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Video-Tipp: Ein Schweizer baut Pumptrack in Thailand

Claudio Caluori hat sich mit seiner Streckenbaufirma in Europa einen Namen als Pumptrack-Bauer gemacht. Dieser ist ihm bis nach Thailand vorausgeeilt, von wo er den Auftrag erhielt, den ersten asphaltieren Pumptrack in Asien zu bauen. Die Story dazu seht und lest ihr hier.

Claudio Caluori hat sich mit seiner Streckenbaufirma in Europa einen Namen als Pumptrack-Bauer gemacht. Dieser ist ihm bis nach Thailand vorausgeeilt, von wo er den Auftrag erhielt, den ersten asphaltieren Pumptrack in Asien zu bauen. Die Story dazu seht und lest ihr hier.


Als Claudio Caluori, der Firmenbesitzer der Velosolutions GmbH, eine Anfrage aus Thailand für einen Pumptrack bekam, dachte er: «Wie cool wäre das, wenn wir einen asphaltierten Pumptrack in Asien bauen.» InWirklichkeit glaubte er aber nicht daran, das dieser Traum in Erfüllung gehen würde. Doch das Abenteuer nimmt bereits seinen Lauf. Fünf Monate und rund 120 Emails später machen sich Claudio Caluori und der französische Pumptrack-Profi Adrien Loron auf die Reise nach Thailand, um dort ihr bisher ehrgeizigstes Projekt umzusetzen.

Im Wissen wie anspruchsvoll es hierzulande schon ist einen asphaltieren Pumptrack zu bauen, machte die beiden unsicher. Würden sie die harte Arbeit kombiniert mit heissen Temperaturen meistern und wenn ja, schaffen sie es innerhalb einem Monat den grössten Asphalt-Pumptrack den sie je entworfen haben, zu bauen? Werden die Auftraggeber die richtigen Werkzeuge und genügend motivierte Arbeiter vor Ort haben und vor allem werden Claudio und Adrien den Asphalt bekommen, den sie bestellt haben?

Direkt nachdem Claudio und Adrien in Aranyaprathet angekommen sind, beruhigt sie ihr Auftraggeber indem er mit den beiden ausgeht. Der Ausgang erfüllt seinen Zweck – die Unsicherheiten sind verflogen. Nur der nächste Morgen gestaltet sich deswegen ein wenig zäh. Das Gegenteil trifft zum Glück bei der Arbeit ein. Auf der Baustelle ist alles entspannt – abgesehen von den glühend heissen Temperaturen – alles läuft und ohne hektik ab. Trotzdem kommt das gesamte Team um Claudio Caluori viel schneller voran als man sich je hätte erträumen können. Auch die Stimmung auf der Baustelle ist super. Die einheimischen Arbeiter sind stets gut drauf und das obwohl sie ohne Schuhwerk die harte Arbeit verrichten.

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Die anfänglichen Bedenken über das Material verfliegen ebenfalls. So werden den beiden alle Materialwünsche erfüllt. «Wenn wir ein paar Planierrechen brauchten, schweissten sie uns gleich zehn davon. Hätten sie einen Lastwagen modifizieren müssen, bauten sie gleich zwei um. Wir konnten kaum glauben wie einfach es uns die Einheimischen machten», schwärmt Caluori.

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Hart war es trotzdem wie er einräumt: «Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so geschwitzt wie hier. Adrien und ich schwitzten unsere Kleider täglich durch. Manchmal mussten wir für einige Sekunden vom Asphalt wegtreten, um nicht Ohnmächtig zu werden, so stark reflektierte die Hitze vom schwarzen und noch heisseren Belag.» Doch auch die scharfe thailändische Küche bringt die beiden arg zum schwitzen.

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Vermutlich fragt ihr euch für wen Claudio und Adrien diesen riesigen Pumptrack bauen. Denn wer kann sich in diesem Land schon ein Bike leisten, um darauf zu fahren. Diese Fragen stellt sich auch Caluori: «Gleich neben dem Pumptrack liegt ein Elendsviertel. Im Gewissen fühlte ich mich nicht sonderlich gut, gleich daneben einen derart teuren Pumptrack zu bauen.» Zu seiner Verwunderung sind es jedoch die Kinder aus dem Elendsviertel, die die Wellenbahn als Erste unter die Räder nehmen. Egal wie klapprig deren Fahrräder sind, teilweise ohne Pedalen und barfuss auf den herausstehenden Achsen stehend fahren sie den ganzen Tag darauf rum. Claudio Caluori drängt sich dabei eine Frage auf: «Ich fragte unseren Auftraggeber, der an dieser Stelle nicht namentlich genannt werden will, ob er die Piste öffentlich zugänglich lasse, auch wenn er daneben noch ein Hotel aufbauen will? Er sagte ja – der Pumptrack sei für die ganze Stadt! Für mich ist das eine wunderschöne Geste, welche die Reise nach Thailand zu viel mehr als nur einem speziellen Auftrag macht – vielen Dank!

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Fotos ©Think+Build Velosolutions Gmbh

www.velosolutions.ch

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