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Santa Cruz mixt den Cocktail für die Ausdauerparty

Für manche ist Highball ein auf Whisky basiernder Drink, bei Santa Cruz ist es ein Hardtail für Langfahrer, das in neuem Kleid erstrahlt: Leichter und komfortabler soll der Carbon-Rahmen sein, was den Twentyniner vielseitiger als zuvor macht. Damit sprechen die Kalifornier sowohl Renn- und Hobby-Biker an, die ihre Herausforderung in der sportlichen wie auch ultralangen Trail-Fahrt suchen.
 

Leichter und komfortabler

Der neue Rahmen ist gegenüber dem alten etwas leichter geworden. Die Sattelstreben des Hinterbaus führen relativ flach zum Sattelrohr wo sie deutlich unterhalb des Oberrohrs angelangen. Der flache Strebenwinkel soll ein hohes Mass an Dämpfung erlauben, so dass der Körper nicht die volle Wucht der Schläge abbekommt. Trotz des flexiblen Hinterbaus soll der Rahmen im Tretlagerbereich genügend steif sein damit die Kraft auch verlustfrei in Vortrieb umgewandelt wird. Zudem setzt Santa Cruz wieder auf geschraubte Tretlager, wodurch sich Einbau und Wartung erheblich vereinfachen.
 
Natürlich bietet der Rahmen auch die nötigen Zugänge, eine Variosattelstütze mit interner Kabelzugführung zu montieren. Solche sind in den Grundspezifikationen allerdings nicht vorgesehen und müssten nachgerüstet werden. Die Bikes sind mit normalen Sattelstützen ausgestattet, unter anderem mit Syntace «P6 Highflex Carbon» Stüzen mit welchen der Rahmen das höchste Mass an Komfort biete.
 
Im Weiteren denkt Santa Cruz auch an die «Dauer-Biker», und so bietet der Highball-Rahmen die Möglichkeit drei Flaschenhalter zu montieren. Am Sattelrohr, am Unterrohr und unterseitig des Unterrohrs.
 

Unspektakuläre Winkel

Seine Geometrie ist nicht sonderlich auffällig, denn sie ist in etwa vergleichbar mit derjenigen von bewährten Weltcup-Bikes. Der Lenkwinkel ist mit 69.5 Grad nicht sonderlich flach, der Sitzwinkel beträgt 73 Grad und auch die Kettenstreben mit 430 Millimeter sind ebenfalls ähnlich lange wie bei Hardtails anderer Marken.
 
Hingegen fallen Radstand, Oberrohrlänge und Reach etwas länger aus als bei den meisten. Je nach Rahmengrösse ist der Radstand des Highball rund 10 bis 35 Millimeter länger. Das dürfte dem Highball ein Quäntchen mehr Laufruhe geben. Bis zu 25 Millimeter länger als beim Gros sind auch Oberrohrlänge und Reach.
 

Kurzfahrbericht Highball CC

Wie das Blur durften wir auch mit dem Highball eine ordentliche Ausfahrt machen, auf der es ausser Staub an nichts fehlen soll. Doch vor der Testfahrt muss das Highball an die Waage. Die 9.6 Kilogramm mögen auf den ersten Blick und in Anbetracht der Highend-Ausstattung etwas viel sein – falsch: Das Testbike in Rahmengrösse L verfügt über eine Variosattelstütze, die zwar äusserst robusten Reserve-Laufräder, Trail- statt leichte Cross-Country-Pedalen und grobstollige Reifen. Rechnen wir über den Daumen zurück, sollte die neun Kilogramm Grenze selbst mit Pedalen locker zu knacken sein. Also doch leicht und im Bereich seiner renommierten Mitbewerber.
 
Seine Sitzposition ist wie erwartet schön sportlich, trotzdem aber gut ausbalanciert, so dass das Bike schnell zu kleinen Spielereien verleitet. Doch bald werden die Kernkompetenzen dieses Bikes gefordert, denn ein zunehmend steiler werdender Weg führt uns zu den Trails. Stetiges Klettern ist kein Problem, und das war bei einem Hardtail mit gängiger Geometrie auch nicht anders zu erwarten.
Der Anstieg bremst den Eifer mit einigen schmierigen Stellen, die das Bike aber gut meistert. Nicht einzig wegen den griffigen Maxxis-Forekaster-Reifen, es liegt auch genügend Gewicht auf dem Hinterrad, dass die Stollen ihre Arbeit gut verrichten können. Ein Aufbäumen im steileren Gelände ist deswegen aber nicht festzustellen.
 
Der nachfolgende Trail schlängelt sich dem Hügel entlang hoch. Da lässt es sich in Cross-Country-Manier hochpressen, vom Sitzen aus dem Sattel und nach den Kurven wieder beschleunigen. Erst ganz harte Antritte verraten, dass der Rahmen nicht ganz so seitensteif ist, wie erwartet. Als weich ist er aber noch lange nicht zu betiteln, schliesslich ist der Vortrieb des Highball noch immer gut.
 

Harter Spass

Bergab fühlt sich der Twentyniner zunächst gut an. Der Hinterbau hält was versprochen wurde und bietet etwas Flex der ausreicht, um Stösse und Vibrationen etwas abzudämpfen. Vorne im Steuerkopfbereich ist das Bike aber steif und dadurch präzise zu lenken. Flink und kontrolliert jagen wir durch die zahlreichen Kurven und versuchen dabei immer weniger zu bremsen.
 
Selbst bei höheren Geschwindigkeiten ist das Highball erstaunlich Laufruhig – etwas das ein überzeugter Fully-Fahrer nicht von einem agilen Hardtail erwarten würde. Auch in steileren und technisch anspruchsvolleren Abfahrten wirkt diese Laufruhe noch etwas nach. Stufen, nasse Steine und Wurzeln und selbst auch kleinere Sprünge wirken nicht ganz so haarig. Die Variosattelstütze könnte diese Aussage relativieren, tut sie aber nicht. Der Sattel musste zu Testzwecken auch bergab mal oben bleiben.
 

Fazit

Das Highball ist ein tolles und leichtes Hardtail, das etwas breiter eingesetzt werden kann als härtere Artgenossen. Gerade wegen des höheren Komforts ist das Bike interessant für Langstreckenrennen – auch solche die über die klassische Marathondistanz hinausgehen. Genau dafür lassen sich auch drei Flaschenhalter an den Rahmen schrauben. Auch wenn geringfügig weicher im Tretlagerbereich lässt es sich aber genauso an Cross-Country-Rennen einsetzen und der Spass auf der Feierabendrunde bleibt auch nicht auf der Strecke.
 
www.santacruzbicycles.com
www.santacruzbikes.ch/de

 

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