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Die Mountainbiker erobern das Chuenisbärgli

Die Alp mit dem gemütlichen Namen Chuenisbärgli gilt als schwerster Riesenslalomhang des alpinen Ski-Weltcups. Nun sollen dort auch die Mountainbiker rasant zu Tal kurven. Der Baustart ist erfolgt, doch bevor der «Höchst-Trail» eröffnet wird, sind noch einmal die Skifahrer an der Reihe.

Der Riesenslalom von Adelboden ist einer der Klassiker im Ski-Weltcup. Doch Jahr für Jahr bangen die Organisatoren, ob Temperatur und die Schneedecke die Rennen überhaupt zulassen. Der Start befindet sich auf 1724 Metern über Meer, der legendäre Zielhang endet auf 1294 Metern – auf dieser Höhe ist selbst Kunstschnee nicht mehr sicher. Nicht weiter erstaunlich also, dass sich Adelboden seine Sommeraktivitäten ausbauen will.
 
So will das Björn Luginbühl, der technische Leiter der Bergbahnen, freilich nicht interpretiert sehen. «Das Wintergeschäft ist weiterhin stark, aber es lohnt sich eben auch, in den Sommer zu investieren.» Ein Teil der Bahnen läuft auch in den warmen Monaten, einerseits um die Wanderer auf den Berg zu bringen, anderseits wegen der 500 Trottinettes, die auf den Alpstrassen talwärts gefahren werden.
 
Anfang Oktober hat nun der Spatenstich für die erste Bikestrecke auf Adelbodner Boden stattgefunden. Der Start befindet sich an der Bergstation der Höchsthornbahn, der Trail führt zuerst zum Rücken des Chuenisbärgli hinunter, zieht dann aber in westlicher Richtung nach Bergläger, während die berühmte Skipiste nordwärts Richtung Adelboden verläuft. Ein bisschen Chuenisbärgli ist also dabei, es werden aber keine Bike-Anlieger in den Ski-Zielhang gebaut.

Fernziel Bike-Region Adelboden Lenk

Realisiert wird der Höchst-Trail von Trailworks. Dessen Charakteristik bezeichnete ein Vertreter der Glarner Firma als Enduro-Flow-Trail. Er werde auch die versierten Mountainbiker herausfordern, verspricht Luginbühl, alle Sprünge und schwierigen Passagen können auf Chicken Lines umfahren werden. «Der Trail wird von der Schwierigkeit her eine rote Strecke sein», gibt er zu Protokoll. 
 
Der Höchst-Trail ist das Pilotprojekt, fünf weitere Strecken werden folgen, wenn es nach den Plänen der Bergbahnen Adelboden geht. «Für drei weitere haben wir das Einverständnis der Grundeigentümer», streicht Luginbühl die Fortschritte hervor.
 
Vom Projektstart bis zum Baustart des Höchst-Trails dauerte es fünf Jahre. Bis der kleine Bikepark von Adelboden komplett ist, wird es wohl noch einmal so lange dauern. Noch anspruchsvoller ist das Ziel, zusammen mit Lenk ein gemeinsames Bike-Gebiet zu betreiben. «Bewilligungsverfahren für Strecken, die Gemeindegrenzen überqueren, sind noch komplizierter», hält Luginbühl fest. Da tut es gut zu wissen, dass im kommenden Frühling wenigstens der Pilot-Trail vom Höchsthorn Richtung Bergläger eröffnet werden wird.
 

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