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Wo die Schweiz am trockensten ist

Quizfrage: In welchem Kanton liegt der trockenste Ort der Schweiz? Die Lösung folgt im Text. Aus Mountainbikersicht ist die Lage des Sonnenkönigs sehr gut gewählt.

Wenn die Trails gar nicht mehr trocken werden, weil die Sonne nur noch kurz vorbeischaut und dann dringend woanders zu tun hat, dann hat man Zeit für die Wetterstatistik. Diese hilft zwar nicht dabei herauszufinden, wo am nächsten Wochenende die äusseren Bedingungen stimmen. Hingegen lässt sich aus den Datenreihen herauslesen, wo man hinziehen müsste, um über das ganze Jahr hinweg, möglichst viele Sonnentage zu erleben.
 
Für all jene, die nicht auswandern wollen, haben wir bei MeteoSchweiz nachgefragt, in welchen fünf Schweizer Orten es am wenigsten regnet. Dass der niederschlagsärmste Ort im Kanton Wallis liegt, überrascht nicht. Dass aber die ganzen Top-5 diesem Kanton angehören, beeindruckt dann doch ein wenig.
 
Spitzenreiter des Trockenheitsrankings ist Stalden, an der Verzweigung des Mattertals und des Saastals. Aus Mountainbikersicht ein hervorragender Sieger: Nicht weniger als neun Touren der Ride-Tourendatenbank passieren Stalden. Mit 545 mm Regen im Jahr erhält das Dorf knapp halb so viel Niederschlag wie beispielsweise Luzern. Im sonnigen Locarno fällt mit 1897 mm mehr als dreimal so viel Niederschlag. Ebenfalls günstig liegt übrigens der nasseste Ort der Schweiz: Es ist der Säntis mit über 2800 mm Regen pro Jahr. Günstig deshalb, weil im Alpsteingebiet sowieso nicht gebikt werden darf.
 
Locarno ist das Stichwort für eine weitere Klimarangliste: Das Tessin dominiert das Klassement der wärmsten Orte der Schweiz. In vier der fünf Hotspots wird italienisch gesprochen. Pully am Genfersee ist als fünftwärmster Messstandort Best of the Rest. Es stellt sich die Frage, ob die Durchschnittstemperatur vielleicht sogar entscheidender ist, um möglichst oft trockene Trails vorzufinden. Anders formuliert: Ist der Boden im Tessin häufiger trocken als im Wallis? Stefan Bader von der Abteilung Klima bei MeteoSchweiz lässt keine Zweifel offen: «Die trockensten Böden finden sich im Wallis, das heisst in der Region mit den geringsten Niederschlägen und gleichzeitig häufigen Schönwettertagen, was zu hoher Verdunstung führt. Im Wallis wird auch intensiv künstlich bewässert.»
 
Die Suonen, die für das Wallis typischen Bewässerungskanäle, sind somit nicht nur ein Meisterwerk der mittelalterlichen Bautechnik und eine touristische Attraktion, sondern auch das Indiz dafür, dass Mountainbiker dort die grössten Chancen auf trockenen Untergrund haben. Wer also einen bikestrategisch günstigen Ort sucht, um sein Homeoffice aufzuschlagen, sollte sich 3922 Stalden näher ansehen.

Tourendatenbank: Stalden

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