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Ferrand Prevot sprintet Neff aus – Olympiasiegerin Rissveds Dritte

Pauline Ferrand-Prevot ersprintet Sieg in Val di Sole 2019

Pauline Ferrand Prevot gewinnt das Weltcup-Rennen im Val di Sole im Sprint. Zweite wird Jolanda Neff, die zwischenzeitlich einen grossen Rückstand hatte und mit einer unglaublichen Aufholjagd ihre Siegchancen wieder aufnahm. Wie eine Siegerin feiert auch Olympiasiegerin Jenny Rissveds. Sie kämpfte sich aus ihrem psychischen Tief wieder aufs internationale Parkett und heute auf den dritten Rang.

Die Frauen liefern dem Publikum in Commezzadura ein prickelndes Rennen mit einer besonderen Dramaturgie. Zuerst setzen sich Pauline Ferrand Prevot und Jolanda Neff gemeinsam vorne ab, doch in der dritten von insgesamt sechs Runden kann Neff am ersten Anstieg der Französin nicht mehr folgen. Die Weltmeisterin des Jahres 2015 vergrössert ihren Vorsprung und von hinten kommt Jenny Rissveds der Schweizerin immer näher. Der Rückstand von Neff wächst auf 45 Sekunden und Rissveds gelingt in der vierten Runde den Anschluss.
 
Von aussen betrachtet scheint der zweite Rang verloren zu gehen, doch plötzlich wendet sich das Blatt. «Als Pauline weg gefahren ist, konnte ich nicht schneller, aber als Jenny da war, habe ich plötzlich meinen Rhythmus wieder gefunden», erklärt Neff.
Sie hängt die Schwedin wieder ab und verringert den Rückstand auf Ferrand Prevot als würde sie zwischen den Wurzeln und Felsen die Sekunden nur so zusammen lesen. In der Schlussrunde gelingt ihr nach der Hälfte der 4.3 Kilometer der Anschluss und das Duell ist von neuem eröffnet.
 
Am Ende des letzten Anstiegs, einem leicht steigenden «Zieher», kommt es zum Sprint-Duell. Neff fährt von vorne, beschleunigt, Ferrand Prevot geht aus dem Sattel. 200 Meter vor der letzten Abfahrt geht die Französin vom Hinterrad weg, sucht eine zweite Linie und trotz Widerstand von Neff geht sie vorbei.
Das ist letztlich die gewinnbringende Aktion. So kann Neff ihren Vorteil im Downhill nicht ausspielen und die Hoffnung auf der Zielgerade noch mal angreifen zu können, wird vom Gras quasi verschluckt.
«Ich hatte die Hoffnung, wenn ich eine schöne letzte Kurve fahre, habe ich noch mal die Chance. Aber es hat nicht gereicht, man hat schon im Short Track gesehen, dass sie dafür etwas zu kurz ist», erklärt Neff. «Es war ein tolles Battle mit Pauline und ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Aber weil es so knapp war, wird es umso schöner, wenn ich mal wieder gewinne», sagt sie lachend.
Die Titelverteidigerin übernimmt mit ihrem zweiten Rang die Weltcupführung von Weltmeisterin Kate Courtney (USA), die nur 17. wird.
 
U23-Europameisterin Sina Frei wird Elfte (+3:55). Sie mischt zu Beginn in den Top Fünf mit, doch ab Hälfte der Konkurrenz verliert sie an Boden. «Ich denke nicht, dass ich zu mutig angegangen bin. Gegen Ende ging einfach die Kraft aus und ich habe in den Anstiegen in den Wurzeln und Felsen viele Fehler gemacht. Das war von Runde zu Runde mehr. Heute war nicht mehr möglich», so Sina Frei.
Alessandra Keller zeigt sich auf Rang 15 (+4:38) verbessert.
 
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