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Weltmeisterin zu «Team Lebenspartner» – Frei auf den Spuren Blatters

Wo eine Olympiasaison unter normalen Umständen kaum namhafte Team-Wechsel zulässt, bringt Diese gleich einige Veränderungen mit sich. Und diese betrifft unter anderem Sina Frei, die neu bei Specialized Team-Kollegin von Weltmeister Jordan Sarrou wird. Aber auch Nicole Koller freut sich über ein neues Arbeitsgerät, genauso wie Nachwuchstalent Janis Baumann.

Sina Frei, Jordan Sarrou und Pauline Ferrand Prevot: Dies sind die wohl bekanntesten Namen, die um den Jahreswechsel mit grossen Team-Wechseln von sich reden machten. Diese sind zudem ein Novum, die der Verschiebung der Olympischen Spiele «zu verdanken» ist, denn auf ein Olympiajahr wechselt kaum ein Top-Shot den Rennstall. Meist reichen Verträge bis Ende eines Olympiajahrs, so dass sich die Athleten in ihren gewohnten Strukturen und bestmöglich auf das Grossereignis vorbereiten können.

Das wäre bei den amtierenden Weltmeistern Pauline Ferrand Prevot und Jordan Sarrou, aber auch bei der aufstrebenden Schweizerin Sina Frei nicht anders gewesen. Doch die Corona-bedingte Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio bestätigen nun die Ausnahme der Regel. So wechselt die Weltmeisterin von Canyon zu BMC, der Weltmeister von BMC zu Specialized, genauso Frei, die von Ghost zur kalifornischen Marke stösst.

Erste Schweizerin nach Blatter

Cross-Country-Weltmeisterin Pauline Ferrand Prevot war in den vergangenen Jahren fürs Canyon-Sram-Team oft zweigleisig auf der Strasse und im Gelände unterwegs. Obwohl sie im Mountainbike eher als Einzelkämpferin unterwegs war, verzeichnete sie dort mit Canyon ihre grössten Erfolge. Trotzdem ist ihr Wechsel ins Team «Absolut Absalon», welches ihr Lebenspartner Julien Absalon führt, am wenigsten überraschend. Damit rückt die Französin nicht nur näher an ihr Lebenszentrum und näher zum familiären Umfeld. Bei «Absolut Absalon» hat sie wieder ein vollständiges Mountainbike-Team im Rücken.

Von «Absolut Absalon» weg, zog hingegen Jordan Sarrou. Schon vor Jahresende wurde gemunkelt, dass der amtierende Weltmeister zu Specialized gehen würde. In der Tat schnappte sich der Rennstall kalifornische Kultmarke aber nicht nur den Weltmeister, sondern unterzog sich einer kompletten Verjüngungskur und startet einzig mit neuen Fahrern in die Saison.
Zu dieser Verjüngungskur trägt auch Sina Frei bei, denn die Schweizerin zählt als zu den vielversprechendsten Fahrerinnen auf internationalem Parkett. Nach Silvia Fürst und Barbara Blatter ist sie erst die dritte Schweizerin, die in den Specialized-Farben fährt. Olympia-Silbermedaillengewinnerin Blatter bestritt im Jahr 2004 die letzten Rennen auf den Mountainbikes aus Morgan Hill.

Die Möglichkeit, die 23-Jährige auch sportlich in die Fussstapfen Blatters treten kann, besteht durchaus, denn nicht nur das Potential ist vorhanden. Die U23-Weltmeisterin des Jahres 2019 hatte die Möglichkeit, sich beim Ghost Factory Racing, einem der professionellsten Teams im Weltcups-Zirkus, sportlich stetig zu entwickeln. Und wenn es Team-technisch kaum besser geht, dürfte ihr der Team-Wechsel zu Specialized einen weiteren Schub verleihen, und der Enthusiasmus ist bei Frei bereits herauszuhören: «Es ist wirklich aufregend, nun zu Specialized Racing zu gehören. Ich geniesse es bereits im neuen Team-Umfeld. Es ist eine grossartige Gruppe von Leuten, zu der ich mich zählen darf, und alles ist sehr professionell.» Für Letzteres ist das Specialized Racing Team bekannt. Bereits früh in seiner Geschichte zeichnete sich die Equipe durch ihre äusserst professionelle Arbeitsweise bis tief in die Details aus.
Frei unterzeichnete eine mehrjährige Partnerschaft mit Specialized und komplettiert mit Jordan Sarrou (FRA), Gerhard Kerschbaumer (ITA) und Laura Stigger (AUT).

Ghost-Team nicht «schweizerlos»

Nach dem Weggang Freis muss das Ghost Factory Racing Team aber nicht ohne Schweizerin auskommen: Nach dem Aus des Möbel-Märki-Teams findet Nicole Koller beim deutschen Rennstall eine neue sportliche Heimat. «Ich durfte bereits das komplette Team kennenlernen und freue mich riesig auf die neue Saison. Es ist schön, nicht die einzige Frau zu sein, sich mit anderen austauschen zu können und gegenseitig von den gemachten Erfahrungen zu profitieren. Alle waren von Beginn an sehr offen und das gibt mir ein tolles Gefühl gut aufgehoben zu sein», schwärmt Koller über ihr neues, sportliches Umfeld.

Ein neues, sportliches Umfeld für das Jahr 2021 hat auch der Bündner Janis Baumann . Der Silbermedaillengewinner der Junioren-Europameisterschaften 2020 wird diese Saison, seine erste in der Kategorie U23, für den italienischen Rennstall Trek-Pirelli bestreiten.

www.instagram.com/specialized_factoryracing
www.ghost-bikes.com/ghost-factory-racing-team
www.racing.trekbikes.com/riders/regional-teams/trek-pirelli

 

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