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Monte Boglia

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Beschreibung
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Beschreibung

Der Monte Boglia ist der unscheinbare Hausberg von Lugano. Wer mit dem Bike hoch will, muss dieses auf den Gipfel tragen. Man wird belohnt mit einer umwerfenden Aussicht und einer knackigen Singletrail-Abfahrt auf der italienischen Seite.

Von Lugano fährt man auf dem Strässchen hoch nach Brè, könnte aber auch die Standseilbahn nehmen und sich damit 650 Höhenmeter sparen. In Brè beginnt der steile Abschnitt des Aufstiegs. Es geht erst auf einem Strässchen, dann auf einem Forstweg bergwärts. Dieser ist anfänglich sehr steil, wird später aber etwas moderater. Schliesslich erreicht man einen Brunnen, wo sich die Routen trennen. Wer nicht bis hoch zum Gipfel will, fährt von hier auf dem Trail zur Alpe Bolla. Für die Variante über den Gipfel biegt man beim Brunnen rechts weg und steigt via Sasso Rosso zum Gipfel auf. Das Bike muss hier oft getragen oder geschoben werden. Die Aussicht auf dem Gipfel ist dafür umso eindrücklicher. Die Abfahrt führt über den nördlich gelegenen Bergrücken, ist technisch sehr schwierig und enthält unzählige Serpentinenkurven. Schliesslich errecht man den Sattel Pian di Scagn, wo man auf italienischem Boden via die Alpe Bolgia bis kurz vor Castello bergab fährt. Auf einem Strässchen rollt man nach Puria. Ein Singletrail führt schliesslich via Loggio nach San Mamette am Ufer des Lago di Lugano. Entlang der Uferstrasse gelangt man zurück nach Lugano.

Strecke: 
Lugano – Aldesago – Brè – Carbonera – Monte Boglia – Alpe Bolla – Alpe Bolgia – Púra – San Mamette – Lugano
Details zur Route
Distanz: 
29 km
Höhendifferenz berghoch: 
1450 m
Höhendifferenz bergab: 
1450 m
Tiefster Punkt: 
270 M.ü.M.
Höchster Punkt: 
1478 M.ü.M.
Startort: 
Lugano
Zielort: 
Lugano
Webcode: 
1180
E-MTB: 
nicht tauglich für E-Mountainbikes
Routen-Klassifizierungen
Kondition: 
Fahrtechnik: 
Panorama: 
Gesamteindruck: 
Beste Jahreszeit: 
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Weitere Informationen
Restaurants: 
Capanna Alpe Bolla
Singletrail Map: 
Shuttles: 
Lugano–Monte Brè

Kommentare

Geschrieben von Joeni88 am 15. August 2020.

Ich bin die Tour gestern gefahren. Durch die durchwegs positiven Feedbacks hatte ich gewisse Erwartungen. Der Aufstieg war okay und das Panorama einfach genial. Jedoch die Abfahrt eine riesen Enttäuschung. Am Anfang noch cool, zuerst ein bisschen der Krete entlang herunterfahren und dann einige Spitzkehren. Danach wurde der Trail immer schlechter, nicht richtig flowig und technisch auch nicht. Den Weg musste man zum Teil suchen, da er völlig zugewachsen von Sträuchern war. Nach der Leiter, bei der man das Bike heruntertragen muss, fuhr man meist auf Schotter runter. Fazit: Aufstieg cool, Aussicht hervorragend, Trail enttäuschend

Geschrieben von tschuege_51574 am 17. Juni 2020.

Wir sind die Tour am 17.06.2020 gefahren.
Der Uphill ist streng aber für starke Fahrer bis auf die Spitzkehren (nur die Kurven dazwischen gehts) sowie die letzten Meter auf den Gipfel fahrbar. Die Spitzkehren vom Gipfel runter sind alle fahrbar teilweise mit umsetzen. Ab der Alpe Bolla ist der Trail ziemlich "urig" aber sehr interessant und spassig zu fahren. Bis auf die erwähnte kleine "Felswand" und einige Querungen von runtergespühltem Geröll ist alles fahrbar.
Fazit: Mit etwas Power im Uphil und guter Fahrtechnik eine super Tour. Die Aussicht ist der Hammer!

Geschrieben von David Winistörfer am 26. Dezember 2019.

Bin die Tour am 10. Mai 2019 gefahren.

Der erste Anstieg auf der Strasse ist sehr gut fahrbar. Bei der letzten Spitzkehre sind wir dann anstatt dem Track einem Bikewegweiser gefolgt, welcher uns unter der Bahn durchgeführt hat. Somit kamen wir noch auf zusätzliche Berhoch-Trailmeter bis nach Bré. Ab dem Wald rechnete ich dann mit einer längeren Schiebe-Trage-Session. Zur Überraschung war aber der Anstieg bis auf die letzten 50m (und bis auf die meisten Spitzkehren) komplett fahrbar, wenn auch der Puls permanent im dunkelroten Bereich war. Die Aussicht auf dem Gipfel war sensationell und entschädigte für alle Strapazen. Die Abfahrt zur Alpe Bolla war schwer und ziemlich ausgewaschen, aber praktisch durchgängig fahrbar. Danach wurde es dann für meine Verhältnisse zu schwer…viele lose Steine, viel Laub und allgemein einfach ziemlich ruppig. Meine Begleiter (ausgerüstet mit mehr Federweg und Fahrkönnen) hatten daran aber Ihren Spass. Als Rückweg hatten wir uns den Trail oberhalb Oria ausgesucht, da die Strasse wegen eines Unfalls gesperrt war. Dies war aber keine gute Idee, wir waren die meiste Zeit am schieben…
Fazit: Auf dem Monte Boglia war ich garantiert nicht zum letzten Mal. Allerdings werde ich mir ab der Alpe Bolla dann eine Abfahrt ins Val Colla suchen oder dann einfach den schönen Singletrail zurück nach Bré.
Ich fahre ein Scott Spark 900RC, bin Uphill meist in der Kopfgruppe; Downhill immer der letzte, mit Abstand.

Geschrieben von Cuno S am 30. April 2019.

Die Tour lässt sich abkürzen, wenn man in Lugan die Bahn auf den Monte Bre nimmt. Es sind dann noch immer 800 Höhenmeter, aber die Tour verkürzt sich auf 2,5 - 3 Stunden. So lässt sich also auch an einem Nachmittag oder gar Abend fahren. Achtung; auf dem ersten Teil der Bahn (Lugano Cassarata nach Suvigliana) werden keine Bikes transportiert! Man muss also die 2 KM/100 Höhenmeter raufpedalieren. Die Bahn ab Suvigliana auf den Gipfel fährt alle halbe Stunde (05/35) und dauert 10 Minuten. Von der Gipfelstation fährt man 1 KM runter nach Bre und biegt dort in den Trail ein.
Die Tour macht absolut Spass, technisch teilweise knifflig aber alles fahrbar. Die GPS Daten sind auf der italienischen Seite nicht immer metergenau, aber der Trail ist trotzdem immer gut auffindbar. Bin die Tour Ende April 2019 gefahren und unterdessen ist bei dieser von Monika beschriebenen Mulde eine Holzleiter angebracht, was die Kletterei wesentlich erleichtert. Der Rückweg auf der Asphaltstrasse zieht sich, man braucht schon ne gute halbe Stunde bis man zurück in Lugano ist.

Geschrieben von Monika am 23. April 2017.

Eine superschöne Tour, wenn man nicht alleine ist. Wir haben den Anfangsgipfel ausgelassen und sind außen rum den relativ neu hergerichteten mittlerweile leichten Weg gefahren. Ab der Alpe Bola ist der Weg neu markiert, wurde aber im letzten halben Jahr fast nicht gefahren. Viel Todholz und lockere Steine liegen auf dem Trail. Später auch so viel Laub, das es bis zu einem Meter reicht. Trotzdem ist fast alles fahrbar, außer die folgende Stelle:
Nach der Alpe Bola zieht sich der Weg an der Talschulter lang, fast schon am Ende dieses angelegten Weges scheint früher eine Brücke über eine Mulde (trocken) gewesen zu sein. Man muss eine abgespeckte Felswand von gut 2m hinunter klettern. Nicht schwer, aber fürs Bike sollte man eine Schnur dabei haben (notfalls Schlauch) oder zu zweit sein.