Rang belegt. Er kommt mit 32 Sekunden Rückstand auf den Sieger Charlie Aldridge ins Ziel. Bei den Juniorinnen gewinnt die Norwegerin Helene Marie Fossesholm, Ronja Blöchlinger wird Fünfte.
 
Wie schon in Albstadt dominieren auf dem Weltcup-Kurs in Nove Mesto erneut der Brite Charlie Aldridge und der Kanadier Carter Woods. Das Duo führt klar, bis Woods mit dem Knie an einem Pfosten hängen bleibt und das Rennen nur unter Schmerzen als Zehnter beenden kann.

Janis Baumann fährt ein kluges Rennen. «Ich wusste von den Schweizer U23-Fahrern, dass man am Anfang nicht überziehen sollte und bin bis Runde drei nie an meinem Limit gewesen», erklärt Baumann.
In der zweiten Hälfte beginnt er an seine Reserven zu gehen und marschiert von Position zehn aus Platz um Platz nach vorne. In der Schlussrunde kämpft er mit dem Belgier Lukas Malezsewski und dem Dänen Markus Heuer um Platz zwei.

Baumann hat die meisten Reserven und erobert Rang zwei. «Ich war so nervös, weil das Rennen heute so spät war. Aber schon beim Einfahren habe ich gemerkt, dass ich super Beine habe», erklärt Baumann, der Malezsewski um sechs Sekunden distanziert.
 
Auf Rang elf und zwölf landeten mit Luke Wiedmann (+2:51) und Andrea Colombo (+3:03) die nächsten Schweizer.
 

Juniorinnen: Blöchlinger auf Rang fünf

Bei den  Norwegerin Helene Marie Fossesholm gewinnt bei den Juniorinnen in 1:02:43 Stunden souverän. Rang zwei geht an Tamara Wiedmann aus Österreich (+1:38) vom Schweizer Team jb Brunex Felt und 1:51 Minuten vor der Dänin Sofie Heby Pedersen. Beste Deutsche wurde Emma Eydt auf Rang zehn (+4:56).
 
Die Norwegerin Helene Marie Fossesholm macht in der ersten großen Runde am ersten Anstieg aus der Spitzengruppe auf und davon. Sie vergrößerte den Vorsprung rasch und gewann ungefährdet ihr erstes UCI Junior Serien-Rennen.
 
Ronja Blöchlinger, die erst mal mit Wiedmann ein Verfolgerduo bildet, verliert aber rasch den Anschluss. Pedersen geht vorbei und auch die Niederländerin Puck Pieterse.
Am Ende wird Blöchlinger Fünfte (+3:04). «Ich hatte einen guten Start und habe mich eigentlich gut gefühlt. Einmal hatte ich einen kleinen Sturz, aber nichts Schlimmes. Ich bin mein Tempo gefahren und insgesamt zufrieden mit dem Rennen. Die Strecke ist echt cool», so Blöchlinger.
 
Lisa Baumann belegt in Abwesenheit von Jacqueline Schneebeli als zweitbeste Schweizerin Rang elf (+5:04).
 
Vollständige Ranglisten
 
 

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