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DT Swiss bringt Sattelstützen-Erstling und neues Federwerk für XC-Racer

Die Bieler Laufradspezialisten haben sich im Cross-Country-Zirkus seit Längerem auch einen Namen als äusserst gute Federgabelbauer gemacht. Im Olympiajahr legt DT Swiss nochmals eine Schippe drauf und präsentiert Neuheiten wie Federgabel und Dämpfer, aber auch erstmals eine Variosattelstütze die sich optisch vom Gros abhebt.

Im vergangenen Jahr fuhr sie Nicola Rohrbach am Cape Epic, Mathias Flückiger während der ganzen Weltcup-Saison – die unkenntlichen Prototypen der Federgabel «F232 One» aus dem Hause DT Swiss. 232 One ist aber nicht nur der Modellname der Gabel sondern bezeichnet eine ganze Plattform, bestehend aus Federgabel, Dämpfer und Variosattelstütze, alle für den Cross-Country-Gebrauch.
 

«Eine Hammer-Gabel!»

Dies verriet Mathias Flückiger zwei Tage vor seinem Weltcup-Sieg in Albstadt. Doch was ist derart Hammer an der F232 One? Ihr Gewicht knackt mit 1480 Gramm keine Rekorde. Doch dem Magerwahn wollte sich DT Swiss auch nicht stellen, denn es stand die Gesamtleistung im Vordergrund.
Sie soll im Verhältnis von Steifigkeit und Gewicht neue Massstäbe setzen, weshalb die Tauchrohreinheit Topologie-optimiert designt wurde, sprich überall dort Material entfernt, wo es keine Funktion hat. Das führt zu einem idealen Verhältnis zwischen Steifigkeit und Gewicht.
Im Innern der Gabel werkelt das Allround-Talent der Forke: Die dreistufige INCONTROL-Dämpfung und die Cross-Country-optimierte LINEAIR-Luftfederung. Letztere ist ein Zweikammerluftsystem. Darin sorgt ein Bypass dafür, dass im ausgefederten Zustand der Luftdruck in der Negativkammer immer höher ist als derjenige in der Positivkammer. Dies sorgt für ein niedriges Losbrechmoment, sprich ein feines Ansprechverhalten für eine hohe Traktion. Der mittlere Bereich des Hubs reagiert eher linear, was hilft, schnell und sicher durch ruppige Passagen zu kommen. Am Ende der Hubs reagiert die Gabel progressiv damit sie Reserven für grosse Schläge hat, wie beispielsweise nach Drops.
Die Endprogression kann mittels Volumespacer in der Luftkammer an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden. Die F232-One-Federgabel gibt’s mit 100 bis 120 Millimetern Federweg.
 
Die INCONTROL-Dämpfung bietet drei on-the-fly Dämpfungseinstellungen für die wichtigsten Fahrsituationen. Angesteuert entweder an der Gabelkrone direkt oder am Lenker mittels Remote. Der Open-Modus fliesst das Öl durch alle Kanäle und bietet das uneingeschränkte Ansprechverhalten. Er lässt sich aber stufenweise schliessen, was zu einem satteren Gefühl führt und die Gabel beispielsweise in Anliegerkurven höher im Federweg stehen lässt.
Im Drive-Modus wird der Low-Speed-Compression-Kanal geschlossen und das gesamte Öl fliesst durch den High-Speed-Compression-Kanal. Die Gabel reduziert ihren Arbeitseifer was ideal ist, um den Energieverlust zu reduzieren, aber die Traktion auf felsigen, unebenen Steigungen aufrecht zu erhalten.
Für Start- und Sprintsituationen oder auf Asphaltpassagen wird der Lock-Modus gewählt. Dann ist der Ölfluss unterbrochen und die Gabel stellt ihren Betrieb auf Standby. Nennen wir es Standby, denn ein Ablassventil schützt Fahrer und Material vor unerwarteten Unebenheiten.
 

Same but different

Das Innenleben des Dämpfers hört sich ziemlich ähnlich dessen der Federgabel an. Ähnlich, denn im Unterschied zur Federgabel lässt sich die Low-Speed-Compression nicht zusätzlich einstellen. Einzig die drei Stufen Open, Drive und Lock haben dieselben Funktionen. Bedient werden sie ebenfalls entweder direkt am Dämpfer oder über den Remote am Lenker.
 
Auch beim Dämpfer kommt das Federungssystem LINEAIR zum Einsatz, mit einem kleinen Unterschied. Dank demselben Zweikammerluftsystem bietet auch der R232-One-Dämpfer ein sehr feines Ansprechverhalten, einen schluckfreudigen mittleren Federwegbereich sowie die Endprogression, die einerseits die aktive Fahrweise im technischen Gelände unterstützt, gleichzeitig aber auch Reserven bietet wenn es hart auf hart kommt.
 
Im Gegensatz zu Federgabel hat der Endverbraucher beim Federbein R232 One keine Möglichkeit selbst die Endprogression zu verändern.
 
Den R232 One gibt es mit Standart oder Trunnion Mount ab 230 Gramm in der Remote-Ausführung.
 

Das Aufregendste zum Schluss

Variosattelstützen gehören im Cross-Country-Zirkus bereits zum gewohnten Bild. Spezifische Produkte hingegen gibt es noch wenige. DT Swiss bietet mit der D232 One nicht nur einen reinen Cross-Country- und Marathon-Thronlift sondern auch den ersten in ihrer Firmengeschichte.
Etwas für Aufsehen sorgt die DT-Stütze dann doch, denn sie funktioniert über die 60 Millimeter Hub upside-down.
 
Von technischer Natur macht die Upside-Down-Technologie Sinn. Dadurch die Gleiteinheit oben ist und die Dichtungen unten, ist das System weniger empfindlich auf äussere Einflüsse und ausserdem besser geschmiert. Dank des grösseren Einbauraums für den Auslösemechanismus ausserhalb des Sitzrohrs ermöglicht sie eine sehr zuverlässige Funktion.
Im Weiteren kommt in der D232 One ein mechanisches System zum Einsatz, dass heisst die Stütze kommt ohne Hydraulik aus. Dieses nicht nur weniger anfällig, sondern ermöglicht auch eine leichtere Bauweise neben dem Sattelrohr aus Carbon. So wiegt die DT-Swiss-Stütze 369 Gramm bei einem Durchmesser von 30.9 Millimeter.
 

Service schnell und einfach

Bei den Naben setzt DT Swiss auf das No-Tool-Concept das einfache Arbeiten werkzeugfrei ermöglicht. Das soll auch bei der D232-One möglich sein – release and grease. Mit öffnen und fetten soll der kleine Service lediglich fünf Minuten beanspruchen.
 
Nicht nur einfacher bei der Montage, hilft das Quickrelease an der Kabelaufnahme auch bei der Demontage. Wer beispielsweise die Sattelstütze für Flugreisen entfernen will, kann das Kabel einfach und nervenschonend aushängen und die Sattelstütze einzeln verstauen.
 
Die neuen Produkte der 232-ONE-Plattform sind voraussichtlich ab Mitte Mai 2020 im Fachhandel erhältlich.
 

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