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Linda Indergand ist neue Eliminator-Weltmeisterin

Am ersten Tag der MTB-Weltmeisterschaften im Bikepark Vallnord, La Massana (And) holt Linda Indergand für die Schweiz die erste Gold-Medaille. Im Eliminator Sprint gewinnt Indergand vor der Norwegerin Ingrid Boe Jacobsen und Titelverteidigerin Kathrin Stirnemann. Auf Rang vier landet Ramona Forchini.

Am ersten Tag der MTB-Weltmeisterschaften im Bikepark Vallnord, La Massana (And) holt Linda Indergand für die Schweiz die erste Gold-Medaille. Im Eliminator Sprint gewinnt Indergand vor der Norwegerin Ingrid Boe Jacobsen und Titelverteidigerin Kathrin Stirnemann. Auf Rang vier landet Ramona Forchini.

Linda Indergand gewinnt auf der Startgerade den Kampf um die erste Position, während sich Kathrin Stirnemann hinter Ingrid Boe Jacobsen erst mal mit Ramona Forchini um Position drei duellieren muss. Das gibt Indergand genügend Gelegenheit sich in einer Trail-Passage etwas abzusetzen. Das ist die Entscheidung zugunsten der Schweizer Eliminator-Meisterin, obwohl sie ihren Vorsprung erst mal gar nicht registriert. Sie kommt mit Vorsprung auf die Zielgeraden und nach einem kurzen Effort kann sie schon vor der Ziellinie die Hände zum Jubeln in die Höhe nehmen. Für Linda Indergand ist es ihr zweites Regenbogen-Jersey nach dem Titel bei den Juniorinnen im Jahr 2011. „Es ist schade, dass es den Eliminator nicht mehr im Weltcup gibt, aber für mich ist der Titel ein weiterer Meilenstein in meiner Karriere“, erklärt Indergand. „Nachdem es im Val di Sole von der Rolle war, habe ich schon gezweifelt. Aber das Trainingslager im Engadin hat mir wieder Sicherheit gegeben. Mein Ziel war es nach Silber im vergangenen Jahr diesmal Gold zu holen, aber im Sprint muss alles aufgehen. Da gehört auch Glück dazu“, so Indergand weiter. Kathrin Stirnemann gelingt es die zweite Position von der Norwegerin zu übernehmen, doch die hat auf der Zielgerade den längeren Atem und schnappt der Europameisterin noch die Silbermedaille weg. Ramona Forchini kann nicht dagegen halten. Die Vorjahres-Fünfte fährt an einer Medaille vorbei. Sechs Wochen nach dem Bruch des Schulterblatts bei den Schweizer Meisterschaften, ist das allerdings ein mehr als respektables Resultat. Auch wenn Forchini natürlich enttäuscht ist. „In der Bronze-Medaille steckt nur ganz wenig Enttäuschung drin. Ich habe heute nicht meinen besten Tag erwischt, nicht so die Energie gehabt. Nach meiner ganzen Krankheitsgeschichte war es auch mental schwierig. Deshalb bin ich sehr zufrieden mit Bronze. Es war für mich vielleicht emotionaler als der Titel voriges Jahr“, erklärte Stirnemann. Während der Viertelfinals der Damen gibt es einen Strom-Ausfall, der zu einer 90-minütigen Unterbrechung führt. Dem Schweizer Trio scheint es aber nichts ausgemacht zu haben.

Der Österreicher Daniel Federspiel gewinnt seinen ersten WM-Titel und hat damit alles gewonnen, was es im Eliminator zu erreichen gibt. In einem spannenden Finale bezwingt der Schützling vom Thomas Litscher Gold vor dem Neuseeländer Sam Gaze und dem Deutschen Simon Gegenheimer. Die drei Schweizer schieden im Achtelfinale aus. Ralph Näf war im letzten Sprint seiner Karriere kein Glück beschieden. Gleich beim Start rutschte der erste Eliminator-Weltmeister der Geschichte aus dem Pedal. So war er hoffnungslos im Rückstand und das auch noch gegen zwei Sprint-Spezialisten. Der Deutsche Simon Gegenheimer und der Österreicher Daniel Federspiel waren ohnehin favorisiert. „Das war nicht entscheidend. Es war schon vorher klar, dass ich gegen die Sprinter keine Chance habe. Da müsste schon einer einen Fehler machen“, meinte Näf. Letzter Sprint: „Abgehakt“. Lukas Flückiger verfehlte den Viertelfinal-Einzug nur knapp. Er hatte den Italiener Mirko Tabacci bereits passiert, als der kontern konnte. „Der kam auf einmal von oben herunter. Es war eng, aber das gehört dazu“, meinte Flückiger. Warum er überhaupt für den Sprint gemeldet hatte? „Ich hatte ja nichts zu verlieren und trainieren musst du ja sowieso. Hier in der Höhe, kann sich auch schnell mal was auftun“, so Flückiger. Marcel Wildhaber unterlag im Achtelfinale im Zielsprint knapp dem Australier Cameron Ivory. Ihm fehlte einfach das letzte bisschen Kraft. „Ich war seit Freitag erkältet. Da habe ich einfach etwas früher übersäuert“, so Wildhaber.

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