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Sram spring auf den Boost-Zug auf, Teil 1

Da hat Trek mit Boost 148 etwas angerichtet: Im Eilzugtempo springt die Bikebranche auf neue Nabenbreiten-Standards auf. Im Zuge der Taipei Cycle Show zeigt Sram Parts, die spätestens im Modelljahr 2016 an zahlreichen neuen Bikes zu finden sein werden. Ride erklärt die Eigenschaften und Konsequenzen der Systeme Boost 110 und Boost 148.

 

kurbel boost

Steifere Räder: ideal für 27.5 und 29 – und besonders Plus-Reifen
Im Sommer 2014 hatte Trek für das neue Bike Remedy am Hinterbau inklusive Hinterradnabe getüftelt: Das Resultat war eine Nabe in 148mm Breite, genannt Boost 148. Die Nabenflansche rutschen links und rechts 3mm nach aussen, damit auch die Bremsaufnahme. Das Resultat war ein Speichenwinkel, der die Felge breiter abstützt, damit wird ein Laufrad steifer. Das ist allgemein wichtig für eine gute und direkte Übertragung von Steuer-, Brems- und Antriebskräften – und spielt vor allem bei Rädern mit grösserem Durchmesser (27.5 und 29 Zoll) und breiten Reifen eine Rolle.

Als weiterer Vorteil der breiteren Hinterradnabe sowie der geänderten Kettenlinie sollte mehr Reifenfreiheit zu nennen sein sowie mehr Raum für das Unterbringen von Drehpunkts- und Federungstechnologie am Hinterbau.

 

kurbel zwei

Plus-Grössen bei den Reifen brauchen breitere Flansche
Beim mit hohem Tempo anrollenden Plus-Size Trend am Reifen kommen die Boost-Formate wie gerufen. Die Gummis mit Breiten von 2.75 bis 3.25 Zoll bescheren dem System Mountainbike höhere Kräfte, die auf das Laufrad einwirken. Da sind breitere Flansche die richtige Medizin, um das Laufrad steifer und stabiler zu machen.

 

Nabevorne

Boost auch vorne: 15x110mm
Das Format 15x110mm ist nicht ganz neu, denn bei der 29er Upside-Down-Forke Rock Shox RS-1 kommt bereits eine solche Einbaubreite zum Einsatz, jedoch in einer sogenannten Predictive Steering-Ausführung. Analog zum Hinterbau ist beim Format Boost 110 der Flanschabstand gewachsen, im Vergleich zum jetzt dominierenden 15x100mm-Standard rutschen die Flansche je um 5mm nach aussen. Mit denselben Vorteilen: Das Rad wird steifer und Steuer-, Brems- und Antriebskräften werden besser übertragen.

 

komp1

komp2

Welche Konsequenzen haben die zwei neuen Nabenstandards? Diese sind nicht abwärtskompatibel...
Wohl zur Freude von Komponentenspezialist Sram, der die Boost-Komponenten pusht, braucht es zahlreiche neue Bestandteile: Um solche Räder mit Boost 110 und Boost 148-Naben zu verwenden, braucht es eine passende Gabel und ein passendes Bike mit entsprechendem Hinterbau. Auch ins Rennen geschickt werden neue Kurbeln, die auf die neue Kettenlinie angepasst sind. Bei der Boost-Hinterradnabe rutscht die Kassette leicht nach rechts, so ist die Kurbel mit einem Spider mit 3mm-Offset versehen. Bei den Boost-Kurbeln bleibt der bekannte Q-Faktor bestehen.

Die Boost-Gabeln könnten dann eventuell noch für Verwirrung sorgen in Kombination mit dem Plus-Format. Eine 29er-Boost Gabel bietet Platz für einen Reifen 27.5 Plus mit einer Reifenbreite von rund 3 Zoll.

 

gabel boost

Neuer Standard mit neuer Bremsscheibenposition
Als Syntace das Nabenmass X-12 erfunden hat und die Bikebranche seit 2008 den Standard in grossem Stil angewandt hatte, konnte man zahlreiche Naben des vorherrschenden Formats 135mm mit Endkappen auf das X-12-Mass mit 142mm Breite umbauen. Das heisst die Position der Nabenflansche und somit die Position der Scheibenbremsaufnahme waren die gleichen. Beim Boost-Format rutschen mit den Flanschen jedoch auch die Scheibenbremsaufnahmen nach aussen. Ein Wechsel von Endkappen kann hier vorerst nicht vermitteln zwischen X-12 und Boost.

 

torque cap

Und noch ein Marketing-Begriff dazu
Boost 110 und Boost 148, Plus Standard... und jetzt noch Torque Cap obendrauf. Wer ob der neuen Standard-Welle noch nicht verwirrt ist, kann sich diesen Begriff auch noch merken: An den neuen Boost-Gabel von Rock Shox prangt eine Aufnahme für die sogenannte Torque Cap, die dafür sorgen soll, dass aufgrund einer deutlich grösseren Kontaktfläche der Kraftschluss zwischen Nabe und Forke optimal ist.

In zweiten Teil stellt Ride die neuen Boost-Komponenten von Rocks Shox im Detail vor.

www.rockshox.com

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