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Weltmeister bremsen Individuell und Magura macht die Hebel dazu

Ab der Saison 2018 rüstet Magura die Specialized-Renn-Teams «Enduro», «Gravity» und «Cross Country» aus. Dies wäre weiter keine Sensation, denn praktisch alle grösseren Rennteams haben ihre Ausrüster. Spannend ist jedoch, mit welchem Einsatz Magura ihre Teams betreut. Getreu dem Motto «Nur das Beste ist gut genug» fertigt Magura für ihre Schützlinge Bremshebel nach Mass.
 
Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit und Tests im Cross-Country-Weltcup und bei den Enduro-World-Series weitete Magura ihre Partnerschaft mit Specialized aus. So ist ab dieser Saison auch das Gravity-Team um Loic Bruni mit den deutschen Bremsen unterwegs. Doch, dabei bleibt es nicht: Mit dieser Partnerschaft holt sich Magura wichtige Impulsgeber aus der Weltelite für die eigene Produktentwicklung ins Haus. Dabei spielt gerade der Bremshebel bei der Optimierung einer Bremse eine zentrale Rolle. So arbeitet Magura seit Saisonende 2017 an neuen Ergonomie-Lösungen und Produktverbesserungen für die Fahrer der Specialized Teams. Massangefertigte Bremshebel sollen die Performance und Kontrolle an den Bremspunkten maximieren. Der lustig klingende Spruch «Wer später bremst, ist länger schnell», trifft im Downhill nämlich sehr genau zu, aber dafür muss die Bremsleistung- wie auch die Charakteristik genau passen.
 
Wie eine solche Optimierung für Loic Bruni ausschaut, darüber gibt Maguras Marketing-Mann Dominik Voss Auskunft.
 
Ride: Wie wir den Fotos entnehmen können, habt ihr nicht mit fertigen Aluminiumhebeln sondern mit einem Trägergriff und austauschbaren Hebeln getestet?
Dominik Voss: Genau. Nach ersten Test-Sessions mit Loic Bruni haben wir nach einer Möglichkeit gesucht, möglichst viele Ergonomie-Varianten innert kurzer Zeit testen zu können. Unsere Entwicklungsabteilung hat schliesslich einen zweiteiligen Hebel mit gefräster Aluminiumbasis und wechselbaren Kunststoffschalen entworfen. Die Aluminiumbasis ist geprüft und für den Einsatz voll anwendbar. Die Kunststoffschalen – sogenannte Shapes – werden bei uns In-House im 3D-Druckverfahren hergestellt.
 
Wie viele einzele 3D-Prototypen waren im Einsatz bis Loic Bruni seinen perfekten Hebel gefunden hatte?
Loic Bruni ist ein absoluter Perfektionist und hatte von Anfang an klare Vorstellungen für seine bevorzugte Form. Im Meeting mit unserem Entwicklungs-Team ist schnell eine erste Skizze seiner Wunschvorstellung entstanden. (Siehe Bildergalerie)
Ausgehend von dieser Skizze hat unser Team 13 Hebelformen entworfen. Der Hebel auf dem ersten Foto hat ziemlich genau die von Loic Bruni skizzierte Form. Nach kleinen Detailänderungen haben wir diese Form letztendlich auch für den fertigen Prototypen genutzt. Die übrigen Hebel decken eine breite Menge an Formen und Ergonomien ab, um nun weiter mit Loic und anderen Athleten testen zu können.

Wo lagen die markantesten Unterschiede zu den Hebeln die ihr im Verkauf habt?
Loic bevorzugt einen kurzen Bremshebel, fährt ihn jedoch mit weitem Reach. Der Druckpunkt und die Hebelweite haben eine hohe Entfernung vom Lenker.
Unsere aktuellen kurzen 1-Finger Bremshebel sind konzipiert, um sie eher nah an den Lenker zu stellen. Bei weitem Reach bietet der Griffpunkt am Hebel keine klare Parallelität zum Lenker, und Loic hatte das Gefühl auf dem Hebel zu rutschen.
Wir haben also einen Bremshebel entworfen der kurz ist und bei weitem Reach am Druckpunkt parallel zum Lenker steht. Zudem ist der Hebel eher eckig und bietet keine Griffmulde wie der HC3-Hebel. Der Loic-Hebel ist ein eher flacher Hebel.

Wie viele Stunden Arbeit verschlingt ein solches Projekt?
Drei Mann-Wochen, sprich zirka 120 Stunden plus fünf Meetings mit Loic Bruni sowie weiteren Key-Athleten.

Werden die Erkenntnisse aus dieser Customisierung auch später in den Hebeln für Endkonsumenten umgesetzt, so wie beim 1-Finger-Carbonhebel?
Das Projekt hatte primär das Ziel, unsere Key-Athleten und ihre Anforderungen zu bedienen. In den kommenden Wochen werden wir mit unseren Athleten weiter an den Ergonomien arbeiten und zusätzliche Testpersonen einbeziehen.
Speziell bei Loic Brunis Hebel-Einstellung und Form zeigt sich aber der Unterschied zwischen Profi- und Hobbyfahrer. Der weite Reach von Loic wird aktuell von den meisten Kunden und Athleten nicht gewünscht. Die extreme Form bedient nur wenige Fahrer.
 

Benefit auch für Nicht-Profis

Dass Magura solch personalisierte Optimierungen nicht in die Massenproduktion einfliessen lässt, ist verständlich. Schliesslich haben Komponenten eines Formel1-Rennwagens auch nichts mit denjenigen eines Seriensportwagens gemeinsam. Trotzdem haben Endkonsumenten auch etwas von solchen Partnerschaften wie zwischen Magura und Specialized, denn deren Athleten liefern wichtige Inputs die später auch bei Neu- und Weiterentwicklungen umgesetzt werden. Ein Beispiel dafür sind die verstellbaren HC3-Hebel die in Zusammenarbeit mit Danny MacAskill entstanden sind.
 

Bruni's finaler Bremshebel

Wie die Test-Shapes, der Trägerhebel und Loic Bruni's bevorzugte Hebelform ausschauen, wissen wir nun. Doch was ist mit dem finalen Bremshebel des Weltmeisters? Darüber sind bisher keine Informationen vorhanden, aber Magura verspricht das Geheimnis um Bruni's Race-Hebel bald zu lüften.

www.magura.com
 

 

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