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Cape Epic: Die Solo-Show der Spitzenteams

Cape Epic 2019

Es war wohl das am wenigsten hart umkämpfte Cape Epic seit langem: Lars Forster und Nino Schurter gewinnen die 16. Austragung souverän. Annika Langvad und Anna Van der Breggen tun es ihnen gleich. Im Gesamtklassement herrschen grosse Zeitabstände und viele Mitfavoriten können kaum in den Kampf an der Spitze eingreifen.

Vier Siege, zwei Mal auf Platz zwei und ein vierter Rang: Das ist die Etappenausbeute von Lars Forster und Nino Schurter. Auf der Schlussetappe reichte den beiden Schweizern lediglich der 14. Platz, um ihr Leader-Trikot sicher ins Ziel zu bringen. Ihre Gegner, Manuel Fumic und Henrique Avancini, versuchten alles und gewinnen Silber. Mehr war an dieser Cape-Epic-Ausgabe nicht gegen den Europameister und den Weltmeister nicht zu holen. Da vermochte auch ein Reifendefekt auf der dritten Etappe nichts ändern.
 
Zwar konnten Fumic und Avancini dadurch das Leader-Trikot zwischenzeitlich übernehmen, doch Forster und Schurter holen es bereits zwei Tage später wieder zurück und bauen ihr Zeitpolster noch etwas aus. Gut sieben Minuten liegen am Ende zwischen den zwei schnellsten Teams. Und das Drittschnellste?
 
Damiano Ferraro und Samuele Porro aus Italien bewegen sich zunächst unauffällig im Starterfeld, aber sukzessive nach vorne. Nach dem Zeitfahren bei Halbzeit liegen die beiden bereits auf dem dritten Gesamtrang. Man hatte sie wohl kaum auf dem Radar, doch ab jetzt sind die beiden regelmässig gesehene Gäste auf dem Podest. Dass die beiden Italiener auch in der Schlussabrechnung auf Rang drei sind, ist wohl die grosse Überraschung der diesjährigen Austragung – die Mitfavoriten nicht in Sicht.
 
Zu diesen gehörte zu Beginn Jaroslav Kulhavy und Sam Gaze. Doch stürzte der Neuseeländer auf der ersten Etappe auf den Kopf. Den zweiten Tag als Gesamtdritte in Angriff genommen, konnte Gaze nicht mehr mithalten – eine Hirnerschütterung wirft ihn ganz aus dem Rennen.
Auch Alban Lakata und Karl Platt werden ihren eigenen Erwartungen nicht gerecht. Sie spielen zwar zu Beginn noch vorne mit, fallen dann aber zunehmend zurück und müssen sich mit dem zwölften Gesamtrang begnügen.
 
Zwar schaut es nach einem lockeren Gesamtsieg aus für das Scott Duo, doch Europameister Lars Forster ist im Ziel auf dem Weingut Val de Vie richtig erleichtert: «Mir ging es vorgestern und gestern schon nicht mehr so gut, ich musste wirklich kämpfen. Zum Glück hatte ich mit Nino einen Partner, der immer noch einiges an Power zu liefern hatte. Ich bin so glücklich, dass wir den Gesamtsieg geholt haben,» sagt ein sichtlich mitgenommener Forster.
 

Konkurrenzlos zum fünften Sieg

Die Dänin Annika Langvad startet wiederum mit einer unerfahrenen Partnerin ins Cape Epic. Doch die Weltklasse Strassenfahrerin zeigt keine Blösse und zieht das Rennen fast von A bis Z durch. Bereits am dritten Tag liegen die beiden sieben Minuten vor Ariane Lüthi und Maja Wloszczowska. Die Südafrikanerin Candice Lil liegt mit ihrer deutschen Team-Kollegin Adelheid Morat bereits 18 Minuten zurück.
 
Es scheinen die ersten zwei Plätze frühzeitig vergeben, doch dann hat Wloszczowska mit einer Erkältung zu kämpfen und der zweite Platz ist dahin. Lil und Morat nehmen diesen ein und geben ihn bis am Ende nicht mehr her. Lüthi und Wloszczowska können sich immerhin über Platz drei freuen während das Spitzenduo ihren Vorsprung bis auf eine halbe Stunde ausbaut.
 
Auch wenn die Langvad unter der Woche immer sehr vorsichtig auf einen angesprochenen Gesamtsieg reagierte, bei der Siegerehrung ist sie dann sehr überschäumend. Die Last fällt ab, denn, wie sie in einem Interview erläutert hatte, war sie in einem Doppeljob unterwegs. Sich selbst durch die Etappe zu bringen und aus einer Strassenweltmeisterin in einer Woche eine Weltklasse-Mountainbikerin zu machen. Sie coachte die Niederländerin verbal durch alle technischen Streckenabschnitte. Fünf Siege bei fünf Starts beim Absa Cape Epic, damit zieht die Dänin mit den Legenden Karl Platt und Christoph Sauser bei den Männern gleich. Wie könnte man Annika Langvad beim Epic schlagen? «Ich weiss es selbst nicht», sagt sie – und gibt damit auch die Antwort für ihre Konkurrentinnen.
 
Ihre Teamkollegin Anna van der Breggen schaut mehr als glücklich aus, dass die Strapazen beendet sind. «Das war eine wirklich harte Woche. Eine neue Erfahrung für mich, einerseits war es spannend, das so zu erleben und den Körper zu neuen Grenzen zu treiben. Das Leiden war schwer zu ertragen, gleichzeitig fand ich es gut. Ich glaube, mein Körper war noch nie so erschöpft wie in dieser Woche des Epic, ich habe noch nie so viele Stunden auf einem Fahrrad verbracht. Es war so hart zu Beginn, aber jetzt geniesse ich das Gefühl, das erreicht zu haben, was wir uns vorgenommen hatten.»

www.cape-epic.com
 
 
 
 

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