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Emilie Siegenthaler entert das Weltcup-Podest in Lenzerheide!

Hühnerhautstimmung herrscht an der Downhill-Strecke, und da haben die Schweizer Abfahrer einen grossen Teil mit zu tun. Bei den Männern gewinnt Greg Minnaar, bei den Frauen erneut Myriam Nicole – und fast wie ein Sieg gefeiert: Der dritte Platz von Emilie Siegenthaler! Auch wenn keine Top-Ten-Rangierungen, liefern die Schweizer Männer endlich solide Leistungen ab, auf denen sich aufbauen lässt.
 
Das Weltcup-Downhill-Rennen in Lenzerheide ist wiederum eine grandiose Party. Enthusiastische und verkleidete Fans, sprichwörtlich mit Trommel und Trompeten – natürlich auch Motorsägen und weiteren Lärminstrumenten ausgestattet, sorgen für eine Stimmung, die einem die Hühnerhaut auch bei sommerlich heissen Temperaturen auf die Haut treibt.
 

Die Schweizer Downhill-Fahrer haben zwar nichts mit dem vorderen Rennausgang zu tun, aber sie übertreffen die Resultate aus der Qualifikation. Wahrer Balsam für die gebeutelte Schweizer Downhill-Szene. Noel Niederberger haut den 25. Rang auf die erste Ranglistenseite und meint dazu: «Ich bin eigentlich zufrieden. Es war ein bisschen ein wilder Lauf obwohl ich nicht ganz ans Limit gegangen bin. Ich habe versucht den Schwung immer schön mitzunehmen, aber das hat nicht immer geklappt. Es war heute im Rennen anders zu fahren als im Training. Mega cool mit den Zuschauern.»

Auch Youngster Janis Lehmann, klar die nationale Überraschung des Wochenendes, schafft es mit Rang 31 auf die erste Ranglistenseite. «Ich habe mich das erste Mal für das Finale qualifiziert. Wenn man die Strecke kennt, das bringt schon was und die Zuschauer pushen auch. Das war geil.» 

Auf Rang 46 landet Felix Klee: «Das war ein guter Lauf, ich hätte nicht schneller fahren können. Für mich ist es ein sehr gutes Ergebnis. Bisher war ich noch nie in einem Finale. Von Heimvorteil würde ich nicht sprechen, man macht sich zuhause auch mehr Druck.»
Sein Team-Kollege Basil Weber beendet seinen ebenfalls ersten Finallauf auf dem beachtlichen 53. «Ich hatte zwei, drei böse Patzer, blöde Fahrfehler, aber zum Glück dabei nicht viel Zeit verloren. Ich bin ziemlich zufrieden für mein erstes Weltcup-Finale.»
 
Mit Rang 68 verzeichnet auch Constantin Ruetsch eine deutliche Steigerung gegenüber der Qualifikation. «Es ging besser als gestern. An Tschäffs Plunge habe ich etwas zu sehr abgebremst, aber sonst war es gut. Es ist mein erster Elite-Weltcup, die Fans haben gepusht, das hört man schon und motiviert.»
 
Damit schaffen die Schweizer Abfahrer etwas, was viele Jahre über gefehlt hat: mehr als drei Fahrer im Finale und davon einige nicht so fern der Top-10!
 

Minnaar mit super Run und etwas Glück

Bei den Männern ist der Brite Phil Atwill der sich überraschend den Hotseat krallt und eine Weile darauf sitzen bleibt. Dann ist es sein Landsmann Danny Hart der Atwills Zeit toppt. Der Südafrikaner Greg Minnaar startet und fährt bald auf allen Abschnitten die Bestzeit bis ins Ziel und dreht den Spiess sogleich. Vallnord-Sieger Troy Brosnan kommt nicht mehr an die Siegerzeit ran und wird Zweiter.
Dann geht ein Raunen durch die Menge, denn der Quali-Sieger Aaron Gwin haut deutlich die besten Abschnittszeiten in die Strecke und es schaut ganz nach seinem zweiten Saisonsieg aus. Zu früh gefreut: Einen Reifendefekt verhindert das Glück des Amerikaners.
 

Siegenthaler mit bestem Lauf

«Ich war so nervös vor dem Rennen, aber das ganze Wochenende hatte ich ein so gutes Gefühl. Selbst ein schwerer Sturz im Training hat mir nichts ausgemacht. Ich habe im Rennen einen kleinen Fehler gemacht, aber der war bei 2,5 Sekunden Rückstand auf Platz eins nicht entscheidend. Ich bin so glücklich hier vor dem eigenen Publikum auf dem Podest zu stehen. Familie, Freunde, alle sind hier. Es war das beste Rennen meiner bisherigen Karriere.»
 
In Fort William war Siegenthaler auch schon Dritte, aber sie verweist darauf, dass Weltmeisterin Rachel Atherton da wegen einer Verletzung ausgefallen war. Umso höher ist das Resultat in Lenzerheide zu werten. «Dieses Ergebnis ist auch für den Kopf wichtig, vor allem wegen den Weltmeisterschaften im nächstes Jahr», fügt Siegenthaler an.
 
Auch Carina Cappellari brachte einen guten Lauf runter, konnte aber nicht an ihre besten Resultate anknüpfen: «Generell lief es gut, aber am «Tschäffs Plunge» habe ich die Kurve nicht gut bekommen und bin ausgeklickt. Da habe ich zu viel Zeit verloren. Schade, Top-Ten wäre schön gewesen.»
 
Als Zweite Starterin geht die amtierende Schweizermeisterin Lea Rutz ins Rennen. «Es ging, aber es war nicht wirklich gut. Heute morgen war es noch rutschig, jetzt aber sehr griffig. Deshalb war ich teilweise zu vorsichtig.» Der 15. Platz ist aber ihr bisher bestes Weltcup-Ergebnis und deshalb auch ein kleiner Erfolg für die junge Schweizerin.

 

Michellod mit Exploit

Der Schweizer Junioren-Fahrer Loris Michellod verzeichnet in Lenzerheide sein bestes internationales Resultat. Er schafft es auf den zehnten Rang! «Das ist mein bestes Weltcup-Resultat bisher. Das könnte für die WM-Quali reichen. Ich habe keinen grossen Fehler gemacht, nur ein paar kleinere. Die Strecke ist physisch sehr anstrengend, der Grip war nach dem Regen gestern aber besser.»
 

Downhill Weltcup Lenzerheide 2017
Männer      
1. Greg Minnaar (RSA) 2:57.042  
2. Troy Brosnan (AUS) 2:57.204 +00.162
3. Danny Hart (GBR) 2:58.868 +01.826
4. Laurie Greenland (GBR) 2:59.985 +02.943
5. Philipp Atwill (GBR) 3:00.830 +03.788
6. Luca Shaw (USA) 3:00.921 +03.879
7. Loic Bruni (FRA) 3:01.589 +04.547
8. Rudy Cabirou (FRA) 3:01.667 +04.625
9. Florent Payet (FRA) 3:01.758 +04.716
10. Jure Zabjek (SLO) 3:02.451 +05:409
25. Noel Niederberger (SUI) 3:05.784 +08.742
31. Janis Lehmann (SUI) 3:06.372 +09.330
46. Felix Klee (SUI) 3:09.084 +12:042
53. Basil Weber (SUI) 3:11.018 +14.165
68. Constantin Ruetsch (SUI) 3:15.900 +18.858
       
Frauen      
1. Myriam Nicole (FRA) 3:26.890  
2. Rachel Atherton (GBR) 3:27.402 +00.512
3. Emilie Siegenthaler SUI) 3:29.277 +02.387
4. Tracey Hannah (AUS) 3:31.429 +04.539
5. Tahnee Seagrave (GBR) 3:32.623 +05.733
11. Carina Cappellari (SUI) 3:43.554 +16.664
15. Lea Rutz (SUI) 3:53.196 +26.306
       
Junioren      
1. Finnley Iles (CAN) 3:09.743  
2. Joe Breeden (GBR) 3:10.788 +01.134
3. Sylvain Cougoureux (FRA) 3:13.806 +04.086
10. Loris Michellod (SUI) 3:21.807 +12.064

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