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Mathias Flückiger holt das Double-Double

Mathias Flückiger UCI MTB World Cup Les Gets 2021

Im Schlamm von Les Gets gewinnt Loana Lecomte (FRA) das vierte von vier Weltcuprennen dieser Saison. Mathias Flückiger holt sich am zweiten Weltcup-Wochenende in Folge sowohl den Short-Track-, als auch den Cross-Country-Sieg.

«Reifen- und Linienwahl sind heute entscheidend», erklärt Mathias Flückiger vor dem schlammgeprägten Cross-Country-Rennen. Genügend Watt im langen Aufstieg sind natürlich auch nötig, aber der Grip ist an diesem Tag definitiv die grösste Herausforderung für die Fahrerinnen und Fahrer. 

Drei Schweizerinnen stehen nach dem erfolgreichen Short-Track-Rennen in der ersten Reihe. Es sind aber die Französinnen Loana Lecomte und Pauline Ferrand Prévot, die dem Rennen in der ersten Runde desm Stempel aufdrücken. Fast schon unvermeidlich deponiert die auch technisch starke Loana Lecomte ihre acht Jahre ältere Landsfrau und fährt von da an – einmal mehr – ein einsames Rennen an der Spitze.

Dahinter tobt der Kampf um die Positionen, der lange Aufstieg sorgt für Selektion- Aber vor allem die rutschigen technischen Passagen, auf denen fast jede der Spitzenfahrerinnen ein- oder mehrmals stürzt, wirbeln das Klassement immer wieder durcheinander. Besonders auffällig sind Jenny Rissveds, die sich allerdings mit mehreren Stürzen selber immer wieder zurückbindet und Evie Richards, deren exzellente Bike-Beherrschung sie ebenfalls nicht vor Stürzen bewahrt. Sina Frei hält sich konstant auf Platz 7, Linda Indergand ist stets knapp hinter den Top-10 unterwegs. Und während die Verfolgerinnen riskieren müssen, um nach vorne zu kommen, fährt die 20-jährige Französin scheinbar unbeschwert und nicht am Limit vorne weg. Mit 51 Sekunden Vorsprung lässt sie auf der Zielgeraden ausrollen, vierter Sieg im vierten Rennen der Saison. «Best oft he rest» ist Jenny Rissveds, weitere 21 Sekunden später kommt Evie Richards ins Ziel, vor der leicht enttäuschten Pauline Ferrand Prévot, die bereits 1:51 auf ihre junge Landsfrau verliert. Sina Frei fährt den 7. Platz sicher ins Ziel. Loana Lecomte gibt im Ziel zu Protokoll: «Ich war etwas angespannt nach dem Short-Track-Rennen, weil ich da einen Fehler gemacht habe, den man eher von einer U17-Fahrerin erwarten würde. Aber wir bekamen das in den Griff und so war es dann ein spezieller Sieg vor Heimpublikum, meiner Familiie und meinen Freunden.»

Mathias Flückiger setzt sich in der ersten Runde zusammen mit Ondrej Cink vom Rest ab, überholt diesen auf einer Sprungkombination fliegend und fährt den Rest des Rennens souverän an der Spitze. Dahinter liefern sich Jordan Sarrou (FRA) und Alan Hatherly (RZA) ein mehrere Runden dauerndes Duell um Platz drei. In der nächsten Gruppe bestimmt Nino Schurter die Pace und holt sich den letzten Platz des Fünferpodiums, indem er die Zwillinge Daniele (6.) und Luca Braidot (8. ITA) sowie Simon Andreassen (7. DEN) in die Schranken weist. Kein Zweifel, sein Kampfgeist wie auch seine Fahrtechnik sind intakt, ob er wieder einmal mit den Allerschnellsten mithalten wird, lässt sich auch nach diesem Wochenende nicht beantworten. Denn eines relativiert auch Mathias Flückigers grorssartige Leistung: Der «Man-to-beat» im Mountainbikesport bleibt Mathieu van der Poel, der bis am Samstag im gelben Trikot der Tour de France unterwegs war. Ungeachtet dessen freut sich Mathias Flückiger über seinen magistral herausgesteuerten Doppelsieg: «Mein Selbstvertrauen ist gross, seit dem letzten Weltcup, aber auch dank des Short-Track-Rennens am Freitag. Es war ja wirklich speziell, nachdem die Verhältnisse gegenüber den vorangegangenen Tagen komplett anders waren.» Ob ihn das Trikot des Gesamt-Weltcup-Leaders beflügle, will die Moderatorin im Ziel wissen. Math Flückiger dreht den Spiess um: «Dieses Trikot ist das Resultat meines Selbstvertrauens und meiner Resultate.»

In sehr guter Verfassung präsentiert sich auch Lars Forster, der sich aus der dritten Reihe gestartet, Runde um Runde nach vorne kämpft und mit dem 9. Platz sein erstes Top-10-Ergebnis einfuhr. Marcel Guerrini zeigt als 17. ebenfalls ein starkes Rennen, Andri Frischknecht wurde 21.

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