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Urs Huber schafft den 8. Eiger-Bike-Triumph – Esther Süss den 7.

Huber und Süss gewinnen Eiger Bike Challenge 2021

Mit einem taktisch klug eingeteilten Rennen erreicht Urs Huber den 8. Eiger-Bike-Sieg und zieht damit mit Rekordsiegerin Anita Steiner gleich. In der Steigung zur kleinen Scheidegg kann sich Huber von seinem letzten Begleiter Hansueli Stauffer absetzen. Stauffer erreicht das Ziel mit 1:09 Minuten Rückstand als Zweiter. Schweizermeister Martin Fanger wird Dritter. Bei den Frauen gewinnt Esther Süss zum 7. Mal. Zweite wird die Deutsche Janine Schneider vor der Bündnerin Alessia Nay.

Schon in der ersten Steigung hoch zum Feld kann sich ein Quartett mit den Bulls-Teamfahrern Urs Huber, Hansueli Stauffer, Simon Schneller sowie Schweizermeister Martin Fanger vom Rest absetzen und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Es war abzusehen, dass die Entscheidung in der Schlusssteigung zur Kleinen Scheidegg fallen würde. So kam es denn auch. Rund drei Kilometer vor dem Kulminationspunkt verschärfte Huber das Tempo. Zuerst viel Schneller ab, dann Fanger. Etwas länger hielt Stauffer das Hinterrad des Vizeschweizermeisters. Doch irgendwann war es auch um den Sigiriswiler geschehen. Er musste Huber ziehen lassen.

Dieser fuhr genügend Vorsprung heraus, um in der Schlussabfahrt zurück nach Grindelwald nicht volles Risiko gehen zu müssen, was bei Bike-Rennen gerne zu Reifendefekten führt. Die Rechnung ging auf. «Ich habe bereits zu Beginn das Tempo hochgehalten, um das Rennen hart zu machen und eine Vorentscheidung herbeizuführen. Wie erwartet hat die Kleine Scheidegg dann die Entscheidung gebracht. Extra habe ich nicht zu früh angegriffen, denn die Steigung ist sehr lang. In der Abfahrt konnte ich dann mein Tempo dosieren und freue mich nun, dass alles perfekt geklappt hat», erklärte Huber im Ziel. Er lobte die Strecke: «Mit der neuen Streckenführung hat die Runde deutlich an Attraktivität gewonnen. Es hat richtig Spass gemacht, heute zu fahren.»

Was Huber nicht sagte: Mit Sonnenschein und sommerlich heissen Temperaturen fanden die Marathon-Biker ideale äussere Bedingungen vor. Der zweitplatzierte Hansueli Stauffer wusste im ersten Moment nicht, ob er sich nun ärgern oder freuen soll. Er sagte: «Nach zwei dritten und einem zweiten Platz wäre es langsam an der Zeit für einen Sieg. Doch im Moment fällt mir nicht ein, wo ich Urs Huber hätte distanzieren können. Er ist stark gefahren.»

Auch Martin Fanger fand nur lobende Worte für die Leistung des Siegers: «Als Urs Huber angegriffen hat, konnte ich nicht mehr zusetzen. Er ist souverän gefahren. Ich wollte mich danach Hansueli Stauffer anhängen. Doch mir unterliefen Fahrfehler. Und als ich dann bei einem Geleisübergang in der Schlussabfahrt auch noch einen Moment warten musste, war der Zug für mich auch im übertragenen Sinn abgefahren. Dennoch freue ich mich über den dritten Platz. Das Resultat gibt mir Selbstvertrauen für den Grand Raid am kommenden Samstag.»

Bei den Frauen kam es wie erwartet zum Zweikampf zwischen Esther Süss Janine Schneider. In der Steigung zum Feld versuchten die beiden mit Tempoverschärfungen, sich gegenseitig das Leben schwer zu machen. Doch auf der anderen Talseite in der Steigung zur Kleinen Scheidegg siegte schliesslich die grössere Erfahrung. Süss vermochte sich abzusetzen und freute sich über ihren Sieg, als ob es ihr erster gewesen war. Sie sagte: «Ich arbeite im Moment wieder mehr und mache eine Zusatzausbildung. Deshalb kam dieser Sieg umso überraschender für mich und deshalb freue ich mich auch so irrsinnig, dass es wieder geklappt hat.» Sie sei am Vortag des Rennen direkt von der Arbeit als Handarbeitslehrerin nach Grindelwald ans Rennen gefahren. Das Rennen und vor allem die tollen Abfahrten seien super gelaufen. Am Schluss sei jedoch noch eine neue Zusatzschlaufe zu fahren gewesen. «Da bin ich fast gestorben, das war so hart», sprudelte es aus Süss heraus.

Etwas wortkarger war die zweitplatzierte Janine Schneider: «Esther Süss hat mich mit ihrer Erfahrung geschlagen. Ich hatte aber auch bergab mehr Mühe wie sie. Da muss ich unbedingt noch an meiner Fahrtechnik arbeiten», sagte die Deutsche selbstkritisch.

Durchs Band positiv war das Fazit von OK-Präsident Marcel Homberger: «Wetter top, viele gutgelaunte Helferinnen und Helfer auf der Piste, die Strecke perfekt abgetrocknet. Ein super Bike-Weekend.» Besonders gefreut haben ihn die zahlreichen positiven Feedbacks der Fahrerinnen und Fahrer zur neuen Strecke. Darauf lasse sich aufbauen.

Resultatehttp://bikeclassics.ch 

Männer (80 km): 1. Urs Huber (Mettmenstetten) 4:30:42. 2. Hansueli Stauffer (Sigriswil) 1:09. 3. Martin Fanger (Genf) 2:23. 4. Simon Schneller (De) 5:06. 5. Andreas Moser (Madiswil) 21:34. 6. Damian Perrin (Bern) 34:51. 7. Michael Wohlgemuth (It) 37:51. 8. Stefan Spielmann (Lostorf) 37:58. 9. Pascal Nay (Zizers) 40:53. 10. Andreas Plüss (Aarau) 43:10.
Frauen (80 km): 1. Esther Süss (Küttigen) 5:48:25. 2. Janine Schneider (De) 5:49. 3. Alessia Nay (Zizers) 34:14.
Männer (50 km): 1. Simon Brändli (Winterthur) 2:39:38. 2. Jeremias Marti (Willisau) 1:03. 3. Micha Klötzli (Tramelan) 3:01. 4. Fabian Heinzen (Schwyz) 3:28. 5. Adrian Jäggi (Lohn-Ammansegg) 6:58.
Frauen (50 km): 1. Alexandra Zürcher (Oey) 3:14:03. 2. Carmen Zaugg (Oensingen) 7 :33. 3. Antonia Bünter (Bern) 9:14.

 

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