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Wo keine Knappheit an Veloteilen herrscht und am Ende ein Pole fast alles aufkauft

Weltweit herrscht Knappheit an Fahrradteilen. Aber nicht am Bike-Flohmarkt namens Teilchenbeschleuniger. Zumindest konnte man diesen Eindruck gewinnen angesichts der Tische voller Schaltungen, Bremsen, Antrieben und mehr. Wie begehrt die Stücke sind, zeigte sich aber ebenso deutlich.

«Hast du Pins in dieser Farbe?» Der Bärtige, der diese Frage stellt, kramt ein türkises Mallet-Pedal aus einer Plastiktüte. «Klar doch», antwortet der Verkäufer selbstbewusst. Seine Auslage sieht aus wie die eine Süsswarenverkäufers. Was da in Bonbon-Farbtönen leuchtet, sind aber Ventilkappen, Steuersatz-Cover, Schnellspanner und diverse weitere Kleinteile, die man sich ans Velo schrauben kann.

Einige suchen gezielt nach Komponenten, einer etwa geht mit einer Liste in der Hand die Verkaufstische ab. Andere surfen durch den bunten Basar und lassen sich auf Zufallskäufe ein. Und dann ist da noch der Pole, der im grossen Stil ordert: 10 Helme da, sämtliche Schuhpaare dort, Textilien, Komponenten, was Radsportler halt so brauchen. Er sei mehrmals jährlich in Mitteleuropa auf Einkaufstour. In Polen verkaufe er die Ware an Bike Shops und direkt an Endkunden weiter.

Seit den Neunzigern, mit einigen Jahren Unterbruch, treffen sich am Teilchenbeschleuniger in Zürich Velo-Enthusiasten. Das Angebot reicht von seltenen Sammlerstücken über hochwertige Auslaufware bis zu schon sehr gut eingefahrener Ausrüstung. Ein ausgelatsches Paar Bike-Schuhe bietet ein Verkäufer für einen Franken feil und gibt gleich zu, dass er sie wegschmeissen werde, wenn niemand zuschlägt.

Gegenüber wechselt ein glänzender, dreissigjähriger Serotta-Rahmen für einige Hunderter den Besitzer. Und einer der Organisatoren tauscht nach längerem Feilschen ein Pizzcaup-T-Shirt gegen ein paar Enduro-Schuhe.

Schwer zu sagen, wie viele Geschäfte an diesem Nachmittag in der Roten Fabrik stattgefunden haben. Hunderte? Tausende? Durchaus möglich. Die Tische sind jedenfalls nach vier Stunden deutlich leerer als am Anfang. Nach einer hektischen Startphase, werden die Verkaufsgespräche länger und es steigt der Umsatz an der Bar. Am Ende sind aber tatsächlich noch Schaltungen, Kassetten und Bremsen übrig. Ganz so schlimm scheint der Mangel noch nicht zu sein.

 

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