Monte Scorluzzo | Ride Magazin

Monte Scorluzzo

Monte Scorluzzo (Stelvio)

Der Monte Scorluzzo beim Stilfserjoch war ein stark befestigter Platz im Ersten Weltkrieg und bietet heute alles, was ein Enduro- beziehungsweise Touren-Bikerherz höher schlagen lässt: Die Marke von über 3000 Meter über Meer, epische Trails und eine Aussicht, die seinesgleichen sucht.


Beschreibung

Start der Tour ist der Parkplatz bei Casa dei Rotteri etwas unterhalb des Stilfserjochs. Von hier geht es am Anfang die Passstrasse Richtung Bocca del Braulio hinauf und in weiterer Folge auf den 505er-Wanderweg, der über den Laghetto Alto (2603 Meter über Meer) verläuft. Möglich ist auch der Aufstieg auf der (mitunter stark befahrenen) Passstrasse. Auf diese mündet man ohnehin wieder ein und radelt nun bis hoch zum Joch. Von der Passhöhe geht es nun bis zum Passo delle Platigliole auf 2908 Meter über Meer. Hier ist endgültig Schluss mit treten und das Rad wird cirka 200 Höhenmeter auf den Gipfel des Monte Scorluzzo geschoben. Überall sind noch Reste aus dem Ersten Weltkrieg zu erkennen. Diese lassen erahnen, was damals hier oben los war. Am Gipfel angekommen ist man mit den zahlreichen 3000e-Gipfel des Stelvio-Gebiets auf Augenhöhe: Hohe Schneide, Ortler, Piz Umbrail, Rötlspitze und Monte Braulio sind nur einige der bekannten Berge in diesem Gebiet.
Die Abfahrt verläuft am Südwestgrat auf dem 506er-Weg und ist im oberen Bereich zwischen S3 und S4 zu deklarieren. Ab dem Filone del Mót wird der Weg immer flüssiger und ist durchgängig auf S2-Niveau zu deklarieren, ehe man wieder am Startpunkt der Tour ausgeworfen wird. Fazit: In der Summe eine coole Abfahrt mit einem Aufstieg von weniger als 1000 Höhenmeter mitsamt einem 3000er-Gipfel.

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Distanz

14 km

Höhenmeter

825 m

Tiefenmeter

825 m

Tiefster Punkt

2204 M.ü.M.

Höchster Punkt

3005 M.ü.M.

Startort

Passo Stelvio

Zielort

Passo Stelvio

Kondition

 

Fahrtechnik

 

Panorama

 

Gesamteindruck

 

Webcode

2033

E-MTB

beschränkt tauglich für E-Mountainbikes

Autor

Martin Depauli

Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Nahegelegene Bikeschulen:
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Kommentare

Bin den Trail am 13.08.22 gefahren und ich kann dem Vorredner nur recht geben! Der Trail ist mega und dort wo er richtig schön wird, mit vielen schönen Spitzkehren und angenehmes Gefälle kommt das abrupte Ende! Ab der Höhe 2450m bis 2300m fehlt der Weg bzw wurde total zerstört! Ziemlich gefährlich da ziemlich steil und ziemlich lockeres Material!

Hallo zusammen,
Wir haben die Tour am 1.8.22 gemacht - landschaftlich mega, und der Trail vom Monte Scorluzzo ist (bis auf die besagten Kletterstellen) super cool! Von Schotter und Spitzkehren bis Flow ist alles dabei.
Wir sind allerdings am letzten Fort ( auf ca. 2750m) nicht dem direkten Trail gefolgt sondern nach rechts Richtung Malga Scorluzzo abgebogen. Schöner (fast) flowtrail bis man auf die Aufstiegsroute kommt. Leider hat man dann ca 200hm Karrenweg/ Straße, aber man umgeht den im letzten Kommentar beschriebenen Rutsch. Ich fand’s ne super coole Tour wenn man mal nicht den ganzen Tag Zeit hat!

Hallo zusammen,
Wir haben die Tour am 1.8.22 gemacht - landschaftlich mega, und der Trail vom Monte Scorluzzo ist (bis auf die besagten Kletterstellen) super cool! Von Schotter und Spitzkehren bis Flow ist alles dabei.
Wir sind allerdings am letzten Fort ( auf ca. 2750m) nicht dem direkten Trail gefolgt sondern nach rechts Richtung Malga Scorluzzo abgebogen. Schöner (fast) flowtrail bis man auf die Aufstiegsroute kommt. Leider hat man dann ca 200hm Karrenweg/ Straße, aber man umgeht den im letzten Kommentar beschriebenen Rutsch. Ich fand’s ne super coole Tour wenn man mal nicht den ganzen Tag Zeit hat!

Ich habe mich noch gewundert, warum zur Tour zum Monte Scorluzzo kein Kommentar im Ride vorhanden ist. Ich schliesse mal, dass kaum jemand diese Tour unter die Räder nimmt; dennoch schreibe ich meine Erfahrungen vom 20.Juli 2022. Der Aufstieg war sehr steil, jedoch ohne Probleme schiebbar. Der Abstieg musste über zwei bis drei sehr steile Stellen bewältigt werden (ähnlich wie zum Piz Umbrail, dort jedoch hinauf, wenn man schliesslich zum Lai da Rims biken möchte). Wenn man mindestens zu zweit unterwegs ist, dann sind diese Stellen einfacher passierbar, alleine stellen sie eine noch grössere Herausforderung dar, ein E-MTB will ich da dann gar nicht runter hieven müssen. Darum würde ich (wie am Piz Umbrail) unter Details zur Route „nicht tauglich für E-Mountainbikes“ vermerken und nicht „beschränkt tauglich für E-Mountainbikes“. Im letzten Abschnitt auf einer Höhe von ca 2400m wurde der Trail in sehr steilem Gelände weggespült. Das Gelände ist extrem rutschig. Wir benötigten für 50 Tiefenmeter eine gute Stunde und es war definitiv nicht ganz ungefährlich. Keine Ahnung, ob eine Umfahrung des letzten Teils via den Weg zu den Laghi Scorluzzo problemlos resp. fahrbar ist. Insgesamt würde ich den Trail als schwarz statt rot einstufen. Der Einstieg ist extrem wie auf der Ride Web-Karte Singletrail Map vermerkt. Der letzte Teil vor dem Erreichen der Passstrasse ebenso. Landschaftlich und geschichtlich ist der Trail durchaus einen Versuch wert; aus einer Optik einer MTB-Tour würde ich den Monte Scorluzzo nur sehr bedingt empfehlen.