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Raus aber respektvoll: Tipps vor der Bikepacking-Saison

Ob mit Gravel-, Mountain- oder ganz ohne Bike, sich beim Bikepacking und Trekking in der Natur bewegen und draussen schlafen, ist äusserst angesagt. Dass die erlebte Freiheit aber nicht zu Lasten der Natur geht, sollte man dabei einige Punkte beachten.

Natur statt Hotel

Draussen übernachten, ist beim Bikepacken der Hit. Fahren solange man Energie hat und dann an einem hübschen Platz das Nachtlager aufschlagen. Diese Übernachtungsform benötigt nicht viel Material und kann fast überall angewendet werden. Doch aufgepasst, wildes Campen mit einem Zelt ist in Deutschland verboten. Wie auch in Österreich stellt das Biwakieren im Notfall eine gesetzliche Ausnahme dar. In der Schweiz gilt: Wo nicht explizit verboten, ist eine Übernachtung alleine oder in einer kleinen Gruppe über der Baumgrenze erlaubt. In den meisten Ländern sind Naturschutzgebiete, Jagdbanngebiete und Wildruhezonen strikte Sperrzonen für Übernachtungen.

Fuss- und Zeltabduck klein halten

Aber auch ausserhalb von Schutzgebieten oder bei einem «Notbiwak» sollte man sich nicht anders verhalten als zuhause in der guten Stube. Wo genächtigt wird, hinterlässt man den Platz möglichst wie zuvor angetroffen und hinterlässt vor allem keinen Unrat. Klingt selbstverständlich, ist es leider aber nicht. Weiter sollte man acht darauf geben, dass das beim Aufschlagen des Nachtlagers möglichst keine Pflanzen beschädigt werden. Speziell in den Bergen regenerieren sich diese durch die Höhenlage zunehmend schlechter.

Wilde Aussichten

Wildtiere beobachten ist was Schönes. Je näher desto besser, das aber empfinden Gämsen, Hirsche oder Steinböcke meist eher als das Gegenteil. Deshalb bedarf es genügend Abstand zu diesen majestätischen Tieren. Auch im Sommer bedeutet Stress für Wildtiere einen erhöhten Energiebedarf.

Feuer mit Vorsicht

Lagerfeuer machen erst die Lagerromantik aus. Dass die Romantik nicht in der Feuersbrunst endet oder die Natur unnötig Schaden nimmt, sollte man auch hier einige Punkte beachten: Während Trockenperioden sind Feuer ganz zu meiden. Zum Kochen sind Gaskocher dann die bessere Wahl, jedoch auch nur dort, wo kein trockenes Gras, Laub oder Reisig ankommen kann. Gerade in den Bergen, wo die Wälder wichtige Schutzfunktionen haben, wachsen Bäume nicht so einfach nach wie in den Niederungen. In Schutzwäldern werden Leute auch ausserhalb der Waldbrandgefahr ersucht, die offiziellen Feuerstellen zu benützen. Denn jede neue Feuerstelle strapaziert Flora und ihren Mikrokosmos unnötig.

Egal ob auf dem Bike oder zu Fuss, der verantwortungsvolle Umgang mit der Umwelt schafft nicht nur die Akzeptanz oder steigert die Wertschätzung. Werden solche Freiheiten nicht egoistisch ausgelebt, dürfen sich auch die kommenden Generationen noch an der intakten Natur erfreuen.

Links zum Thema
Lagerfeuer
Biwakieren
Wildtiere

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