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Kommts in Andermatt zum Schildbürgerstreich für Biker?

Bikeverbot Urseren Höhenweg

Mit grossem Aufwand hat man kürzlich in Andermatt den Urseren Höhenweg saniert und dabei ein spezielles Augenmerk auf die Mountainbiker gelegt. Das Resultat: eine der besten Bike-Routen im Kanton Uri. Nun soll auf der Abfahrt vom Höhenweg hinab nach Realp ein Bike-Verbot hinkommen. Das Resultat ist eine der irrwitzigsten Aktionen in der Planung von Mountainbike-Infrastuktur.

Der Urseren Höhenweg ist unbestritten eine der tollsten Mountainbike-Strecken im Kanton Uri und führt hoch über dem Talboden von Andermatt in Richtung Furkapass. Vor zwei Jahren hat die Firma Trailworks den Weg komplett und aufwändig saniert und dadurch zu einem Trail-Highlight gemacht – im sonst eher anspruchsvollen und hochalpinen Gelände Andermatts. Die Steigerung der MTB-Attraktivität war denn auch die Absicht hinter den Bauarbeiten. Um vom Urseren Höhenweg wieder hinab ins Tal zu gelangen, nimmt man den Trail durch den Bannwald von Realp. Dieser Abschnitt war schon vor der Sanierung des Höhenwegs eine erstklassige Mountainbike-Abfahrt – und ist es bis heute.

Doch jetzt läuten die Alarmglocken. Die Korporation Urseren hat im Amtsblatt verfügt, dass auf dieser Abfahrtsstrecke Bike-Verbotstafeln aufgstellt werden sollen. Das würde konkret bedeuten: Der Sanierungsaufwand des Urseren Höhenwegs wäre in Bezug auf die Mountainbiker mehr oder weniger für die Katz gewesen. Die Alternative mit dem Aufstieg in Richtung Furka-Passstrasse ist belanglos weil dort wiederum jegliche Abfahrtsmöglichkeit ins Tal fehlt. Andermatt selber schlägt den Mountainbikern die Route in umgekehrter Richtung vor und umgeht damit die Abfahrt nach Realp. Das aber führt dazu, dass der Urseren Höhenweg berghoch gefahren werden muss, er aber als Abfahrt wesentlich attraktiver ist. Das geplante Bike-Verbot ist umso denkwürdiger, als dass die Region Andermatt verhältnismässig wenige attraktive Bike-Strecken ausweist – und einer der tollsten nun geschlossen werden soll.

Wird das Bike-Verbot durchgesetzt, kommt es zu einer der irrwitzigsten Planungsaktionen von Mountainbike-Infrastruktur aller Zeiten. Man baut für teures Geld einen Höhenweg für Mountainbiker, verbietet ihnen aber in der Folge die Abfahrt zurück ins Tal. Die Publikation für die Aufstellung der Verbotsschilder ist im Urner Amtsblatt vom 12. März 2021 erfolgt, es besteht nun eine dreissigtägige Einsprachefrist.
 

Weitere Infos:

 

Amtsblatt Kanton Uri, 12. März 2021

 

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