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Urs Huber sichert sich siebten Eiger-Bike-Trimph – Esther Süss den sechsten

Huber gewinnt eiger Bike 2019

Urs Huber vermag den Eiger-Bike-Bann zu brechen. Nach zwei Ausfällen in den beiden Vorjahren siegte der Schweizermeister in Grindelwald zum siebten Mal vor Überraschungsmann Michael Stünzi und dem Sigriswiler Hansueli Stauffer. Bei den Frauen endete das Duell Esther Süss gegen Schweizermeisterin Ariane Lüthi diesmal wieder zugunsten von Süss. Zweite wurde Lüthi vor der Romande Florence Darbellay.

Auf der neuen Strecke, die erstmals mit der Steigung zum Feld begann, vermochte sich Urs Huber zusammen mit dem nachgemeldeten Vorjahressieger Cristiano Salerno aus Italien, dem Belgier Frans Claes und dem Deutschen Sascha Weber leicht von der Spitzengruppe abzusetzen. Vor der langen Abfahrt beim Bachalpsee lag aber nur noch ein Trio mit Huber, Weber und Claes einige Sekunden vorne, da Salerno wegen eines Sattelbruchs zurückgefallen war und das Rennen später aufgab. Auf der fahrtechnisch anspruchsvollen Abfahrt auf dem Bachalpsee-Trail konnte Hansueli Stauffer seinen 15-Sekunden-Rückstand in einen Zwei-Minuten-Vorsprung verwandeln. Wie in den Vorjahren brachte die letzte Steigung zur Kleinen Scheidegg die Entscheidung. Michael Stünzi schob sich noch auf den zweiten Platz vor.
 
«Es war sehr speziell, nach den beiden Ausfällen in den Vorjahren hier wieder anzutreten», sagte  Huber, gezeichnet von den Spuren eines glimpflichen Sturzes. «Zu Beginn lief es bei mir eher zäh. Ich spürte, dass es das sechste Rennwochenende in Folge ist. Aber nun überwiegt klar die Freude. Ich konnte noch kein anderes Rennen siebenmal gewinnen», erklärte der 33-jährige Marathon-Schweizermeister.
 
Der zweitplatzierte Michael Stünzi hat sich mit seinem bisher besten Resultat in der Bike Marathon Classics selbst am meisten überrascht: «Bisher dachte ich, ich sei vor allem auf weniger coupierten Strecken schnell. Heute habe ich das Gegenteil bewiesen», zeigte sich der 27-jährige Prättigauer verblüfft. Er sei allerdings froh gewesen, dass er auf dem Bachalpsee-Trail seinen ortskundigen Teamkollegen Marc Stutzmann als Vorfahrer hatte. Ansonsten sei er einfach seinen Rhythmus gefahren und habe am Schluss noch zusetzen können.
 
«Der Bachalpsee-Trail hat richtig Spass gemacht. Ich konnte einen Fahrer nach dem anderen überholen», freute sich Hansueli Stauffer. Der Podiumsplatz sei genau zum richtigen Zeitpunkt gekommen nachdem es in dieser Saison bisher nicht besonders gut für ihn gelaufen sei. «Als mich Urs Huber in der Steigung zur Kleinen Scheidegg überholte, hätte ich mich beinahe erkältet», erzählte Stauffer mit einer gehörigen Portion Selbstironie.
 
Ebenso die Siegerin bei den Frauen, Esther Süss: «In der Schlusssteigung zur Kleinen Scheidegg habe Blut und Wasser geschwitzt weil ich jeden Moment mit Ariane Lüthi gerechnet habe.» Doch diesmal konnte keine der Konkurrentinnen mehr aufschliessen. Lüthi erreichte das Ziel mit über zehn Minuten Rückstand. Sie sagte: «Das war sauhart! Nach dem Etappenrennen in der Vorwoche in Rumänien war ich mir nicht sicher, ob ich genügend Erholungszeit habe. Deshalb meldete ich mich erst im letzten Moment an. Da ich aber sowieso ein hartes Training hätte absolvieren müssen, bin ich lieber die Eiger Bike gefahren. Bei dieser herrlichen Bergkulisse mit Eiger, Mönch und Jungfrau konnte ich mich besser quälen.» Florence Darbellay, die zu Beginn das Frauenrennen angeführt hatte, büsste sogar 14:15 Minuten auf die Siegerin ein, zeigte sich aber dennoch zufrieden, denn das Eiger Bike sei für sie die perfekte Vorbereitung auf den zwei Wochen später stattfindenden Grand Raid, den die Romande 2017 gewinnen konnte.
 
Auf der Mitteldistanz gewinnt der Sigriswiler Florian Thie vor Micha Klötzli und Flurin Staub. Bei den Frauen ist die Neuseeländerin Samara Sheppard die Schnellste vor Alexandra Zürcher und Michèle Wittlin.
 

Resultate:

Herren (88 km):
1. Urs Huber (Mettmenstetten) 4:19:11.
2. Michael Stünzi (Grüsch) 1:03.
3. Hansueli Stauffer (Sigriswil) 1:56.
4. Sascha Weber (De) 3:34.
5. Andreas Moser (Madiswil) 5:00.
6. Frans Claes (Be) 6:50.
7. Konny Looser (Hinwil) 11:52.
8. Marc Stutzmann (Rüfenacht, BE) 12:48.
9. Oliver Zurbrügg (Lauterbrunnen) 13:04.
10. Emilien Barben (Chez-le-Bart) 17:21.

Frauen (88 km):
1. Esther Süss (Küttigen) 5:29:45.
2. Ariane Lüthi (Gunten) 10:30.
3. Florence Darbellay (Neuchâtel) 14:15.
4. Andrea Ming (Edlibach) 17:53.
5. Franziska Brun (Emmenbrücke) 45:26.
 
Herren (55 km):
1. Florian Thie (Tschingel ob Gunten) 2:30:13.
2. Micha Klötzli (Tramelan) 5:09.
3. Flurin Staub (Sils Maria) 7:50.
4. Hans-Babtist Seeberger (Kippel) 8:22.
5. Fabian Heinzer (Schwyz) 9:33.
6. Adrian Jäggi (Lohn-Ammansegg) 10:35.
7. Florent Bolis (Orsières) 11:41.
8. Cédric Pacios (Vétroz) 11:46.
9. Yannick Rohner (Ammerswil AG) 12:45.
10. Sascha Deplazes (Sedrun) 13:08.
 
Frauen (55 km):
1. Samara Sheppard (Neus) 3:05:59.
2. Alexandra Zürcher (Oey) 0:58.
3. Michele Wittlin (Liestal) 4:28.
4. Tamara Burkhard (Jenaz) 6:03.
5. Letizia Strimer (Ardez) 6:19.
 
 

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