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Test: «FlowSnap» von VEE Tire Co.

FlowSnap - Aufbau

Das Profil weist im Rand-/Kurvenbereich eng aufeinanderfolgende, grobe Stollen auf. Die Lauffläche ist mit etwas feineren, zueinander versetzten Stollen versehen. Generell ein sehr offenes Profil, das auf eine sehr gute Selbstreinigung schliessen lässt.
 
Unsere Testreifen kommen in der Grösse 27.5 x 2.4" (61-584) daher. Die Gummimischung (Tackee Compound) ist eine der weichsten von VEE Tire Co. und soll für ordentlich Grip sorgen. Die "Synthesis-Sidewall" besteht aus gewebtem Nylon, diese Schicht liegt über der normalen Karkasse und sorgt für mehr Schutz vor Durchschlägen und Rissen und stabilisiert die Reifen zusätzlich, falls diese mit wenig Druck gefahren werden.
 
Weiter hat man bei dem Reifentyp die Wahl zwischen dem "Enduro-Core", wie bei unseren Testreifen und dem "Gravity-Core", der zusätzliche Stabilität und somit auch zusätzliches Gewicht mit sich bringt. Gewicht: 1130 g.
 

FlowSnap - Montage

Wir haben die FlowSnap-Reifen schlauchlos montiert. Die Montage ging absolut reibungslos vonstatten, von Hand auf Felgen wuchten, Dichtflüssigkeit rein, mit normaler Standpumpe aufpumpen, 2x Peng und fertig... So reibungslos dürfte die Tubeless-Montage immer sein!
 

FlowSnap – ab ins Gelände

Mit moderaten 1.6 bar in den Luftkammern rollen wir los. Bevor sich die Stollen aber in weichen Untergrund beissen dürfen, müssen sie sich erstmal auf Asphalt bewähren. Angesichts der weichen Gummimischung und den groben Stollen hatten wir erwartet, dass sich die VEE’s butterweich und zähflüssig anfühlen müssten, als würde man einem Strand in Thailand entlangfahren. Erstaunt durften wir feststellen, dass dem nicht so ist. Die Gummis rollen verhältnismässig gut ab und wir haben nicht das Gefühl, dass die ganze Vortriebskraft in den Stollen verloren geht, bevor sie überhaupt den Untergrund erreichen. Asphalt ist nun aber wirklich nicht das Terrain für solch einen Reifen, also ab in den ersten Trail, der talwärts führt.
Der Waldboden ist noch schwer und nass von den Regenfällen der letzten Tage. Die Flow Snaps pflügen aber spursicher durch den tiefen Boden. In den Kurven gleiten sie zu Beginn leicht weg, finden den Halt aber sofort wieder. Auch die Bremsmanöver gelingen souverän und spurstabil. Auf diesem Untergrund, sprich schwerer, durchnässter Nassboden und Schlamm sind die Gummis echt top. Die Reifen reinigen sich so schnell, wie sie der Matsch zu füllen versucht. Das offene Profil hält somit, was es uns rein optisch schon vorab versprochen hat.
Weiter talwärts führt uns der Weg nun über ein paar Steinstufen und Wurzelpassagen. Trotz des geringen Luftdrucks halten die Reifen auch bei gröberen Schlägen durch Wurzeln an den Felgenflanken dicht. Traktion auch hier immer ausreichend. Im anschliessenden Schotterstück zeigten die Flow Snaps erstmals leichte Schwächen. Auf leichtem Kies wünschten wir uns die eine oder andere Stolle mehr im Profil, damit die Walzen nicht gar so aufschwimmen. Auf hartem Untergrund bleiben die Seitenstollen erstaunlich lange stabil, schmieren dann aber, wenn man die Grenze erreicht hat, etwas plötzlich ab. Das Bike bleibt aber auch dann noch gut kontrollierbar.
Zu guter Letzt folgt noch ein Vollgas-Teilstück durch den Wald mit natürlichen Anliegern, kleinen Sprüngen und einigen Wurzelfeldern. Hier sind die VEE’s wieder voll im Element und die Finger bleiben an den Griffen, wo sie sonst schon nach den Bremsen suchen.
Nachdem sich die Reifen wirklich sehr griffig gezeigt hatten, trauten wir uns kaum, auf das Profil – oder was noch davon übrig war – zu blicken. Mit etwas Überwindung taten wir es dann doch und waren erstaunt, dass optisch nur wenig Verschleiss verstellbar war. Auch nach Ende des gesamten Testzeitraumes waren die Gummis noch in sehr gutem Zustand und zeigten keinerlei Auflösungserscheinungen.
 

Fazit:

Gute Bikereifen dürfen wir in Zukunft getrost mit Thailand assoziieren. Die Flow Snap aus dem Hause VEE Tire Co. überzeugten vorallem mit ihrem grossen Einsatzbereich – ein Immer-Drauf-Reifen, keine Frage. Kleine Abzüge gibt’s lediglich für das undefinierte Verhalten auf losem Schotter.
 
Viel Grip auf unterschiedlichsten Untergründen, moderater Rollwiderstand, relativ geringes Gewicht, hohe Pannensicherheit, gute Haltbarkeit und obendrein noch bezahlbar – ausprobieren lohnt sich!

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