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    Ortles Ronda

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    Description
    Schaubachhütte (Madritschjoch)
    Description

    Kaum ein alpiner Alleinherrscher ist derart prominent wie der 3905 Meter hohe Ortler. «Der höchste Spiz im ganzen Tyrol» gibt sich Mountainbikern gegenüber unnahbar. Aber es gibt eine logische, wenn auch extreme Runde rund um König Ortler herum. Gletscherspalten inklusive…

    Wer sich im hochalpinen Gelände pudelwohl fühlt, S3-Trails im Absturzgelände souverän meistert, stundenlanges Tragen ohne Murren erträgt – und ein Faible für echte Abenteuertouren hat, der ist bei der OrtlesRonda genau richtig! Wer es sich richtig einschenken will, pfeift auf Aufstiegshilfen – braucht dann aber sicher fünf lange Tourentage. Wer das Abenteuer Ortler in drei Tagen stemmen will, nutzt die gute Shuttle-Infrastruktur im Oberen Vinschgau und jenseits des Stilfserjochs voll aus. Mit dem Shuttlebus lassen sich Ortler-Aspiranten vom Startpunkt in Mals hoch ins Bergsteigerdorf Sulden (1900 m) chauffieren –  und mit der XXL-Seilbahn gleich weiter zur Schaubachhütte (2581 m). Ab hier heisst es: Schluss mit lustig, jetzt wird’s hochalpin! Das berühmt-berüchtigte Madritschjoch (3123 m) ist der erste Scharfrichter dieser dreitägigen Extremtour. Die wenigsten fahren die sausteilen Rampen im sommerlich-aperen Skigebiet hoch. Wer sein Bike liebt, der schiebt. Am sichersten auch die ersten 100 Tiefenmeter im Bereich S4 plus hinunter … Aber schon bald mutiert das Monster in ein nettes Monsterchen, das in flotter Fahrt zur weithin sichtbaren Zufallhütte (2265 m), dem ersten Nachtlager, leitet.

    Anderntags wartet die Königsetappe: der Gletscherhatsch über Langferner und Eisseepass zur Casatihütte (3264 m). Hier muss man eigentlich am Seil gehen. Obacht: Bei schlechter Sicht oder suboptimalem Wetter kann es hier oben schnell lebensgefährlich werden! Die Abfahrt von der Casatihütte zur Pizzinihütte ist dann gletscherfrei, aber oben schwer (S3).

    Nach Übernachtung in der Pizzinihütte schiebt man am dritten Tourentag zum Passo Zebru (3001 m), zirkelt durch das Valfurva nach Bormio hinab und lässt sich am besten ab hier hoch zum Umbrailpass (2503 m) shuttlen. Zwei Stunden später steht man dann am Gipfel des Piz Umbrail (3031 m) – und die Welt liegt einen zu Füssen. Und das Obere Vinschgau tief unten ebenfalls.

    Etappe 1: 9 km, 450 hm, 840 tm
    Etappe 2: 12 km, 980 hm, 540 tm
    Etappe 3: 51 km, 960 hm, 3920 hm

    Hinweis: Siegi Weissenhorn (www.suedtirolbike.info) führt diese Runde in abgeänderter Form an Wunschterminen zwischen Anfang Juli und Mitte September.

    Route: 
    Etappe 1: Mals – Sulden (Shuttle) – Schaubachhütte (Seilbahn) – Madritschjoch – Zufallhütte | Etappe 2: Zufallhütte – Langfernerjoch – Eisseepass – Casatihütte – Rifugio Pizzini | Etappe 3: Rifugio Pizzini – Passo Zebru – Bormio – Umbrailpass (Shuttle) – Piz Umbrail – Sta Maria – Müstair – Glurns – Mals
    Route details
    Distance: 
    91 km
    difference in altitude uphill: 
    2400 m
    difference in altitude downhill: 
    5400 m
    Highest point: 
    891 M.ü.M.
    Lowest point: 
    3248 M.ü.M.
    Days: 
    3 Tage
    Point of departure: 
    Sulden
    Point of arrival: 
    Mals
    Webcode: 
    1905
    E-MTB: 
    nicht tauglich für E-Mountainbikes
    Route classification
    Stamina: 
    Technical skills: 
    Panorama: 
    Overall impression: 
    Best season: 
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
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