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Miller ist Downhill-Weltmeisterin – Favoritinnen stürzen aus der Entscheidung

Miranda Miller wird überraschend neue Downhill-Weltmeisterin. Sie bezwingt Myriam Nicole auf der tückischen Strecke von Cairns. Tracey Hannah gewinnt Bronze trotz Sturz. Dass die Strecke absolut keine Fehler verzeiht, erfahren einige Favoritinnen am eigenen Leib. Auch die Schweizerinnen Emilie Siegenthaler und Carina Cappellari gehen nach Stürzen leer aus.

Eine Siegesanwärterin verabschiedete sich bereits im Timed Training. Es ist ausgerechnet Titelverteidigerin Rachel Atherthon die sich das Schlüsselbein bricht, nachdem sie schon zwei Rennen des Weltcups wegen einer Verletzung verpasst hatte. Das Rennen um den Weltmeistertitel sollte also unter Tracey Hannah, Tahnee Seagrave und Myriam Nicole ausgetragen werden. Doch es sollte nochmals anders kommen.

Enttäuschte Gesichter gibt es im Lager der Schweizer Frauen. Sowohl Emilie Siegenthaler als auch Carina Cappellari stürzen und vergeben damit die Option ganz vorne zu landen. Carina Cappellari stürzt in einer hängenden Querpassage, die eigentlich kein Problem darstellen sollte. Doch die Schweizerin rutscht weg und geht zu Boden. Die erste Zwischenzeit sieht sie mit gut 15 Sekunden Rückstand, im Ziel sind es die auch. Weiter oben hat sie im Steinfeld auch einen kleinen Schnitzer, kann sich aber «noch halbwegs» retten. Nach dem Sturz fehlt dann die Geschwindigkeit, so dass sie alle Double-Sprünge pedalieren muss. «Das hat viel Energie gekostet, aber ich habe das Beste versucht.» Am Ende steht Rang neun in der Ergebnisliste, dabei wäre aber viel mehr möglich gewesen.

Bei Emilie Siegenthaler reiht sich Fehler an Fehler. Ein Sturz nach dem Rock Garden ist der Gravierendste. «Ich war schon in der ersten Kurve nicht da, wo ich sein sollte. Da war der ganze Fluss raus. Ich dachte, ich muss Gas geben und habe dann jede Kurve verpasst», schüttelt sie über sich selbst den Kopf.
«Ich wusste, das ist nicht so mein Ding hier, aber wenn man im Zeitlauf Vierte geworden ist, denkt man schon an eine Medaille und das ist das, was bei einer WM zählt.» So wird sie am Ende ihrer bis dato erfolgreichsten Saison nur 17.
 
Dass die Bedingungen mit dem tiefen Staub schwierig sind, stellt sich auch bei den Favoritinnen heraus. Die Australierin Tracey Hannah, die unweit der Strecke wohnt und das Terrain kennt wie keine Zweite, überschlägt sich und scheint schon fast aufzugeben. Dennoch holt sie sich Bronze, nur 1,985 Sekunden hinter Überraschungs-Weltmeisterin Miranda Miller aus Kanada, der offenbar am wenigsten Fehler unterlaufen. Myriam Nicole aus Frankreich gewinnt nachträglich Silber, da sich anscheinend einen Fehler in die Zeitmessung schlich. Erst die Überprüfung des Backup Timings bringt Klarheit über das richtige Klassement, zur grossen Enttäuschung von Eleonora Farina, die damit die Bronzene Auszeichnung verliert.
 

Walker holt Gold bei Junioren

Pascal Reusser wird bei den Junioren als 19. notiert, 15,720 Sekunden langsamer als der neue Weltmeister Matt Walker. Reusser erlaubt sich im oberen Teil, «zwei, drei Fehler», kommt aber durch den Mittelteil, «sehr gut», wie er findet. «Ich habe versucht ziemlich zu pushen und habe hart pedaliert», gibt Reusser zu Protokoll. Unten passiert ihm noch mal ein Fehler in einer Wurzelpassage, doch insgesamt zeigt er sich zufrieden mit seinem Run. «Ich bin sicher nicht der athletischste Typ, aber ich habe einiges dafür traininert», meint der 17-Jährige zur langen Tret-Passage in der letzten Sektion.

Loris Michellod nimmt als 34. (+24,535) ein eher enttäuschendes Resultat mit nach Hause. «Im ersten Rock Garden habe ich einen grossen Fehler drin gehabt. Ich bin etwas gedriftet und habe die Linie nicht getroffen», berichtet er. So verliert er viel Tempo. «Ich habe dann versucht wieder Speed zu machen, aber am Ende war ich physisch tot», so Michellod. Vielleicht auch deshalb muss er noch mal mit dem Fuss aus dem Pedal, als es gerade in einen Step-Up geht.

Weltmeister wird überraschend Matt Walker, nachdem sich bei Titelverteidiger Finnley Iles aus Kanada schon oben ein dicker Fehler einschleicht. Den versucht der Dominator der Saison zu reparieren, in dem er noch mehr Risiko nimmt. Mit dem Ergebnis, dass er noch mehr Fehler aneinander reiht. So wird er nur Zehnter.

Silber geht an den Waliser Joe Breeden und damit einen zweiten Briten, der 3,448 Sekunden langsamer war als Walker. Bronze holt sich überraschend der Deutsche Max Hartenstern, der 3,978 Sekunden Differenz aufweist.

Bei den Juniorinnen gewann die Französin Melanie Chappaz, 2,701 Sekunden vor Shania Rawson aus Neuseeland und 6,935 Sekunden vor der zweiten Französin Flora Lesoin.

Resultate DH Junioren
Resultate DH Juniorinnen

 
 

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