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Warum im Trail das Hinterrad versetzen peinlich und unnötig ist

Tom Oehler – Hinterrad versetzen im Steinernen Meer

Serpentinen fährt man nicht, man versetzt das Hinterrad. So wie es Meyer, Hermann oder Stromberg in Magazinen vormachen. Was bei diesen cool aussieht, klappt bei uns Trail-Normalos nicht. Dieses verkrampfte Gehüpfe ist nicht nur peinlich sondern auch gefährlich. Ein Pamphlet gegen das Hinterrad versetzen im Blog von Ride-Herausgeber Thomas Giger.

«Etwas leid tun sie mir, wie sie vor mir in die Serpentine steuern. Verkrampft heben sie das Hinterrad einige Zentimeter vom Boden und versuchen auf diese Weise, die enge Kurve «fahrend» zu meistern. «Hinterrad versetzen» heisst diese trendige Technik, die so viele jetzt einzusetzen versuchen – die aber kaum einer anständig beherrscht. Dabei wären in den Alpen die meisten dieser Serpentinen problemlos rollend zu meistern – eine geschickte Linien­wahl vorausgesetzt. Doch statt erst einmal an der eigenen Kurventechnik zu feilen, will heute der moderne Trail-Prolet das Hinter­rad versetzen. Wenn sie dann flapsig durch die Kurven eiern und für den gesamten Radius gleich mehrmals zu einem Mini­umsetzer ansetzen, dann sieht das nicht bloss bedauerlich aus. Es ist auch gefährlich, weil fast gänzlich un­kontrolliert.

So etwas mache ich nicht mit! Vielmehr versuche ich, meine Kurven­technik nochmals zu verbessern, und wenn das nicht reicht, dann steige ich halt vom Rad und bewältige den Abschnitt schiebend. Das sieht noch immer besser aus als dieses verkrampfte Gehüpfe. Und ein Stein ist mir dabei auch noch nie aus der Krone gefallen. Das war meine Einstellung ich vor geraumer Zeit mit Tom Oehler unterwegs war. Und in der Singletrail-Abfahrt eine dieser Serpentinen vor uns lag. Zwei Meter vor der Kurve schwebte Oehlers Heck bereits in der Luft, und fast ohne Flow-Verlust drehte er auf dem Vorderrad um die Kurve. Schwups, und rum war er. So geht das also! Eleganz statt Krampf. Tom Oehler hat mir aufgezeigt, wie das Versetzen richtig geht. So macht das Ganze Sinn, und nur so wird der Flow durch die Kurve getragen.

Trotzdem finde ich dieses trendige «Hinterrad versetzen» unvermindert unnötig. Aber ich weiss jetzt warum: Weil ich es nicht kann. Diese Technik macht für mich erst Sinn, wenn ich es auf dem Niveau von Tom Oehler drauf habe. Also für uns Trail-Normalos nie. Bis dann feile ich lieber weiter an meiner rollenden Kurventechnik als mich in die trendigen Niederungen des verkrampften Kurvengehüpfes zu begeben.»
 

Hinterrad versetzen ist peinlich ausser…

Comments

Ich glaube einen ähnlichen Bericht schon in der Druckversion gelesen zu haben. Und da habe ich mich schon hinterfragt, was Du damit eigentlich sagen willst. Ich gehöre vermutlich zu den älteren Bikern und habe mit diversen neuen Techniken meine Probleme. Gerade letzte Woche habe ich mich mal wieder von der „peinlichen“ Seite gezeigt und im Bike-Park versucht kleinste, einfachste Tables zu springen. Das heisst, die Räder haben ab und zu ein wenig den Boden verlassen bevor sie wieder ungeschickt auf der Mutter Erde gelandet sind. Ich und wohl die meisten Zuschauer haben es Lustig gefunden … und he ! ich habe es noch nicht aufgegeben, dass ich dies doch noch lernen werden … jeder Anfang ist schwer und vielleicht manchmal auch lustig-peinlich … aber das soll doch nicht abhalten, was neues zu lernen. Ich oute mich auch zu den ungeschickten Hinterrad-Lupfer. Meine Kurventechnik ist vermutlich bei weitem nicht so gut wie Deine, aber ich komme doch um die meisten Serpentinen und wie ich letzte Woche im Bike-Park gemerkt habe, kann ich in den Kurven-Passagen mit einigen dieser coolen Jumper mithalten (he ich beneide euch ein wenig!). Aber es macht doch Spass bei ungefährlichen engen Kurven mal was neues zu probieren und versuchen was neues zu lernen, auch wenn man es nie perfekt hinkriegt … also mir ist das nicht peinlich, meist bin ich derjenige der am Meisten über mich lacht. Also wenn ihr mich mal auf dem Trail seht und ich wieder mal peinliches vorführe, schüttelt deswegen nicht den Kopf, sondern lacht mit mir und habt wie ich Spass beim Biken! 

Wahrscheinlich sollte ich nicht so schnell aufgeben mit mir! Und vielleicht kann der eine oder andere ja auch ob dem Artikel etwas lachen, die Welt ist schliesslich und zum Glück nicht immer so bierernst...

Ich verstehe es nicht; warum man solche Mühe betreibt um solche komplizierte Kunstüke zu machen, wenn es auch einfach geht. Von mir aus gesehen gibt es bessere Tricks aus dem Motocross - Sport die sich besser bewähren in der Praxis. Es müssen nicht alle Danny MC'Askill als Vorbild nehmen. Viel Spass, wenn man auf die Nase fällt bei diesem Trick!

Leider ist der Artikel auch peinlich und unnötig. Liest sich wie die Aussage eines kleinen Kindes: Ach menno, ich kann's nicht, das ist sch.... Übersetzt steht hier: Arbeite nicht an deiner Technik, fahr die Kurven einfach rund - ein Plädoyer zum Kaputtfahren der Wanderwege. Pauschal verurteilt, anstatt sich mal mit den Hintergründen zu befassen: Hinterrad versetzen passiert ja, um Kurven nicht fahren zu müssen. Irgendwann ist der Winkel einer Kurve einfach zu eng und sie ist physikalisch nicht mehr fahrbar, da hilft auch Kurven üben nicht weiter. Außerdem ist die stabilste Fahrposition auf dem Bike das Geradeausfahren. Also Längsachse des Vorderrades in Flucht mit dem restlichen Bike. Je weiter der Lenker eingeschlagen wird (je weiter die Achsen aus der Flucht geraten), desto instabiler wird das Fahren. Bei 45° Lenkereinschlag oder mehr reicht z.B. ein kleiner Stein am Hinterrad, um den Fahrer aus dem Gleichgewicht zu bringen. Das Hinterrad versetzen löst genau dieses Problem, denn ein sauberer Versetzer findet rollend statt und das Heck des Bikes ist dabei so gut wie immer in der Flucht des Vorderrades, wie man auch schön im Video oben sieht. Somit bringt ein sauberer Versetzer in Spitzkehren immer mehr Sicherheit, als sauberes Ausfahren, sofern es überhaupt geht.

Sorry aber was soll das denn. Im Gensatz zum Ursprungsartikel, der einmal etwas aufgreift, greifst Du den Schreiber frontal an...rote Karte...missing next match.

Da bin ich gleicher Meinung; Übung macht den Meister, was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Cheers

"Leider ist der Artikel auch peinlich und unnötig." DEFINITIV!

Kannst du nichts die Hinterrad versetzten? Einfach, mach einen Kurs in Technik, und ÜBUNGEN!

Thomas Giger zählt unbestritten zu den anerkanntesten Bikeprotagonisten - insbesondere hier zu Lande. Wie ich aus verschiedenen Quellen vernommen habe, fährt er unverschämt solide gut auf dem Bike, ja er zeigt den allermeisten Bikerinnen und Biker insbesondere im hochalpinen Bereich das Fürchten. Mit seinem Artikel greift er m. E. zurecht und zum richtigen Zeitpunkt diese Thematik auf und ich unterstütze voll und ganz seine Auffassung. Ich wiederum fahre seit 1986 ununterbrochen Bike auf dem ungefähren Level S3+.  Nachdem ich auch wie Thomas Giger einsehen muss, das das Versetzen des Hinterrad in Spitzkehren um 270 Grad meist nur unzulänglich gelingt, habe ich damit aufgehört daran zu glauben, dass der Tag der vollendeten Technik noch kommen wird, ja noch kommen soll. Die Spitzkehren im steilen Gelände gehören zu den heikelsten Unfallstellen, insbesondere dann, wenn man einfach mal hirnlos mit dem Hinterrad willkürlich in der Luft schwebt. Wenn ich nach der gefahrenen Kurve bemerke, dass mir noch etwas Radius fehlt, setze ich mit dem Hinterrad in der Luft nach, mal nur ein paar Zentimeter, mal auch mehr. Resultat: die meisten vernünftigen Spitzkehren gelingen mir so fahrend zu meistern, so quasi als Hybridversion. Das Versetzen des Hinterrades kann auch zwischen kurzvenreichen Steinen (Stein links und recht) sehr hilfreich, ja sinnvoll sein, gerade wenn es darum geht, der Schaltwechsler nicht ins Himmelreich zu befördern. 

Hm, dann übst du einfach nicht genug, und hast keine professionelle Anleitung? Also bei mir klappt das mittlerweile wunderbar, rollend auf dem Vorderrad. Zwar nicht immer so schön smooth, aber je länger desto besser. Und ich muss sagen, seither kann ich gut 50% der vorher für mich unmöglichen Stellen fahren. Von "willkürlich" und "hirnlos" keine Spur – die Kontrolle des Bikes ist massiv höher, v.a. weil ich den Lenker nicht mehr so stark einschlagen muss. Ich hatte noch nie einen gefährlichen Sturz in so einer Situation, weil immer hoch konzentriert und mit eher niedrigem Tempo.

Was ich sagen will: lasst euch nicht von so einem polemischen Geschwätz beeindrucken, übt mit Geduld, macht mal einen Technikkurs, und dann wird euer Spasslevel genauso in die Luft gehen wie euer Hinterrad ;-)

Was für ein Unsinn! Das letzte Mal, dass ich so einen Quatsch gelesen habe war - ja, der Kommentar mit dem Fullface auf dem Trail. Und so wie es damals nicht um den Fullface ging sondern die Goggles das eigentlich Problem waren (ob Thomas Giger das wusste oder nicht sei dahingestellt - beides gleich schlimm) so fällt es auch dieses Mal schwer, eine ernstzunehmende Aussage zu finden. Zitat: "Aber ich weiss jetzt warum: Weil ich es nicht kann. Diese Technik macht für mich erst Sinn, wenn ich es auf dem Niveau von Tom Oehler drauf habe." Aha. Und Thomas Oehler hat das sicher aus dem Stand gebracht? Nein! Und das ist der Punkt: Man muss es üben. Und man übt am besten zunächst an Stellen, wo es nicht wirklich notwendig ist. Denn das sind die Stellen, wo ein Sturz auch normalerweise am ungefährlichsten ist. Und ja, das sieht anfangs ungeschickt aus. Aber wer sich davon abschrecken lässt, macht nie Fortschritte. Und wer sich darüber lächerlich macht ist armselig. 

Thomas, die Alternative bitte? Die immer noch viel zu vielen Biker, die mit rutschendem Hinterrad durch die Kurven segeln und die Wege zerstören? Oder gleich ganz abschneiden? Ach ja - stimmt, das findet Ihr bei Ride ja auch nicht so schlimm. Langsam überlege ich mir, ob ich das richtige Magazin abonniert habe...

Thomi, ich kann dir die Technik des Hinterrad-Versetzens in wenigen Schritten beibringen. Mit engagiertem Üben wirst du diese dann bald im Griff haben und auch die Vorteile und Einsatzbereiche erkennen.

Das Video von Oehler zeigt die Technik: „auf-dem-Vorderrad-um-die-Kurve-fahren“. Diese Technik ist eine komplett andere Technik, sie ist anders aufgebaut und wird nicht da eingesetzt wo das Hinterrad versetzt werden MUSS (diese Technik hat andere Anwendungsbereiche). Auf dem Video ist gut erkennbar, dass man diese Kurvenkombination auch locker (mit beiden Rädern auf dem Boden) hätte fahren können. Das sind keine Kurven die ein Hinterrad-Versetzen erfordern.

Trail Normalos?

ich glaube als solchen kannst Du Dich nicht bezeichnen! 

Ich finde, lieber umsetzten, als wie gewisse Biker die Kurve zu erodieren. Bei mir ist die Qualität des Umsetztens recht unterschiedlich, je nach Tagesform. Oft zum wegschauen, dann auch mal à la Oehler.

Oft habe ich auch Routen, wo niemand zuschaut!

Ich finde das ein nonsense bericht..hinterrad versetzen ist sehr cool, wenn man das kann.Und man kann das lernen.Ich bin Jahre lang trial gefahren und macht sehr viel Spass, besonders auf technische Trails diese skills um zu setzen. Man muss nich Thomas Öhler sein um das zu können. Ich kenne Rider aus der CH, der nie Trial gefahren ist, und kann das. Sieht sehr stylish aus. Ride on, Greetz, L

Jetzt was Anderes:

ICH FAHRE SO, WIE ES MIR SPASS MACHT (mit Hinterrad versetzen)!

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