Login

00

Warenkorb

Dein Warenkorb ist leer.

Spannung vor dem ersten Weltcup-Showdown

Weltcup-Vorschau Albstadt 2019 ©Armin Küstenbrück

Acht Monate nach den Weltmeisterschaften in Lenzerheide trifft in Albstadt die Mountainbike-Weltelite erstmals wieder gesammelt aufeinander. Mit Spannung wird bei den Männern das Duell zwischen Nino Schurter und Mathieu van der Poel erwartet. Jolanda Neff, Annika Langvad und Co. knüpfen an eine aufregende Saison 2018 an. Eröffnet wird das Weltcup-Weekend am Freitag mit dem Short Track-Wettbewerb.

Die Premiere liegt ein Jahr zurück und der Short Track feierte in Albstadt nicht nur ein erfolgreiches Debüt, sondern wurde in den folgenden fünf Rennen zur Erfolgs-Geschichte. So ist wird der Auftakt-Wettbewerb am Freitag um 17:30 Uhr (Damen) und 18:00 Uhr (Herren) auch kein belangloser Auf-Galopp ins Wochenende sein, sondern ein aufregendes Stück Rennsport, für das es immerhin die Hälfte der Punkte der Cross-Country-Rennen gibt. Und weil es das erste Weltcup-Rennen der Saison ist, dürfen am Freitag die Siegerin und der Sieger mit dem weißen Weltcup-Leaderjersey überstreifen und am Sonntag damit ins Cross-Country-Rennen gehen. 
 
Eine Short-Track-Disziplinenwertung gibt es (noch) nicht, aber rechnet man die Punkte zusammen, dann hätte sie der Niederländer Mathieu van der Poel (575) mit drei Siegen gewonnen, vor dem Brasilianer Henrique Avancini (429) und dem Neuseeländer Sam Gaze (422), der die beiden ersten Weltcups dieses Jahr aus gesundheitlichen Gründen auslassen muss.
Van der Poel muss deshalb auch als Favorit gehandelt werden, aber es wird viele geben, die ihm den Sieg streitig machen können.

Bei den Frauen hat Annika Langvad aus Dänemark (725) die Premieren-Saison mit fünf Siegen und einem zweiten Rang in Andorra hinter Alessandra Keller (Schweiz, 480) klar dominiert.  Landsfrau Jolanda Neff gewann zwar keinen dieser Wettbewerbe, sammelte aber mit 490 Zählern dennoch am zweitmeisten Punkte.
 

Männer-Rennen als Duell zwischen Schurter und van der Poel?

Selten hat ein Weltcup-Auftakt im Vorfeld für so viel Spannung gesorgt. Albstadt wird zum grossen Showdown. Dafür hat Mathieu van der Poel gesorgt. Der Alleskönner beendete im Februar eine Cyclo-Cross-Saison, in der ihm in 32 UCI-Rennen 32 Siegen gelangen, darunter der bei den Welt- und Europameisterschaften. Dann folgten im Frühjahr faszinierende Auftritte bei einigen Strassenklassikern, mit dem Sieg beim Amstel Gold Race als krönenden Abschluss.

Jetzt steht ein Cross-Country-Weltcupsieg auf der Abschussliste des Superstars. Den würde Nino Schurter natürlich gerne verhindern. Der siebenfache Weltmeister begrüsst zwar, dass er in van der Poel einen solchen Konkurrenten hat, doch es dürfte ihn noch mal ein wenig mehr motivieren.
 

Albstadt ist nicht mein Lieblingskurs, aber...

Und schliesslich hat er die Marke 33 im Hinterkopf. Drei Siege fehlen Schurter noch zur Rekordmarke von Julien Absalon. 
«Albstadt ist nicht mein Lieblingskurs», sagt Schurter, der am vergangenen Samstag in Solothurn knapp vor Landsmann Mathias Flückiger gewann. «Aber ich bin da immer gut gefahren.» Ja genau, die letzten drei Jahre gewonnen und davor zweimal Zweiter.

Wenn zwei sich streiten, könnte sich ein Dritter freuen. Ob diese Redewendung auch auf ein Cross-Country-Rennen anzuwenden ist? Da müssten sie sich schon gegenseitig zu Fall bringen oder zu sehr taktieren.
Dennoch ist es nicht angebracht die Rechnung ohne Mathias Flückiger, ohne Europameister Lars Forster (Schweiz), ohne Vize-Weltmeister Gerhard Kerschbaumer (Italien) und auch nicht ohne den Aufsteiger der vergangenen Saison, Marathon-Weltmeister Henrique Avancini zu machen. «Ich werde bei grossen Rennen vorne mitmischen können. Die Vorbereitung auf die Saison ist besser als jemals zuvor», sagt der Brasilianer voraus.
Die Franzosen Stephane Tempier und Maxime Marotte haben ebenfalls Ambitionen, sie fahren beide bereits seit Jahren vorne mit, haben aber noch keinen Weltcup gewonnen.
 

Fumic: Muss meine Erwartungen runter schrauben

«Es geht mir seit Mitte letzter Woche viel besser, ich bin froh auf Normalbetrieb zu sein. Aber auf der Strecke habe ich natürlich viel liegen lassen. Am Anfang der Saison war Albstadt als ein zweiter Höhepunkt gedacht, aber nun muss ich meine Erwartungen runter schrauben. Ich bin trotzdem ganz entspannt, hilft ja nichts», sagt Fumic.
 
Auf dem aufsteigenden Ast ist Georg Egger (Aichen) Der Deutsche Vize-Meister ist allerdings noch nicht so weit, dass er mit der Weltelite mithalten kann. Ein Top-25-Ergebnis wäre für den 24-Jährigen durchaus ein Erfolg. Er laborierte zuletzt ebenfalls an einer leichten Erkältung, hofft aber bis zum Short Track, das er zum ersten Mal bestreiten würde, wieder fit zu sein.
 

Frauen: Erster Weltcupsieg für die Weltmeisterin?

Mit dem vielleicht aufregendsten Rennen der Weltcup-Geschichte verabschiedeten sich vergangenes Jahr die Frauen im französischen La Bresse aus der Saison. Turbulent, packend, Nerven aufreibend, ein Wechselbad der Gefühle, in dem es nicht nur um den Tages-, sondern auch um den Gesamtsieg ging. 
Jolanda Neff hatte die Nase vorne, ein paar Sekunden vor der Kanadierin Emily Batty und Annika Langvad. Dahinter folgte Pauline Ferrand Prevot aus Frankreich.
 

Ferrand Prevot noch nicht fit genug

Wenn man diese vier Ladies zu Favoritinnen erklärt, dann liegt man sicher nicht falsch. Für Pauline Ferrand Prevot gilt das für Albstadt allerdings nicht, denn sie fährt nach der Operation wegen einer Endofibrose erst ihr zweites Rennen und bezeichnet das auch eher als «Training». Sie müsse realistisch sein, ein gutes Resultat sei (noch) nicht zu erwarten.

Europameisterin Jolanda Neff, die mit ihren erst 26 Jahren bereits die erfolgreichste Schweizerin der Weltcup-Geschichte ist (12 Siege, drei Gesamtsiege) sagt, sie dieses Jahr «bewusst» noch nicht auf dem Höhepunkt ihrer Form angekommen. «Ich will mich zu den Weltmeisterschaften hin noch steigern können», sagt sie. Aber natürlich wolle sie beim Auftakt schon konkurrenzfähig sein.

Marathon-Weltmeisterin Annika Langvad hat das Cape Epic mit dem fünften Sieg beendet, ein äusserst starkes Frühjahr auf der Strasse hingelegt, zwischendrin auch noch beide Rennen der Sea Otter Classic in den USA gewonnen. Dass sie zu den Top-Favoritinnen gehört, steht ausser Frage.

Emily Batty ist seit zehn Jahren im Weltcup-Geschäft, seit dem Jahr 2012 stand sie insgesamt 18 Mal auf dem fünfköpfigen Weltcup-Podium, viermal war sie Zweite, doch zu einem Sieg hat es für die 30-Jährige noch nicht gereicht. «Irgendwann ist es so weit», sagt Batty. Warum nicht am Sonntag in Albstadt?
 

Courtney gut in Form

Nicht ausser Acht lassen sollte man die junge Garde. Dazu zählt auch Weltmeisterin Kate Courtney (USA), die erst 23 Jahre alt ist. Ein Weltcup-Rennen hat sie bis dato noch nie gewonnen, doch das gab es auch früher schon. Nino Schurter wurde auch erst Weltmeister und gewann dann im nächsten Jahr gleich das erste Weltcup-Rennen.
Die Geschichte würde passen, fahren sie doch jetzt sogar im gleichen Team. Am vergangenen Samstag gewann sie ihren Europa-Einstand in Solothurn vor Jolanda Neff.

Anne Tauber aus den Niederlanden hat sich im Jahr 2015 bereits mehrfach auf dem Podest gezeigt und als erst 23-Jährige und Quereinsteigerin aus dem Eisschnellauf-Sport hat sie sicher noch Luft nach oben. Zuletzt beim BiketheRock war sie am Berg klar stärker als Jolanda Neff. Ach ja: am Sonntag wird sie 24 Jahre alt, das wäre doch ein idealer Zeitpunkt für eine Party.

Für U23-Weltmeisterin Alessandra Keller (Schweiz) würde Ähnliches gelten. Doch sie brach sich am vergangenen Samstag in Solothurn bei einem Sturz beide Hände und fällt vorerst aus.
 

Brandau: Sehe mich eher in den Top 15

Elisabeth Brandau ist aus deutscher Sicht die aussichtsreichste Karte im Spiel. Im Vorjahr eroberte die Schönaicherin als Fünfte in Albstadt zum ersten Mal das Weltcup-Podium. Dieses Jahr hat es auch die zweifache Mutter im Frühjahr etwas ruhiger angehen lassen, nachdem sie bis zu den Weltmeisterschaften die Radquer-Saison bestritten hat.
«Ich habe das Rennen in Solothurn ausgelassen, das hat gut getan. Ich sehe mich dieses Jahr nicht unter den Top Fünf, eher zwischen zehn und 15», meint die Deutsche Meisterin.
 
Karten für das sportliche Top-Event in der Region gibt es im Vorverkauf bei der Touristinformation Albstadt (touristinformation@albstadt.de) oder über world-cup-albstadt.de bei Reservix.de. An den Event-Tagen lassen sich Tickets auch noch an den Kassen am Eventgelände erwerben.
 
www.world-cup-albstadt.de
 
 

Ride abonnieren

Gratis-Registrierung
0.00
Franken

Online-Zugang

News lesen
Inhalte kommentieren
Newsletter abonnieren

Stelleninserate erfassen
(kostenpflichtig)
Silber Abo
20.00
Franken

Touren-Datenbank

News lesen
Inhalte kommentieren
Newsletter abonnieren

Touren-Details ansehen
GPX-Tracks herunterladen
Gold Abo
55.00
Franken

Print-Ausgabe

News lesen
Inhalte kommentieren
Newsletter abonnieren

Touren-Details ansehen
GPX-Tracks herunterladen

Fünf Ride Magazine
zwischen März und Oktober

kostenlose Tablet-Version

​Zugriff auf Web-Karte der Singletrail Map
Gold Abo (2 Jahre)
105.00
Franken

Print Ausgabe

News lesen
Inhalte kommentieren
Newsletter abonnieren

Touren-Details ansehen
GPX-Tracks herunterladen

Fünf Ride Magazine
zwischen März und Oktober

kostenlose Tablet-Version

​Zugriff auf Web-Karte der Singletrail Map
Gold Abo (3 Jahre)
155.00
Franken

Print Ausgabe

News lesen
Inhalte kommentieren
Newsletter abonnieren

Touren-Details ansehen
GPX-Tracks herunterladen

Fünf Ride Magazine
zwischen März und Oktober

kostenlose Tablet-Version

​Zugriff auf Web-Karte der Singletrail Map
Platin Abo
995.00
Franken

lebenslange Laufzeit

News lesen
Inhalte kommentieren
Newsletter abonnieren

Touren-Details ansehen
GPX-Tracks herunterladen

Zustellung Ride Magazin
kostenlose Tablet-Version

lebenslanger Zugriff
lebenslange Zustellung
Willkommensgeschenk