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Unfahrbar genial: das Lego-Velo

Jens Fischer aus Heidelberg hat zwei Hobbys: Rennradfahren und Dinge aus Lego bauen. Letzteres tut er schon etwas länger und investiert offensichtlich auch mehr Zeit, als er im Sattel verbringt. Allein sein Canyon Ultimate Rennvelo aus Lego hat ihn während über 200 Stunden beschäftigt.

Wer hat keine Erinnerungen an gewagte Legokonstruktionen, die irgendwann am eigenen Gewicht und der Statikunkenntnis des Erbauers zerbrachen? Ähnliche Probleme hatte Jens Fischer zu lösen, als er das Rennvelo, mit dem er hin und wieder eine Runde dreht, im Massstab eins zu eins aus Legosteinen nachbaute: «Die Räder waren viel zu fragil gebaut. Es kam immer wieder zu Zusammenstürzen», erklärte er dem deutschen Portal rennrad-news.de.
Angefangen hatte alles ziemlich professionell. Jens Fischer ist ein versierter Legobauer, der seine Bauten am Computer konstruiert, bevor er anfängt Steine zusammenzusetzen. Es gibt Programme, mit denen man ein Bauwerk am Bildschirm Klötzchen für Klötzchen entwerfen kann – ähnlich wie CAD in der Architektur. Jeder existierende Legostein ist in jeder Farbe aufruf- und einsetzbar. Die ersten 100 Stunden der Entstehung des Lego-Rennvelos verbrachte Fischer am Computer.

Einstürzende Laufräder

Das Programm simuliert allerdings lediglich die geometrische Form. Ob die Konstruktion auch hält, also dem Eigengewicht gewachsen ist, berechnet sie nicht. Die Folge waren die einstürzenden Laufräder, neben anderen kleineren Konstruktionsproblemen. Unter Legobauern ist es verpönt, Teile zu verkleben oder einer Konstruktion mit zusätzlichen Elementen, zum Beispiel Draht, zu stabilisieren. Doch die Räder in Originalgrösse liessen Fischer keine Wahl, so viel Stütze musste sein. Das Gewicht seines Lego-Velos schätzt er auf 12 bis 15 Kilo. «Man kann es auch nicht wiegen, denn derzeit hält der Montageständer das ganze Gewicht», gab er rennrad-news.de zu Protokoll.
Immerhin ist dem Hobbyradler nicht nur gelungen, sein Fahrrad so nachzubauen, dass man es erst auf den zweiten Blick vom Original unterscheiden kann. Den Antrieb hat Fischer so konstruiert, dass die Kette das Hinterrad tatsächlich bewegt – wenn das Rad nicht gleich wieder zerfällt. Selbst Schaltwerk und Umwerfer lassen sich laut Fischer bewegen. «Aber auf den Sattel darf man sich nicht setzen», räumte er gegenüber dem Rennradmagazin ein, «denn dann bricht es zusammen.»
 

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