Rote Wand (Croda Rossa) | Ride Magazin

Rote Wand (Croda Rossa)

Rote Wand

Die Rote Wand (2818 Meter über Meer) ist ein relativ unbekannter Gipfel zwischen Antholzer- und Gsiesertal in Pustertal. Die hochalpine Tour nahe der Staatsgrenze zu Österreich bringt Westalpenflair und viele «Lost Places».


Beschreibung

Startpunkt dieser langen sowie alpinen Tour ist Olang oder Welsberg am Eingang ins Gsiesertal. Auf Strässchen geht es nach St. Martin in der Gemeinde Gsies. Von hier schlägt man links ein und folgt den Radweg durchs Karbachtal bis wenig vor der Kapaire Alm. Hier endet der mittelsteile Weg und das Rad wandert auf die Schulter. Tragend und schiebend wird dieses den 7er-Weg bis zur Roten Wand (Croda Rossa) auf 2818 Meter über Meer befördert. Im oberen Bereich kurz vor der Roten Wand ist der Weg relativ schwer zu erkennen, die Markierungen an den Steinen geben aber eine gute Orientierung. Auf der Roten Wand angekommen glaubt man, in den Westalpen unterwegs zu sein. Richtung Norden machen sich die Gipofel des österreichischen Alpenhauptkamms bis zur Venediger Gruppe auf. Richtung Süden hat man Blick auf die Dolomiten – ein Kontrast, wie er ausgeprägter nicht sein könnte.
Man sollte bloss aufpassen, dass man sich vor der ganzen Blickrichtung-Wechsel-Geschichte nicht im Kreis dreht und die Abfahrt verpasst. Diese verläuft unvermindert auf dem 7er-Weg zum Staller Sattel. Der Weg ist im oberen Bereich alpin und mit einer Schwierigkeit von S2 bis S3 zu deklarieren und bleibt auch so bis zum Sattel. In der Verbindung, sowie Alternative Hexenscharte/ Forcella Di M. Regola wandert dieser auf einem Vallo Alpino Weg ein und zeigt stellenweise durch erodierte Wegabschnitte seine Zähne, ist jedoch komplett fahrbar. Das Panorama ist unvermindert der Wahnsinn schlechthin und zirkelt bis zum Staller Sattel über der Baumgrenze entlang. Weiter geht es bis zum Antholzer See und in Folge den Seeweg später den Franzosensteig das ganze Antholzer Tal entlang bis zum Antholzer Bach. Ab dort wandert der Trail in einen Radweg über und man rollt gemütlich bis nach Olang aus. In Olang selbst kann man die Ruhe inmitten des Pustertales genießen und bei einem netten Kaffee den Tag revue passieren lassen. Zurück nach Welsberg gelangt man in der Folge aus eigener Kraft auf dem Radweg oder mit der Eisenbahn in Richtung Toblach.

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Distanz

57 km

Höhenmeter

1885 m

Tiefenmeter

1885 m

Tiefster Punkt

1017 M.ü.M.

Höchster Punkt

2771 M.ü.M.

Startort

Welsberg

Zielort

Welsberg

Kondition

 

Fahrtechnik

 

Panorama

 

Gesamteindruck

 

Webcode

2026

E-MTB

nicht tauglich für E-Mountainbikes

Autor

Martin Depauli

Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

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