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Test: Sram Level Ultimate – oder wie man eine Cross-Country-Bremse zum kochen bringt.

Mit der Guide-Bremse hat Sram ein neues Zeitalter mit ihren Scheibenbremsen eingeläutet, dann doppelten die Amerikaner aber mit dem Modell «Level» für den Cross-Country- und Trail-Einsatz nach. Wir haben uns die Top-Ausführung «Ultimate» geschnappt und ausprobiert, ob diese auch für alpines Crosscountry taugt.

Mit der Guide-Bremse hat Sram ein neues Zeitalter mit ihren Scheibenbremsen eingeläutet, dann doppelten die Amerikaner aber mit dem Modell «Level» für den Cross-Country- und Trail-Einsatz nach. Wir haben uns die Top-Ausführung «Ultimate» geschnappt und ausprobiert, ob diese auch für alpines Crosscountry taugt.

Die Sram «Level Ultimate» ist das neue Flagschiff der Cross-Country-Bremsen. Sie verbindet die bewährte Technologie der Guide-Bremse mit Leichtbau für den Renneinsatz. Die Zweikolbenbremse trumpft mit Carbon-Hebel und Kleinteilen aus Titan.

Gemäss Sram eignet sich die Bremse auch für «leichte Trail-Fahrten». Wir interpretieren diese Aussage mal etwas anders und schicken den mit 65 Kilogramm leichtesten Ride-Mitarbeiter damit auf die Trails. Zur Sicherheit werden die Laufräder mit 180 Millimeter Scheiben bestückt, denn unsere Form von Crosscountry beinhaltet nicht selten ordentlich viele Tiefenmeter.
 

Montage

Eine Scheibenbremse zu montieren erfordert ja wahrlich keine grossen technischen Fähigkeiten. Hat man das passende Werkzeug, um die Leitungen zu kürzen und ein Entlüftungskit zur Hand, ist das in wenigen Minuten geschehen. Letzteres haben wir nicht benötigt, obschon wir die Leitungen kürzen mussten.
 

Crosscountry Plus

Den grossen Bruder Guide haben wir in den vergangen zwei Jahren kennen und lieben gelernt. Die leichtere Level weisst im Grossen und Ganzen ähnliche Bremseigenschaften auf. Sie ist etwas weniger sensibel in der Dosierung und ihre Bremskraft ist nicht ganz so hoch. Für eine Cross-Country-Bremse beisst sie aber dennoch ganz schön zu. In den ersten Test-Wochen im Unterland hat die Level sich von der besten Seite gezeigt und tadellos verzögert.

Somit war es an der Zeit, sie einem Härtest in den Alpen zu unterziehen. Wir waren uns nicht sicher, was Sram mit «leichtem Trail-Fahren» meint. Egal, wir setzten ein Trail-Wochenende in Davos auf den Testplan. Am ersten Tag vernichteten wir bergab 4'000 Höhenmeter, am zweiten Tag nochmals fast so Viele. Die Level Ultimate liess sich am ersten Tag überhaupt nicht beeindrucken und blieb auch bei langen Abfahrten absolut standfest. Am zweiten Tag ging es dann aufs Ganze. Ein vermeintlicher Singletrail mit rund 900 Meter Höhendifferenz hat sich als reine Schotterstrasse entpuppt. Diese war steil und das Tempo somit hoch. Dauerbremsen war angesagt, was die Level dann ordentlich zum kochen brachte. Der Druckpunkt wanderte langsam näher an den Lenker, doch die Bremse blieb bis zu den letzten 30 Höhenmetern standhaft. Erst in den letzten zwei Kurven war dann kaum noch Bremskraft vorhanden. Dieser Härtetest hatte zur Folge, dass der Hebelweg für den Rest des Tages deutlich länger war. Aber nach einer rund 40-minütigen Pause standen wir schon auf dem nächsten Berg und auf den kommenden drei Abfahrten mit jeweils gut 1'000 Höhenmetern – auf Singletrails wohlgemerkt – hat die Level wieder tadellos gebremst.
 

Fazit

Die Level Ultimate ist eine zuverlässige Cross-Country-Bremse die auch die eine oder andere «schwere Trailfahrt» aushält. Wer aber deutlich mehr Masse als ein Rennfahrer auf die Waage bringt und wie wir bergab gerne mal ein paar Tausend Meter am Tag vernichtet, sollte sich sicherheitshalber an Srams Guide-Bremse orientieren. Rennfahrer und Freizeit-Cross-Country-Biker können aber sorgenfrei zugreifen, denn mit der Level Ultimate erhält man viel Bremse für faires Geld.

www.sram.com
 

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