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Wie Phönix aus der Asche – Wildhaber hämmert Karrierebestleistung in Chiles Staubpisten

Beim Auftaktrennen der Enduro-World-Series gelingt Gusti Wildhaber mit Rang vier die grosse Überraschung und seine Karrierebestleistung zugleich. Carolin Gehrig startet mit Rang fünf glücklich in die Saison. Weniger ihre Schwester Anita, die das Rennen nach einem heftigen Sturz frühzeitig beenden muss. Sam Hill und Cecile Ravanel gehen als Sieger aus den Rennen hervor.
 
Einst die grosse Schweizer Enduro-Hoffnung, wurde Gusti Wildhaber seinem Potenzial nie ganz gerecht. Er schien das ewige Talent zu bleiben – bis zu diesem Wochenende. Wie Phönix aus der Asche erhebt sich Wildhaber aus dem tiefen Staub von Lo Barnechea in Chile. Bereits am ersten Tag des Enduro-World-Series Auftaktrennens drückt der Schweizer Cube-Fahrer mächtig aufs Gas und liegt auf Platz elf.
 
Anders als in früheren Jahren kann Wildhaber seinen Fokus am zweiten Renntag aufrechterhalten und wohl auch seine physischen Stärken spielen lassen: Die Etappenstarts befinden sich bis zu 3'600 Meter über Meer, und die dünne Luft zerrt an den Kräften aller Teilnehmer.
In der ersten Abfahrtsetappe von Sonntag brennt der Walenstadter die drittschnellste Zeit auf die Rangliste, gefolgt von einer sechsten und fünften Etappenzeit. Rang vier wirds in der Endabrechnung. Das ist nicht nur das beste Schweizer Resultat seit Jahren bei den Männern, sondern auch Gusti Wildhabers Karrierebestleistung.
 
«Schon während den Trainingsfahrten habe ich gemerkt, dass ich sehr gut unterwegs bin. Anders als die meisten Teilnehmer entschied ich mich dann noch die weichsten verfügbaren Reifen zu fahren. Die waren zwar auf den tretlastigen Stages nachteilig, auf den vielen losen Abfahrtstrecken aber ein deutliches Plus. Ich bin einfach nur super happy, dass alles so gut aufgegangen ist», sagt der hörbar erleichterte Gusti Wildhaber.
 

Schneller Vorjahressieger

Der Schnellste auf der ersten Etappe ist der zweifache World-Series-Gesamtsieger Richie Rude. Auch auf der dritten holt er die Bestzeit, dann die fünft-, die zehnt- und zum Ende die zweitschnellste Etappenzeit – damit hätte der Yeti-Fahrer den Sieg holen können – hätte! Doch ausgerechnet auf der zweiten und auch der längsten Etappe beklagt der US-Amerikaner einen Reifendefekt und fällt weit zurück. Er beendet das Rennen auf Rang 53.
 
Somit wird nichts aus dem heissen Duel zwischen dem Gesamtsieger der Jahre 2015 und 2016, und dem letztjährigen Gesamtsieger Sam Hill. Doch mit drei zweiten und drei schnellsten Etappenzeiten zeigt der Australier das konstanteste Rennen und siegt mit 36 Sekunden Vorsprung vor dem Belgier Martin Maes und dem Schweden Robin Wallner, der ebenfalls sein bestes World-Series-Resultat feiert.
 
Maxime Chapuis belegt nach einem durchzogenen Rennen den 28. Rang, die beiden weiteren Schweizer Alois von Wurstemberger und Timothee Oppliger die Ränge 73 und 82.
 

Glück im Unglück

Im Rennen der Frauen kristallisieren sich am ersten Renntag die Podestanwärterinnen heraus: Vorjahresgesamtsiegerin Cecile Ravanel holt sich drei Bestzeiten und setzt sich mit fast einer Minute Vorsprung deutlich von Isabeau Courdurier ab. Auf Rang drei liegt Katy Winton. Die Zwillinge Anita und Carolin Gehrig starten verhalten ins Rennen und liegen nach dem ersten Renntag auf den Rängen sechs und acht. Mit je einem zweiten und einem fünften Etappenrang sind die beiden Norco-Fahrerinnen aber noch lange nicht abgemeldet.
 
Allerdings startet der zweite Tag nicht sonderlich gut – zumindest nicht für Anita Gehrig. Für sie ist das Rennen nach ersten Abfahrt vorbei. «Ich kam auf der ersten Etappe viel zu schnell in die eine Felspassage und hatte dann den wohl übelsten Sturz meines Lebens. Abgesehen von zahlreichen Prellungen und einem Schnitt in der Hand, ist mir glücklicherweise nichts passiert», schildert sie den Vorfall.
 
Immer besser ins Rennen kommt hingegen Carolin Gehrig. Sie startet mit Rang fünf in den Tag, fährt auf der fünften Etappe die achtbeste Zeit und schliesst als Viertschnellste die letzte Etappe ab. Mit ihrem fünften Schlussrang zum Saisonstart zeigt sie sich sehr zufrieden: «Es lief gesamthaft recht gut und ich bin happy, dass ich einige Male richtig aufdrehen konnte.»
 
An der Spitze ändert sich derweil nichts mehr. Einzig Ravanel bringt noch etwas Spannung in das Rennen, als sie fast ihren gesamten Vorsprung wegen eines Plattfusses einbüsst. Doch die verbleibenden zwei Etappen bringen der Französin wieder dickes Zeitpolster ein, das sie ein weiteres Mal zum Sieg bringt.
 

Atemlos durch Lateinamerika

In der dünnen Luft Chiles hatten die World-Series-Athleten kaum genügend Sauerstoff, um ihre gewohnten Leistungen erbringen zu können. Eine längere Erholungszeit gibt es deswegen aber nicht, denn es geht schon am nächsten Wochenende in Manizales, Kolumbien mit dem zweiten Rennen der Enduro-World-Series weiter.
 

Ranglisten EWS #1, Lo Barnechea, Chile
 

www.enduroworldseries.com
 

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