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Getestet: Sunnbüel-Trail in Kandersteg

Am 14. Juni hat das Berner Oberland einen grossen Mountainbike-Schritt gemacht: In Kandersteg wurde der Sunnbüel-Trail eröffnet, der nach dem Wiriehorn erst die zweite Freeride-Strecke des Oberlands ist. Herausgekommen ist ein spassiger Trail, der seine Feuertaufe aber noch vor sich hat.

Am 14. Juni hat das Berner Oberland einen grossen Mountainbike-Schritt gemacht: In Kandersteg wurde der Sunnbüel-Trail eröffnet, der nach dem Wiriehorn erst die zweite Freeride-Strecke des Oberlands ist. Herausgekommen ist ein spassiger Trail, der seine Feuertaufe aber noch vor sich hat.

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Mit wieviel Herzblut der Sunnbüel-Trail gemacht wurde, zeigt sich gleich am Start der Strecke. Durch einen hölzernen Torbogen mit eingeschnitztem Schriftzug «Freeridetrail» wird in die Abfahrt gestartet. Die ersten drei Anliegerkurven wiederspiegeln den Charakter der Strecke: Schnell, flüssig und im Prinzip für alle einigermassen geübten Mountainbiker fahrbar. Schwierigere Abschnitte und grosse Sprünge haben allesamt «Chickenlines», die originellerweise mit, auf Wegweisern angebrachten Plastikhühnern markiert sind.

In der mittleren Sektion gibt es viele grosse Sprünge, wobei der Anteil an sogenannten «Doubles» auffällig ist. Das sind Sprünge, bei denen zwischen Absprung und Landung ein Loch besteht. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt man heute, auf solche Sprünge zu verzichten da sie keine Fehler verzeihen. Es ist zu erwarten, dass hier bestimmt das eine oder andere Mal die Rettungsflugwacht der Strecke einen Besuch abstatten muss.

Die Feuertaufe steht der Strecke aber erst noch bevor: Der Sunnbüel-Trail besteht fast ausschliesslich aus Humusboden. Eine starke Frequentierung bei allen Witterungsbedingungen wird in den nächsten Wochen dazu führen, dass der Trail stark beschädigt wird – ein enormer Wartungsaufwand ist abzusehen, um das hohe Niveau von heute zu halten.

Eindrücklich ist das Transportsystem beim Sunnbüel-Trail. Bei der Gondel werden die Bikes auf der Unterseite aufgehängt. Damit bringt man pro Fahrt zwölf Mountainbiker hoch, ohne in der Kabine zusätzlichen Platz zu benötigen. Hier könnte sich die eine oder andere wesentlich grössere Bergbahn durchaus etwas inspirieren lassen.

Fazit: Der Sunnbüel-Trail ist eine wunderbare Abfahrtsstrecke, die mit viel Fachwissen und Liebe gebaut wurde. Der Härtetest steht der Strecke aber noch bevor: Bedenken sind berechtigt, ob der Trail Ende Saison noch immer so spassig und flüssig zu fahren sein wird.

Ticket-Preise
Tageskarte: 39.00 CHF
Halbtageskarte: 25.00 CHF
Einfache Fahrt mit Halbtax: 16.50 CHF

Informationen
www.sunnbuel.ch
www.freeridetrail.ch

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