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Van der Poel rast den Schweizern davon

Mathieu Van der Poel gewinnt Weltcup in Val di Sole 2019

Mit einem knackigen Antritt in der letzten Runde führt Mathieu Van der Poel die Entscheidung im fünften Weltcup-Rennen der Saison herbei. Mathias Flückiger und Nino Schurter müssen sich der Power des Europameisters beugen, freuen sich aber über die Plätze zwei und drei. Thomas Litscher wird starker Achter. Die Italiener feiern die Braidot-Brüder auf den Plätzen fünf und sieben.

In der dritten Runde kristallisiert sich heraus, dass der Sieger der neunten Weltcup-Auflage im Val di Sole aus dem Trio Van der Poel, Schurter und Mathias Flückiger kommen wird. Das Dreigestirn baut den Vorsprung auf den Brasilianer Henrique Avancini und später den Italiener Luca Braidot immer weiter aus.
 
Mathias Flückiger zeigt sich aktiv, doch eine Lücke kann er nicht reissen. «Ich war an den langen Anstiegen heute vermutlich der Stärkste. Ich versuchte offensiv zu fahren, aber ich hatte nicht das Selbstvertrauen auch durchzuziehen», erklärt Flückiger später.
Nino Schurter verhält sich defensiv, weil er nach zwei Runden spürt, dass «heute der dritte Platz das Maximum» sein würde. «Am Maximum hat mir heute was gefehlt.»
 

«Wenn Mathieu so geht... »

Van der Poel drückt auch mal aufs Tempo, aber weil Schurter in den Downhills die kleinen Lücken, die er kassiert, jeweils schliessen kann, gehen die drei Kontrahenten Rad an Rad in die letzte Runde.
Schurter spannt sich noch mal vorne hin und beschleunigt im ersten Anstieg. «Das war mehr eine Verzweiflungsattacke», sagt er später lachend.
 
Mathieu van der Poel übernimmt die Pace und markiert einen krachenden Angriff. «Wenn Mathieu so geht, das ist krass. Ich hätte vielleicht vorher das Tempo am Berg offensiver ziehen sollen, dann wäre es für ihn auch schwer geworden», meint Mathias Flückiger.

Er kann nicht folgen, doch gegenüber Schurter schafft er rasch eine Lücke und fährt zum zweiten Platz. «Ich bin schon zufrieden heute zu den besten Drei gehört zu haben mit diesen zwei Grossen im Sport», so Flückiger. «Klar wäre es auch schön vor einem solchen Publikum gewinnen zu können, aber wenn ich die ganze Saison anschaue, den Schritt den ich machen konnte, dann stellt mich das schon zufrieden. Der nächste Schritt, ist ein solches Rennen zu gewinnen.»
 

Kleines Comeback trotz Defekt

Thomas Litscher belegt Rang acht (+2:55) und verbucht damit sein bestes Saisonresultat. Durch einen technischen Defekt verliert er die Gruppe um Avancini, die um die Podiumsplätze kämpfen. «Das war schade und ich habe mich sehr geärgert, aber der Rest war gut und ich habe mir das Rennen gut eingeteilt. Am Ende bin ich happy mit den Top-Ten», erklärt Litscher.
 
Matthias Stirnemann fährt ein solides Rennen und belegt Rang 17, vor Reto Indergand und Lukas Flückiger auf Platz 20.
 
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