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Zermatt startet die Enduro-World-Series mit Schnee und Regen

Lange haben die Enduristen auf den Start der Enduro-World-Series warten müssen, und dann fällt der beinahe ins Wasser – nur beinahe. Im verkürzten Rennen entpuppen sich Isabeau Courdurier und Jesse Melamed als schnellste Steuerkünstler im Schlamm von Zermatt. Die Schweizer setzen sich mit Anita Gehrig auf Platz vier und Gusti Wildhaber auf Platz 18 gut in Szene.

Bereits die Wetterprognosen verheissen im Vorfeld mehr nasse als Staubtrockene Trails am Fusse des Matterhorns. Das Wahrzeichen ist dann am Renntag hinter den dicken Wolken auch nicht zu sehen. Hingegen zeigt sich in den oberen Lagen eine dünne Schneedecke die nicht allen Fahrern Freude bereitet – es ist aber der dichte Nebel der die Veranstalter zum umdisponieren fordern: Da auf gewissen Abschnitten keine Bodenrettung möglich ist und die Rettungshelikopter bei Nebel nicht fliegen können, wird das Rennen von vier auf zwei Abfahrtsetappen gekürzt.

Diese zwei Etappen haben es aber vollkommen in sich: Der Kanadier Jesse Melamed legt in der anspruchsvollen Abfahrt entlang des Findelbachs den Grundstein für seinen Sieg. Auf der zweiten und letzten Abfahrt reicht ihm die drittschnellste Zeit, um sich gegen den Belgier Martin Maes und den Franzosen Theo Galy durchzusetzen.

Gusti Wildhaber mag diese nass-kalten Konditionen gar nicht. Dazu hängt ihm ein Trainingssturz noch stark nach. Trotzdem kommt er auf der ersten Etappe passabel ins Rennen und steigert sich auf dem zweiten Abschnitt. Er kann das kurze Rennen auf Rang 18 abschliessen – ein Erfolg wie er verrät:
«Der Sturz am Mittwoch nagte stark an meinem Selbstvertrauen und dann waren es Bedingungen die ich gar nicht mag. Doch ich habe gelernt auch da durchzukommen, und deshalb bin ich sehr zufrieden mit meinem Rennen.»

Am vergangenen Wochende zuoberst auf dem Podest, startet Patrick Lüthi auch in Zermatt gut ins Rennen. Platz 21 nach der ersten Etappe ist eine gute Ausgangslage. Doch die zweite Abfahrt verläuft nicht nach Mass, und so muss Lüthi mit dem 44. Rang vorlieb nehmen.

Die alte Bekannte

Bei den Frauen setzt eine alte Bekannte ein Ausrufezeichen: Die Französin Isabeau Courdurier dominierte die Saison 2019 und scheint auch im Jahr 2020 nicht zu bremsen. Rrund zehn Sekunden schneller ist sie auf der ersten Stage als ihre Landsfrau Morgane Charre. Auf dem zweiten Stück untermauert sie ihre Dominanz und gewinnt das Rennen vor Charre. Die Überraschung des Tages ist die junge Britin Ella Conolly die trotz Sturz den dritten Platz einheimst.

Ebenfalls nicht sturzfrei klassiert sich Anita Gehrig unmittelbar dahinter auf Rang vier. «Ich freue mich über den vierten Platz, aber noch viel mehr, dass die Traillove-Crew und ihre Helfer das Rennen trotz aller Herausforderungen durchführen konnten!»

Carolin Gehrig schliesst sich den Worten ihrer Zwillingsschwester an und fügt an: «Angesichts meiner klammen Hände bin ich mit meinem zwölften Rang zufrieden und, dass ich trotz dessen heil ins Ziel gekommen bin.»

Fortsetzung in Italien

Verläuft die Enduro-Saison nun weiter nach Plan, setzt sich die Enduro-World-Series am 20. September in Pietra Ligure (ITA) fort.

www.enduroworldseries.com

 

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