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Hattrick für McConnell – Schurter zeigt eindrückliche Aufholjagd

Rebecca McConnell fährt in Nove Mesto zu ihrem dritten Weltcup-Sieg in Folge. Jolanda Neff ist mit Rang vier back on track und verbucht den Sieg im Short Track. Alessandra Keller und Sina Frei belegen die Plätze acht und zehn. Nino Schurter ist der Mann des Tages: Nach einem Plattfuss kämpft er sich auf Rang drei zurück, während Tom Pidcock sich den Sieg vor Vlad Dascalu ersprintet. Mathias Flückiger wir Sechster, Andri Frischknecht Achter, Vital Albin Zehnter.

Schurter schaut frisch aus und erhöht früh immer wieder das Tempo. In Runde fünf geht seinem Hinterreifen jedoch die Luft aus, und das auf einem ungünstigen Streckenabschnitt, die Techzone weit weg. «Ich fühlte mich gut und versuchte die anderen Fahrer unter Druck zu setzen – bergauf und bergab. Lieder war ich der Einzige, der an der Spitze einen Platten hatte. Vielleicht war etwas zu viel Risiko drin», schaut Schurter auf die entscheidende Phase zurück.

Mit neuem Hinterrad nimmt er das Rennen auf Position 17 wieder auf, versucht den Schaden gering zu halten und kommt besser in Schwung als erwartet. Schurter fliegt förmlich an den Verfolgergruppen vorbei und findet sich in der letzten Runde in der Spitzengruppe wieder. «Ich versuchte wieder um den Sieg zu fahren, aber am Ende forderte die Aufholjagd doch zu viel Kraft. Mit meiner Leistung heute bin ich aber sehr zufrieden», freut sich Schurter über Rang drei.

In der Schlussphase versucht der Rumäne Vlad Dascalu sein Glück. Der viertplatzierte des Short-Track-Rennens vermag Olympiasieger Tom Pidcock zu distanzieren. Doch der Brite holt sich Meter um Meter zurück, schiesst deutlich agiler als Dascalu durch den Pumptrack und übersprintet ihn kurz vor dem Ziel. «Nach zwei dritten Plätzen wollte ich heute um den Sieg fahren. Ich wusste, dass Tom im Sprint stärker ist, also versuchte ich kurz vor Ende einen Abstand herauszufahren. Leider kam er wieder näher und ich hatte nichts mehr übrig mich zu wehren. Schade, hat es wieder nicht gereicht. Aber Zweiter hinter dem Olympiasieger, der einfach am Ende stärker war, nehme ich natürlich auch», sagt Dascalu schmunzelnd und fügt an: «Ich werde es weiterhin versuchen!»

Persönliche Bestleistungen

In der dritten Runde stösst Mathias Flückiger zur Spitzengruppe und zeigt bis zur Schlussrunde Siegesambitionen. Nach Dascalus Attacke reicht die Kraft aber nicht mehr aus und am Ende verpasst Flückiger als Sechster knapp das Podium. Nach den für ihn wenig befriedigenden Weltcups in Petropolis und Albstadt ist dieses Resultat aber Balsam.

Balsam ist der achte Rang auch für Andri Frischknecht. Er arbeitet sich im Verlauf des Rennens zunehmend vor und hält sich in der zweiten Rennhälfte in den besten Zehn. Es sein erstes Top-10-Resultat seit 2019.

Gleich dahinter klassiert sich Luca Schwarzbauer auf Platz neun – sein zweitbestes Weltcup-Resultat. Bisher zeigte der Deutsche starke Leistungen im Short Track, konnte sie aber im Cross Country nicht wiederholen. In Nove Mesto gewinnt Schwarzbauer im Short Track und kann die Leistung endlich auch auf der Olympischen Distanz halten.

Auf dem Weg sein bestes Resultat im Elite-Weltcup zu egalisieren, fährt Vital Albin ein solides Rennen und holt von Position 22 sukzessive auf. Doch auf den letzten zwei Runden drückt der Bünder richtig aufs Gas und knackt am Ende erstmals die Top-10.

Resultate Short Track
Resultate Cross Country

McConnell zum Dritten

Bei den Frauen geht Rebecca McConnell sogleich in die Vollen und setzt sich in der Startrunde etwas ab. Bald bekommt die Australierin Gesellschaft von Jenny Rissveds. Lange sie die Schwedin aber nicht mitspielen und setzt sich erneut ab, während sich die Verfolgergruppen stets neu mischen.

McConnells Vorsprung pendelt sich bei rund 20 Sekunden ein. Dahinter versuchen Rissveds und Loana Lecomte den Rückstand zu reduzieren. Alessandra Keller fast an den Verfolgerinnen dran, fällt wegen technischen Problemen zurück, während Jolanda Neff neu auf Position vier liegt. Während die Australierin weiterhin einsam ihre Runden dreht, verliert Rissveds den Anschluss an Lecomte. Letztere verkürzt sogar ihren Rückstand.

Doch es reicht nicht, um die Lücke zu McConnell zu schliessen. Im Gegenteil, sie büsst wieder ein, während Neff in der Schlussrunde mit der aufstrebenden Carolin Bohe und Mona Mitterwallner zu kämpfen hat. Rebecca McConnell baut wieder etwas aus und gewinnt ihr dritter Cross-Country-Weltcup in Folge. «Ich wusste, dass ich in der besten Form meines Lebens bin, dachte aber dass ein Podestplatz absolut cool wäre. Dass es nun wieder zum Sieg reichte, macht mich absolut sprachlos», sagt die Australierin.

Die Plätze zwei und drei bleiben unverändert und gehen an Loana Lecomte und Jenny Rissveds. Caroline Bohe muss sich im Sprint Jolanda Neff beugen, fährt aber mit Platz fünf ihr bestes Weltcup-Resultat ein. «Ich bin super Happy mit meinem vierten Platz», freut sich Neff über ihre Leistung.  Weniger freut sich Alessandra Keller über ihren guten achten Rang: «Heute hätte ich wieder die Beine gehabt, aufs Podium zu fahren, technische Probleme verhinderten das jedoch. Ich bin sehr enttäuscht!»

Sina Frei belegt als Dritte Schweizerin Platz zehn. Linda Indergand und Ramona Forchini fahren auf die Plätze 15 und 16.

Resultate Short Track
Resultate Cross Country

 

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