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Swiss Epic Blog: Ungehobelte Mit-Racer, Super-Punsch und ein Dankeschön zum Abschluss

Für das «Gehrig-Twins - Ibis Cycles Enduro Team» mit Anita und Caro Gehrig ist die letzte Etappe des Perskindol-Swiss-Epic kein lockeres Ausfahren. Ein grosser Aufstieg zum Frühstück und nervige Reindrängler sind die Haupthindernisse des Tages – allerdings nichts was Punsch, coole Trails und ein super Gesamterlebnis nicht locker wettmachen könnten, wie Caro im letzten Epic-Blog erzählt.

Zuerst die Arbeit, dann das Trail-Vergnügen

Am Morgen der letzten Etappe bekunden wir etwas Mühe uns aus den Federn zu bewegen, obwohl der Start erst auf 9 Uhr angesetzt ist. Die Anstrengung der letzten Tage steckt uns schon etwas in den Knochen und der bevorstehende Aufstieg über 1000 Höhenmeter direkt von der Startlinie, bereitet uns leichte Kopfschmerzen.
 
Als der Startschuss um Punkt 9 Uhr fällt, freuen wir uns aber auf die bevorstehenden, letzten Rennkilometer und die coolen Trails die wir bald runter donnern können. Der Aufstieg zum 2580 Meter hoch gelegenen Schwarzsee fängt mit einer angenehmen Steigung an und wir finden bald einen guten Tritt. Als es hingegen gegen oben hin immer steiler wird, habe ich arg zu kämpfen. Meine Schwester hat mich schon lange meinem Schicksal überlassen, und ich habe nicht nur mit krampfenden Beinen zu schaffen. Mental stand es auch schon mal besser um mich.
 
Als die später nach uns gestarteten Fahrer nach und nach auch noch mit flottem Tritt an mir vorbeiziehen, kann ich es kaum erwarten endlich in die erlösende Abfahrt zu stechen. Den Perskindol-Bogen beim höchsten Punkt sehe ich schon von weitem und Anita winkt schon mit einem Winforce-Gel den sie für mich parat hat. Diesen Energieschub brauche ich auch dringend, denn ich will ja doch etwas Spass in der Abfahrt haben, und unterzuckert ist das meist nicht so toll.

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Den Trail den wir im Pulk mit den Cross-Country-Fahrern runterfahren, bietet zahlreiche freudige und technische Überraschungen mit denen wir mit aber locker fertig werden. Die Männer der Epic-Klasse kennen uns mittlerweile und lassen uns bergab gerne den Vortritt. Sie versuchen jeweils uns so lange wie möglich am Hinterrad zu bleiben. Trail-Spass pur! Obwohl wir das Höhenprofil des ersten Abschnitts schon etwa studiert hatten, rechneten wir nicht weniger Gegenanstiegen auf dem Trail zurück ins Dorf von Zermatt. Zwischenzeitlich fragen wir uns sogar, ob wir nicht fälschlicherweise auf die Epic-Strecke gekommen sind. Einen Sprint in Richtung Ziel des ersten gewerteten Abschnitt und der Sunnegga-Bahn kann ich nicht mehr anreissen – «Flasche leer».

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«Mädels sind eh langsamer als Männer» – wirklich?

Oben auf der Sunnegga angekommen, verduften wir sofort im Restaurant der Bergstation bevor es in die letzte Abfahrt geht. Ein wärmender Punsch gibt uns wieder etwas Zucker und Moral, um noch ein letztes Mal Gas zu geben. Doch die Stimmung kippt am Start durch «French-Verschulden»: Eine Gruppe Franzosen sneakt sich frech vor uns durch das Start-Gate. Wir sind gar nicht darüber erfreut, vor allem da wir sie bereits im ersten Hang in den Bremsen hängen sehen. Die Herren haben sich wohl gedacht, «diese Weiber können eh nicht fahren, also müssen wir unbedingt noch denen auf den Trail.»  Wir lassen ihnen einen guten Vorsprung, doch bereits nach wenigen Minuten Fahrtzeit holen wir die drei Herren ein, die uns nur kaum Platz machen wollen und dabei noch unfreundlich sind.

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Als es kurz danach für mehrere hundert Höhenmeter den Berg wieder hoch geht, macht Anita ganz schön Druck. Ich kenne sie zu gut, um zu wissen, dass sie einfach absolut sicherstellen will, dass diese Typen uns nicht nochmals überholen werden. Zum Glück kann ich dieses Mal mitziehen und wir schaffen es in die Abfahrt bevor mein Tank komplett leer ist.
Die letzte Abfahrt geniessen wir in vollen Zügen und lassen es ordentlich laufen. So sehr, dass wir doch einige Freeride-Linien wählen müssen, um einzelnen «Stau-Zellen» vor uns zu entgehen. Zwischendrin praktizieren wir «Leben am Limit», und einige Male können wir uns nur noch dank unseren Rodeokünsten auf den Bikes halten.
 

Endlich im Ziel, endlich Raclette und herzliches Dankeschön

Auf die Dorfstrasse von Zermatt eingebogen, reisse ich zum finalen Sprint an, genug hat mich Anita nun gequält bei den Anstiegen, jetzt kann sie für mich auch mal in den sauren Apfel beissen. Leicht übersäuert überqueren wir die Ziellinie und wir sind ganz schön happy die Woche überstanden zu haben. Der letzte Tag bietet, trotz anstrengendem Höhenprofil, nochmals massig Trail-Spass, und Zermatt zeigt sich von seiner schönsten Seite – trotz kalten Temperaturen und zum Schluss sogar leichtem Schneefall. Es ist zudem das ideale Wetter, um die Stimmung im Magen mit einer ordentlichen Portion Raclette zu heben.

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Abschliessend bleibt zu sagen, dass wir wohl selten an einem so derart perfekt organisierten Event teilgenommen haben, und deshalb bedanken wir uns beim Swiss-Epic-Staff sowie allen Helfern ganz herzlich für die super Woche! Ich konnte mich persönlich zwar nicht sehr mit Uphill-Racen anfreunden und bleibe lieber den Gravity-Events treu, aber diese Woche war definitiv episch!

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