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Frei und Stigger räumen beim Cape Epic ab

Bei der ersten Herbstausgabe des Absa Cape Epic dominieren Laura Stigger und Sina Frei auf allen Etappen und holen sich den Gesamtsieg mit 40 Minuten Vorsprung. Bei den Männern steht mit Jordan Sarrou erstmals ein Franzose zuoberst auf dem Cape-Epic-Treppchen und mit sein Partner Matthew Beers ist der erste Südafrikanische Gewinner seit Burry Stander.

Acht von Acht

Das schweizerisch-österreichische Duo mit Laura Stigger und Sina Frei sichert sich bei nassen und rutschigen Bedingungen bereits im Prolog zum Absa Cape Epic den Sieg und liegen bereits 90 Sekunden vor Candice Lill und Mariske Strauss. Die Schweizerin Ariane Lüthi und ihre südafrikanische Partnerin Robyn de Groot fahren auf Platz drei.

Auch auf der ersten Etappe kehren Frei und Stigger als erste zurück, fast fünf Minuten vor dem Team Lüthi/de Groot. Obwohl die beiden Stürze verzeichnen, ist der Sieg von Frei und Stigger nicht umsonst. «Die Beine sind jetzt super müde, wir haben viel gelitten, da es eigentlich nicht der Plan war, so früh alleine wegzufahren, aber wir zogen einfach durch. Wir wussten oft nicht, wie weit wir vorne waren, hatten manchmal das Gefühl, sie sind direkt hinter uns. Also haben wir einfach versucht, ein solides und konstantes Tempo zu fahren», erklärt Frei, wie es nach der frühen Führung zu diesem satten Vorsprung kam.

Nachdem die beiden Leader auch Etappe zwei mit nur gut einer Minute Vorsprung auf Lüthi/de Groot und Lill/Strauss gewannen, wollten Laura Stigger und Sina Frei auf der dritten Etappe mehr Vorsprung herausholen. Sie reissen bereits nach 20 Kilometern aus und überqueren die Ziellinie mit knapp vier Minuten Vorsprung. «Wir hatten auf einen grösseren Abstand gehofft», sagt Frei und ergänzt: «Aber wir sind zufrieden mit dem, was wir erreicht haben, denn am Ende haben wir gelitten.» Ariane Lüthi und Robyn de Groot werden Zweite und bauen ihren Vorsprung gegenüber den Südafrikanerinnen Candice Lill und Mariske Strauss auf elf Minuten aus.

Es scheint fast langweilig zu werden. Die Weltcup-Stars Frei und Stigger bleiben ungeschlagen auf der vierten und peilen das auch der fünften Etappe an – mit Erfolg. Keine zwei Minuten dahinter fahren Lill und Strauss wie schon am Vortag auf Platz zwei. Dieses Mal holen sie deutlich auf Lüthi und de Groot auf, die jetzt nur noch gut eine Minute vor den Südafrikanerinnen liegen.

Beinahe kommt es für die Gesamtführenden zu ihrer ersten «Niederlage» – beinahe. Candice Lill und Mariske Strauss fahren auf der sechsten Etappe stark und machen Frei und Stigger das Leben schwer. Es kommt zur Sprintentscheidung, aber da sind die jungen Athletinnen doch einen Ticken besser und gewinnen so auch zum siebten Mal in Folge. Auch wenn es für die Südafrikanerinnen nicht zum Sieg reicht, ein Erfolg ist es trotzdem, denn sie verdrängen Ariane Lüthi und Robyn de Groot in der Gesamtwertung auf Platz zwei und erfreuen sich einem Vorsprung von elf Minuten. «Wir fahren jeden Tag so, wie wir uns fühlen und heute war einfach ein richtig guter Tag, an dem wir uns durchweg stark gefühlt haben. Ich bin sehr stolz auf unsere Leistung und kann die Schlussetappe morgen kaum erwarten», sagt Strauss.

Am letzten Renntag des Absa Cape Epic führen Laura Stigger und Sina Frei das Rennen vom Start bis zum Ziel an und fahren mit dem achten Sieg auf acht Etappen den Gesamtsieg ein. «Es ist unglaublich. Wir sind zum Cape Epic gekommen, um gut abzuschneiden, aber ich hätte nie erwartet, dieses Rennen gewinnen zu können. Wir waren einfach die ganze Woche über ein gutes Team», freut sich Frei und ihre österreichische Team-Kollegin fügt an: «Unser Erfolg gehört dem gesamten Team. Jeder hat so hart für uns gearbeitet. Ich kann die Gefühle im Moment nicht wirklich beschreiben, es ist einfach so cool!»
Hinter den Siegerinnen bleibt eine Überraschung und erneute Wende aus: Candice Lill und Mariske Strauss belegen Platz zwei, Ariane Lüthi und Robyn de Groot werden Dritte.

Der erste Franzose und ein neuer Held aus Südafrika

Bereits im Prolog hinterlassen der Cross-Country-Weltmeister von 2020, Jordan Sarrou und der Südafrikaner Matthew Beers eine erste Duftmarke. Auf der 20-Kilometer-Runde schlägt Sarrou den Takt an und Beers meint dazu: «Ich habe ihn das Tempo bestimmen lassen und ich versuchte mich einfach an seinem Hinterrad festzuhalten.»

Am Folgetag belegen die Teams Bulls 1 mit dem Schweizer Urs Huber und dem Deutschen Simon Schneller und Bulls 2 mit Martin Frey und Simon Stiebjahn (beide DE) in einem knappen Finish der ersten Etappe den ersten und zweiten Platz. Die Canyon-Fahrer, der Weltmeister Andreas Seewald (DE) und Martin Stošek (CZE) werden Dritte. «Wir sind sehr glücklich über den Etappensieg. Es war eine wirklich schöne Strecke, aber auch hart. Wir mussten um jeden Meter kämpfen, nichts war umsonst. Aber das ist das Cape Epic und das, wofür wir hier sind. Es könnte nicht besser sein, heute einen Doppelsieg zu feiern», freut sich Urs Huber.

Auf der zweiten, die 98 Kilometer lange Etappe, die von Ceres nach Saronsberg, Tulbagh führt, behalten Jordan Sarrou und Matthew Beers die Überhand. So verfügen sie in der Gesamtwertung wieder ein Polster von 2:13 Minuten auf Martin Stošek und Andreas Seewald. «Ich war heute Morgen nicht gut drauf und hatte ein etwas zu kämpfen. Matt hat einfach auf mich gewartet und wir sind ruhig geblieben. Seine Ortskenntnis hat mir heute sehr geholfen. Irgendwann fühlte ich mich besser und am Ende waren wir auf einer Wellenlänge unterwegs», rekapituliert Sarrou die zweite Etappe. Urs Huber und Simon Schneller fahren auf Platz drei.

Der Weltmeister und sein Partner machen auf der dritten Etappe auf ernst: «Unser Plan ist heute perfekt aufgegangen, sagt Andreas Seewald. «Wir haben das Tempo auf dem langen Singletrail-Abschnitt von vorne kontrolliert und konnten es uns leisten, es etwas ruhiger angehen zu lassen. Das war gut, weil wir den Trail nicht so gut kannten. Am steilen Anstieg haben wir dann attackiert, das war auch unser Plan. Es war brutal hart. Ich habe nicht geglaubt, dass wir tatsächlich einen Vorsprung herausfahren können, aber wir haben es geschafft und ihn gehalten.» Das deutsch-tschechische Duo gewinnt vor Samuele Porro und Fabian Rabensteiner, Urs Huber und Simon Schneller werden erneut Dritte.

Der Spanier José Diaz und der Holländer Hans Becking drücken der vierten Etappe ihren Stempel auf. «Zu Beginn des Rennens hatten wir uns auf die zweite Hälfte des Rennens konzentriert, und heute hatten wir einfach super Beine. Wir haben uns von Anfang an gut gefühlt und wussten, dass es heute passen könnte», sagt Hans Becking. Auf Platz zwei fahren Jordan Sarrou und Matthew Beer, die damit ihre Gesamtführung auf gegen sieben Minuten auf Martin Frey und Simon Stiebjahn ausbauen, die heute Dritte werden.

Nachdem Diaz und Becking auf der fünften Etappe erneut zuschlagen und sich das Leader-Duo Beers/Sarrou knapp Frey und Stiebjahn beugen müssen, wird auf der sechsten Etappe nochmals neue Sieger gefeiert, und was für einer. Martin Frey und Simon Stiebjahn gewinnen vor Beers und Sarrou im Sprint, wonach Stiebjahn nach Worten ringt: «Es ist unglaublich! Ich muss mich bei der ganzen Mannschaft bedanken und besonders bei Martin, der heute so stark war. Ich bin so glücklich über diesen Sieg. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich das Potenzial habe, eine Etappe zu gewinnen, und am Ende kommt es auch auf die richtige Partnerschaft und ein bisschen Glück an. Wir sind heute im richtigen Moment losgefahren und es hat super geklappt!» Es ist Stiebjahns erster Etappensieg, nachdem der Deutsche zuvor bereits sieben Mal beim Cape Epic am Start war.

Auf der Schlussetappe sind noch einmal Hans Becking und José Diaz die Schnellsten und verdrängen mit ihrem Sieg die Italiener Porro und Rabensteiner vom dritten Gesamtrang. Vor ihnen klassieren sich Martin Frey und Simon Stiebjahn, die am letzten Renntag Dritte werden. Rang zwei aber der Cape-Epic-Gesamtsieg gehen an den südafrikanischen Marathon-Meister Matthew Beers und der französische Cross-Country-Spezialist Jordan Sarrou. Beers ist damit der erste südafrikanische Sieger bei den Männern, seit dem verstorbenen Burry Stander, während Sarrou der erste französische Sieger in der Elitekategorie der Männer ist.
 
«Das ist einfach ein unglaubliches Gefühl», sagt Beers. «Burry hat die Messlatte sehr hoch gelegt; er war ein so grossartiger Mountainbiker. Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass ich das jemals erreichen könnte. Und ich muss mich bei Jordan bedanken. Er war die ganze Woche über ein grossartiger Partner, ein echter Superheld. Ich hätte nie gedacht, dass dies möglich ist. Als wir gestartet sind und den Prolog gewonnen haben, dachte ich bereits, dass das unglaublich ist, aber dass wir es bis zum Ende durchgehalten haben, kann ich dem Team nicht genug danken!»

Jordan Sarrou ist nach acht Tagen auf dem Mountainbike sprachlos: «Das ist einfach unglaublich, ich habe kaum Worte. Es war eine unglaubliche Woche, die ich mit Matt gefahren bin. Wir hatten das Gelbe Trikot von Anfang an in der Hand und haben es nicht mehr hergegeben. Es ist ein unglaubliches Gefühl, das Absa Cape Epic zu gewinnen. Vielen Dank an jeden, der daran beteiligt war und dies möglich gemacht hat!»

cape-epic.com

 

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