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Uetliberg: Stadt Zürich will den Flow

Nach mehreren Jahren Ratlosigkeit geht die Stadt Zürich den Nutzungskonflikt auf dem Uetliberg ambitioniert an: Mit einem neu gebauten Trail will man den Bedürfnissen der Mountainbiker entgegen kommen. Dadurch soll eine Entflechtung von Fussgängern und Bikern erwirkt werden. Dem Downhillen und wilden Trail-Schaufeln schiebt die Stadt einen Riegel und stellt den Biketransport mit der Uetlibergbahn per sofort ein.

«Wir möchten den Mountainbikern eine legale Möglichkeit geben, ihren Sport auszuüben. Gleichzeitig wollen wir das sogenannte Downhillen in diesem stark genutzten Gebiet unterbinden» fasst Armin Eberle, Leiter «Grün Stadt Zürich», zusammen. Angestrebt ist eine freiwillige Entflechtung: Der «Antennen-Trail» soll den Bedürfnissen der Mountainbiker derart entsprechen, dass sie freiwillig nur noch auf diesem zu Tal fahren. Alle anderen Singletrails sind und bleiben den Mountainbikern aber weiterhin verwehrt.
Mit dem Baustart des «Antennen-Trails» stellt die Uetlibergbahn den Biketransport ein. Diese Massnahme ist Teil der Strategie, am Zürcher Hausberg das Downhill-Fahren und das wilde Trail-Schaufeln zu unterbinden. Gerade dieser Bereich habe in den letzten drei Jahren deutlich zugenommen und sei in einem derart stark genutzten Naherholungsgebiet wie dem Uetliberg besonders problematisch. Mit der Aufhebung der Transportmöglichkeit glaubt man, diesen Aktivitäten ein Ende setzen zu können.
 

3.5 Kilometer im Flow-Zustand

Der geplante «Antennen-Trail» wird als Singletrail über 3.5 Kilometer und 350 Höhenmeter von der Sendeantenne beim Kulm bis fast zur Bahnstation Triemli führen. «Der Trail wird technisch anspruchsvoll und enthält über 100 Kurven. Du wirst hier auf dem Bike in den ?Flow? fahren», prophezeit Pete Stutz, Präsident der «Arbeitsgruppe Umwelt und Politik» bei Swiss Cycling und Vertreter der Mountainbiker bei der Entwicklung des Biketrails am Uetliberg. Inspiriert hat sich Stutz für den Trailbau im Kanadischen «Whistler Mountain» und wird mit weiteren Mountainbikern aus dem Umfeld des Pizzacups für den Streckenbau zuständig sein. Die Fertigstellung des Trails ist auf Ende Sommer 2005 geplant, wobei einzelne Sektionen bereits früher freigegebenen werden.

Die «Strassenbennungskommision der Stadt Zürich» will dem Trail übrigens den unsäglichen Namen «Bike-Pass Triemli» aufsetzen ? willkommen in den Amtsstuben. Unter den Trailbauern heisst der Weg «Antennen-Trail» und dürfte sich so wohl auch durchsetzen.

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