Cima Tignalga | Ride Magazin

Cima Tignalga

Cima Tignalga

Lago Tranquillo: Die lange Bergfahrt mitten hinein in die einsame Bergwelt von Tignale mit drei unscheinbaren Pässen ist nur das Vorspiel für die faszinierende Fahrt auf Messers Schneide zum Gipfelfort mit anschließendem, tricky Traumtrail.


Beschreibung

Manchmal ist leiser besser! Am Gardasee findet man die besseren Touren nicht im Trentinodreieck Riva-Torbole-Arco, sondern in den leisen lombardischen Hochebenen von Tremosine und Tignale. Die Viertelstunde durch die Tunnelstrasse «Gardesana Occidentale» nach Limone, Vesio & Tignale lohnt sich also! Apropos Limone: 42 Einwohner von Limone haben ein besonderes Protein in sich, das sie steinalt werden lässt. Vielleicht pilgern wegen dieser weltweit einmaligen Mutation so viele Senioren nach Limone? Aber vielleicht macht der Lago ja auch Mountainbike unsterblich? Probier’s aus!
Von Tignale (555 m), hoch über dem Lago, windet sich eine schmale, fast autofreie Asphaltstrasse an den Hängen der Cima Piemp zum unbewirtschafteten Rifugio Piemp (1165 m), einem der schönsten Aussichtspunkte über den Lago. Auf menschenleeren Militärsträsschen schaukelt man sich über die drei Passi d’Ere (1129 m), Scarpape (1242 m) und Puria (1374 m) dem Höhepunkt dieser Traumtour zu – einem messerscharfen Grat, der sich vom Passo della Puria nach Osten zieht. Die Fahrt auf der Klinge endet am ehemaligen Spähposten auf der geschichtsträchtigen Cima Tignalga (1409 m). Es werde Licht! Und es ward Licht. In einer stockdunklen Frühlingsnacht anno 1918 illuminierten italienische Alpini am Gipfel mit einem monströsen Flutlicht das gesamte Valle San Michele bis hinab ins vier Kilometer entfernte Tremosine. Heutzutage ist von dem Tiefstrahler, den siebzehn Geschützstellungen und sieben Wohnhöhlen am Gipfel ist nichts mehr zu finden. Hundert Jahre heilen viele Wunden. Die Natur holt sich zurück, was ihr gehört – auch den zwei Kilometer langen, messerscharfen Berggrat. Und den unscheinbaren Gipfel, der auf drei Seiten jäh abbricht. Biker fahren gen Osten ab, Richtung See. Aber Obacht! Diese Abfahrt fordert einem alles ab. Also Sattel so tief rein wie möglich, nochmals tief durchatmen und dann S4-Abflug auf dem gesteinsübersäten Zickzackkurs ins Valle San Michele! Man mündet sauber durchgeschüttelt an der Hauptstrasse bei Campiglio (625 m) und rollt in wenigen Minuten zurück nach Tignale.

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Distanz

28 km

Höhenmeter

1170 m

Tiefenmeter

1170 m

Tiefster Punkt

548 M.ü.M.

Höchster Punkt

1373 M.ü.M.

Startort

Tignale

Zielort

Tignale

Kondition

 

Fahrtechnik

 

Panorama

 

Gesamteindruck

 

Webcode

1930

E-MTB

gut tauglich für E-Mountainbikes

Autor

Andi Kern

Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
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Dez
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