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Test: Scott Spark Plus Tuned – das leichte Dickerchen mit ordentlich Knall

Mit den neuen Spark hat Scott eine äusserst leistungsfähige und vielseitige Palette geschaffen. Ein Bike daraus ist das Spark 700 Plus das wir in der Tuned-Version testen durften. Mit 120 und 130 Millimeter Hub und Plusreifen, gepaart mit dem ultraleichten und extrem steifen Carbon-Rahmen dürfte das Spark 700 Plus eines der interessantesten Bikes des Modelljahres 2017 werden.

Mit den neuen Spark-Rahmen hat Scott äusserst leistungsfähige Plattformen für eine vielseitige Palette geschaffen. Ein Bike daraus ist das «Spark 700 Plus» das wir in der Tuned-Version testen durften. Mit 120 und 130 Millimeter Hub, Plusreifen und einer etwas entspannteren Sitzposition, gepaart mit dem ultraleichten und extrem steifen Carbon-Rahmen dürfte das Spark 700 Plus eines der interessantesten Bikes für das Modelljahr 2017 werden.
 

Die äusseren Werte

Optisch ist das «Spark 700 Plus Tuned» ein Kracher. Der schlanke Rahmen und die 2.8 Zoll breiten Reifen machen zusammen die ungewohnte, aber coole Optik aus. Farblich hat Scott ebenfalls eine Punktlandung gemacht. So sticht das Bike mit seinen blau und orange leuchtenden Details deutlich aus der Masse heraus. Im Weiteren besticht das Spark Plus durch die kompakte Anordnung des Fox-Nude-Dämpfers sowie die schön gelösten Kabelführungen.

Wenn auch im Verhältnis zu den Dimensionen nicht schwer, sind die Laufräder die gewichtigsten Komponenten am Spark Plus. Die Rekon-Plusreifen von Maxxis verfügen über stabile Karkassen mit Exo-Protection. Trotzdem sind Diese mit knapp 800 Gramm pro Reifen relativ leicht. Abgestützt sind die Rekons auf 35 Millimeter breiten Syncros «TR1.5 Plus» Aluminiumfelgen. Diese sollen verhindern, dass bei kraftvollen Kurvenfahrten die Reifen trotz niedrigem Luftdruck nicht wegklappen.

Für die Schlagabsorbierung wählt Scott erstklassige Federelemente von Fox: Vorne eine «34 Float FIT4 Factory», hinten das Scott-spezifische Nude-Federbein mit Trunnion Mount. Blockiert, verhärtet oder geöffnet werden beide gleichzeitig vom Lenker aus mit Scotts neuem Twinlock-Hebel. Ebenfalls links platziert, ist der Hebel zur Bedienung der neuen Fox-Transfer-Variosattelstütze. Beide Hebel teilen sich dieselbe Klemme, wodurch auch die Anordnung so gut passt, dass die Hebel die jeweilige Bedienung nicht beinträchtigen.
 

Die inneren Werte erfahren

Als Testgelände steht unter anderem die Hauptschleife der Cross-Country-Weltcup-Strecke zur Auswahl. Diese verfügt über fast alles was man braucht, um sich über das Spark Plus ein aussagekräfitges Bild zu machen. Die Anfahrt zur Strecke dient der Kennenlernphase. Naja, ist die passende Sitzposition eingestellt, geht das Kennenlernen schnell vergessen. Ein positives Signal, denn schliesslich will man ja Biken und nicht am fahrbaren Untersatz herumstudieren.

Nach der Anfahrt geht es mit Schwung in den ersten Trail. Das «Spark 700 Plus Tuned» scheint wie gemacht für den natürlich wellig-wurzeligen Untergrund. Spielerisch lässt es sich über die Piste jagen, Wurzeln überspringen und das Bike spurtreu durch die Kurven drücken. Die Steifigkeit des Rahmens wird hier erstmals bei der Lenkpräzision spürbar.
Auf dem leicht abfallenden Trail folgt auf Spass der Übermut und schnell hat man bei schlechter Streckenkenntnis die falsche Linie eingeschlagen. Die 2.8 Zoll breiten Reifen und die 130 Millimeter Hub an der Front zeigen sich mit den einen oder anderen Unachtsamkeiten doch sehr gnädig.

Das Hinterbau arbeitet im oberen Bereich des Federwegs sehr sensibel und zeigt sich über zwei Drittel des Hubs schluckfreudig. Danach verhält sich die Federung progressiv. Damit bietet das Bike dem Fahrer viel Support beim herausdrücken aus Kurven oder beim überspringen von Hindernissen. Laut Scott ist das System erst im letzten Viertel des Federwegs progressiv – gefühlt wie erwähnt schon etwas früher. Egal ob harte Fakten oder subjektives Empfinden – was zählt ist, dass sich der Hinterbau gut anfühlt und das Bike Spass macht. Die Fox-34-Gabel macht ebenfalls einen super Job und harmoniert gut mit dem Hinterbau zusammen.
 

Vom Oberkörper-Workout zur Beinpresse

Vom Trail raus auf den Schotterweg, wo die Weltcup-Fahrer im Rennen ihre Trinkflaschen fassen, wird das Spark Plus beschleunigt. Zackig erhöht sich das Tempo und schwerere Gänge werden alle paar Sekunden eingelegt. Es geht direkt weiter auf die Asphaltstrasse, und hoch zum höchsten Punkt der Strecke – leider nicht so schnell wie es die Profis täten. Das Spark Plus geht aber auch mit weniger Watt-Input mächtig gut voran. Die etwas trägeren Plusreifen lassen einen den direkten Vergleich gegenüber den leichten 29 Zoll Laufrad-Reifen-Kombinationen zwar deutlich spüren, doch rollen die Dickerchen erstaunlich gut die Strasse hoch. Gut zu wissen, denn so lässt sich das Spark 700 Plus problemlos auch länger den Berg hoch fahren.

Im Wiegetritt macht das Bike ebenfalls Laune: Jede Pedalumdrehung wird hier nahezu verlustfrei in Vortrieb umgesetzt. Der neue Spark-Rahmen ist dermassen seitensteif, dass die Verwindung kaum noch wahrnehmbar ist. Noch immer im Wiegetritt fällt auf, dass der Dämpfer selbst im Abfahrtsmodus kaum einen Mucks macht. Diese Eigenschaft dürfte ein echter Vorteil sein, wenn sich im Gelände ständig Abfahrten und Gegenanstiege abwechseln – wie hier auf der Weltcup-Strecke. Ob dem so ist, wird sich sogleich zeigen.

Am Ende des Aufstieges geht es mit hohem Puls direkt in die Abfahrt. Zwei Kurven, loser Schotter dazwischen, und ein schöner Wurzelteppich danach erfreuen das Testerherz. Das Bike zeigt sich sehr Laufruhig und dank seinem Komfort ermöglicht es den Puls etwas zu senken und den Fokus auf der Strecke zu halten. Der anstehende Wurzelteppich lassen wir zügig hinter uns – viel davon war nicht zu spüren. Trotz seines laufruhigen Charakters lassen sich die darauffolgenden Spitzkehren flink und sicher meistern. Den Schwung nehmen wir gleich mit in den anstehenden Aufstieg über die Wiese. Die Federelemente bleiben geöffnet, und wie erwartet, bleibt der Hinterbau auch hier beim kraftvollen herausbeschleunigen ruhig.
 

Der Slalomtest

Plusreifen und Anliegerkurven sind nach altem Gefühl keine dicken Freunde – eine Skepsis die sich bald ändert. Von anfänglich 1.1 Bar wurde der Reifendruck auf knapp 0.9 Bar reduziert. Das Gefühl ist etwas weicher, doch halten die Reifen noch immer gut auf der Felge. Selbst dann, als wir den «Ochsner Sport Dual Slalom» runterjagen. Etwas mehr Druck fühlt sich dann aber doch besser an, und so wird der Druck wieder knapp unter den Ausgangswert erhöht. Auf die schnellen Richtungswechsel reagiert das «Spark 700 Plus» flink, bleibt dazwischen aber genügend stabil.
 

Fazit

Das Scott «Spark 700 Plus Tuned» füllt nicht einfach nur eine Nische. Das mit 11.65 Kilogramm leichteste Plus-Fully vereint Cross-Country-Gene mit dem Plus-Feeling zu einem neuartigen Trail-Erlebnis. Es eignet sich für knackige Feierabendausfahrten wie auch für lange Touren und schreckt auch vor technischem und steilem Gelände nicht zurück. Dieses Bike ist sehr gut durchdacht und lässt auch die Herzen von detailverliebten Mountainbikern höher schlagen. Schwächen sind an dieser Plus-Rakete keine auszumachen. Wer sich mit Plusreifen nicht anfreunden mag, findet im Spark 700 oder 900 dieselben Vorzüge von Rahmen und Fahrwerk auf 27.5- oder 29-Zoll-Laufrädern.

www.scott-sports.com

 

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