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Test: Sealskinz Dragon Eye MTB Handschuh – Winterhandschuhe müssen nicht dick sein

Dass diese Handschuhe für den Winter gemacht sind, sieht man ihnen nicht an. Die meisten Winterhandschuhe weisen infolge Isolation ein grosses Volumen auf, sind meist schwarz und reichen bis weit über die Handgelenke. Nicht so der «Dragon Eye MTB». Er unterscheidet sich äusserlich kaum von einem gängigen Mountainbike-Handschuh, aber kann er bei kalten Bedingungen trotzdem bestehen?

Auf den ersten Blick wirkt der Sealskinz «Dragon Eye» eher wie ein Produkt für die Übergangszeit, denn die Isolation fällt eher dünn aus. Auch die Optik lehnt sich eher an ein Gravity-Produkt an: Grelle Farben und Verstärkungen zum Schutz an der Oberhand zeichnen ihn aus. Doch der optische Eindruck täuscht – mehr dazu aber später.
 

Äussere und innere Werte

Dass Sealskinz viel Erfahrung mit Handschuhen hat, merkt man beim ersten Kontakt. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig und der Handschuh verfügt über kleine, wirkungsvolle Details. Wie von diesem Hersteller gewohnt, ist auch dieser Handschuh wind- und wasserdicht.
 
Anstelle eines elastischen Bündchens kommt ein Klettverschluss zum Einsatz. Da der «Dragon Eye» kurz geschnitten ist, stört dieses auch nicht, wenn man die Jacken Ärmel darüber zieht. Das robuste Obermaterial ist bei den Finger-Knöcheln mit Aussparungen. Diese vermeiden, dass beim Faust machen ein unangenehmer Zug entsteht. Auf dem Zeige- und Mittelfinger sind Silikon-Streifen appliziert. Zwar geben diese etwas mehr Halt an den Bremshebeln, sind aber nicht Touch-Screen-tauglich.
 
Eines der wichtigsten Elemente bei einem Winterhandschuh ist eine wattierte Daumenpartie. Trieft einem in der kalten Jahreszeit die Nase, ist es angenehmer, diese mit flauschigem, als mit scheuerndem Stoff trockenzuwischen. Ein weiteres Plus ist die dünne Handinnenfläche. Ohne dicke Isolation oder Polsterung vermittelt sie eine optimale Griffkontrolle. Dank einem Innenfutter sind die Hände dennoch effektiv vor Kälte geschützt. Nebst dieser Version gibts den Handschuh auch in zwei weiteren Farbkombinationen.
 
Ein kleiner Hinweis: Das getestet Modell «Dragon Eye MTB» darf nicht mit dem optisch fast identischen «Dragon Eye Trail» verwechselt werden. Dieser ist weder wasser- noch winddicht.
 

Am Lenker

Die getestete Grösse L (Grösse 10) fällt normal aus, sitzt satt aber nicht eng. So drückt oder scheuert nichts. Wie eingangs erwähnt, erweckt der eher dünne Winterhandschuh den Eindruck, dass er auch an nassen Tagen in der Übergangszeit passen könnte. Bei Temperaturen über fünf Grad war er aber zu warm, und es drückte bereits den Schweiss aus den Poren. Die Atmungsaktivität des «Dragon Eye MTB» ist zwar ganz gut, aber dennoch blieb jeweils ein Hitzegefühl. Die Konsequenz daraus war, dass die Handschuhe nur noch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und kälter getragen wurden.
Kälte ist immer ein individuelles empfinden. In unserem Fall hat der Dragon Eye bis Minus sieben Grad getaugt, danach wurde auf stärker isolierte Handschuhe ausgewichen.
 
Wie wasserdicht der Handschuh wirklich ist, konnte während der Testzeit nicht abschliessend beurteilt werden. Das Wetter war einfach nicht schlecht genug. Einige Ausfahrten bei leichtem Regen hat er tadellos überstanden auch zahlreiche Fahrten bei Schneefall. Ob er Dauerregen aushält bleibt offen. Greift man aber einige Male in den Schnee, saugt sich das Obermaterial der Handinnenflächen doch sehr schnell voll. Zwar dringt keine spürbare Feuchtigkeit bis an die Haut durch, aber aufgrund der sehr dünnen Isolation gab es so ziemlich schnell kalte Finger.
 

Fazit

Der Sealskinz «Dragon Eye MTB» ist ein idealer Winterhandschuh für Tage von plus drei bis minus sieben Grad, für alle die etwas dünnere Produkte mögen und triste, schwarze Winterprodukte satt haben. Die drei Monate Dauereinsatz mit zahlreichen Waschgängen in der Maschine nutzten die Sealskinz-Handschuhe kaum ab. Somit hat überzeugt er auch in Sachen Widerstandsfähigkeit.
 
 
www.sealskinz.com

 

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