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Enduro-World-Series La Thuile – Rude schockt mit Rekordvorsprung

Beim vierten Rennen der Enduro-World-Series im italienischen Skiort La Thuile kommt es zu überdeutlichen Favoritensiegen durch Cecile Ravanel und Richie Rude. Knapp am Podest schrammt Anita Gehrig – Carolin Gehrig fährt auf Rang sieben. Ludo May muss das Rennen bereits nach dem ersten Renntag aufgeben, nachdem sich ein Ast in seinen Fuss bohrte. René Wildhaber wird 33.

Beim vierten Rennen der Enduro-World-Series im italienischen Skiort La Thuile kommt es zu überdeutlichen Favoritensiegen durch Cecile Ravanel und Richie Rude. Knapp am Podest schrammt Anita Gehrig – Carolin Gehrig fährt auf Rang sieben. Ludo May muss das Rennen bereits nach dem ersten Renntag aufgeben, nachdem sich ein Ast in seinen Fuss bohrte. René Wildhaber wird 33.

Perfektes Wetter, insgesamt sechs lange, alpine Abfahrtsetappen die es in sich haben und frisch gezuckerte 4000er, darunter der Mont Blanc und Grandes Jorasses als Fotohintergrund – das ist La Thuile. Das vierte Rennen der Enduro-World-Series bietet alles was das Herz eines jeden Enduristen begehrt – und noch etwas mehr. Neben dem die Strecken zu den schönsten in der Weltserie gehören, zählen sie auch zu den Härtesten. Stürze gibt es fast ebenso viel wie glühende Bremsscheiben, verkrampfte Unterarme und entkräftete Fahrer.

Selbst die weltbesten Enduro-Athleten müssen ihre Kräfte einteilen. Nur einem Piloten scheinen die Strapazen kaum was auszumachen. Der US-Amerikaner Richie Rude dominiert das Rennwochenende in einer Art und Weise, das es schon fast beängstigend ist. Yeti-Team-Fahrer Rude schlägt am ersten Renntag gleich drei Mal zu und führt mit über 50 Sekunden auf den australischen Downhill-Fahrer Sam Hill. Am zweiten Tag muss sich Rude lediglich ein Mal geschlagen geben. Seinen Vorsprung auf den zweitplatzierten Hill hat er nach gut 55 Minuten total gewerteter Abfahrtszeit trotzdem fast verdoppelt. Über 1.5 Minuten Vorsprung kommt im Enduro einer Weltreise gleich. Mit sieben Sekunden Rückstand schon fast wieder knapp hinter Hill, fährt der Franzose Damien Oton (Devinci Enduro Racing) auf den dritten Platz. In der Gesamtwertung baut Rude seine Führung deutlich auf Oton aus.

Bei den Schweizer Männern läuft es noch immer nicht wie erhofft. René Wildhaber verzeichnet zwar einen Aufwärtstrend, muss sich aber vorerst mit Rang 33 zufrieden geben. Angesichts der hohen Leistungsdichte könnte sich dieses Resultat an den kommenden Rennen schnell nach unten verändern, kann Wildhaber seine steigende Form ummünzen.
Unglücklich verläuft der erste Renntag bei Ludovic May. Auf der dritten Etappe, erwischt der Canyon-Team-Fahrer einen hervorstehenden Ast. Dieser bohrt sich durch das Obermaterial seines Schuhs und in den Fuss.
 

Ravanel mit drittem Sieg – Gehrig auf Podestkurs

Wie bei den Männern Rude, fährt Cecile Ravanel (Commençal - Vallnord) gleich dominant bei den Frauen – mit einem kleinen Unterschied: Die Französin fährt auf jeder der insgesamt sechs Abfahrtsetappen die Bestzeit ein. Sie verweist Isabeau Coudurier (FRA – Sunn) um über zwei Minuten auf Rang zwei. Einen deutlichen Schritt nach vorne macht Anita Gehrig. Die Schweizer Ibis-Team-Fahrerin erkämpft sich am ersten Renntag mit konstanten Leistungen den dritten Zwischenrang. Der Start in den zweiten Renntag gelingt aber nicht hundertprozentig gut. Ein Sturz wirft sie etwas zurück, und auch auf der fünften Etappe will es nicht nach Plan laufen. Gehrig startet als Vierte in die letzte Etappe und beendet diese auf Rang drei. Die Kanadierin Andréane Lanthier Nadeau (Rocky Mountain – Urge) ist zwar langsamer, doch reicht ihr der Vorsprung, um ihren dritten Schlussrang zu behalten.

Wie Anita ist auch ihre Schwester Carolin (Ibis Cycles Enduro Race Team) stark im Rennen. Rang fünf nach dem ersten Tag verdeutlicht das. Auch der zweite Tag beginnt für sie gut und stärkt ihren fünften Zwischenrang sogar noch. Die fünfte Etappe gelingt Carolin Gehrig leider nicht mehr ganz nach Wunsch und der Zeitverlust auf ihre direkten Konkurrentinnen ist zu gross. Auch die viertschnellste Zeit auf der Schlussetappe kann den eingebüssten Rückstand nicht wieder wettmachen. Trotz der Enttäuschung über ein besseres Resultat darf sie sich über ihre bisher konstanteste Saison und den fünften Zwischenrang im Gesamtklassement freuen.

Sonst stark im Downhill-Weltcup unterwegs, sammelt Carina Cappellari in La Thuile ihre ersten Erfahrungen in der Enduro-World-Series – harte Erfahrungen. Wo sie sonst ihre ganze Kraft und Konzentration auf einen Lauf setzen kann, muss sie ihre Power auf sechs Abfahrten, die dazu noch mehr als doppelt so lang sind, einteilen. Das gelingt ihr aber recht gut und belegt am Ende den respektablen 13. Rang. Ebenfalls das erste Mal an einem World-Series-Rennen ist Lea Rutz, aktuell die Nummer drei der Schweizer Downhill-Fahrerinnen. Sie zahlt zwar hartes Lehrgeld, klassiert sich aber mit Rang 22 noch vor einigen routinierten Fahrerinnen.

Resultate EWS #4, La Thuile / Aosta / ITA

 

Fortsetzung in Übersee

In bereits zwei Wochen findet die Enduro-World-Series ihre Fortsetzung auf der anderen Seite des grossen Teichs, in Aspen Snowmass (USA). Für die Enduristen die grösste Herausforderung wird dort die dünne Luft sein. Das Skigebiet im Herzen der amerikanischen Rocky Mountains erstreckt sich zwischen rund 2'400 und 3'800 Metern über Meer.

www.enduroworldseries.com
 

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