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Tokio 2020: Mehr Olympia-Medaillen dank tiefer Selektionshürde

In knapp einem Jahr finden die Olympischen Spiele in Tokio statt: Ein grosses Ziel für die Schweizer Mountainbiker und Swiss Cycling. Der Schweizer Radverband will sich mit einigen Massnahmen auf die zwei grossen Rennen rüsten, um das vorhandene Potential möglichst auszuschöpfen.

Möglichkeiten bisher nie ganz ausgeschöpft

An den vergangenen Olympischen Cross-Country-Rennen wurde das Potential oft nicht vollständig ausgeschöpft. Das soll sich am 27. und 28. Juli 2020 in Tokio ändern, wenn drei Männer und drei Frauen die Schweiz an den Olympischen Spielen repräsentieren.
 
«An den letzten Spielen erreichten wir gesamthaft nie das, was eigentlich möglich gewesen wäre», sagt Thomas Peter, Chef Leistungssport von Swiss Cycling.
Rückblende: Gab es an den vergangenen drei Austragungen jeweils eine Medaille für die Schweizer Männer, gingen die Frauen nach dem Jahr 2000 jedes Mal leer aus. Dort liegt ganz klar eine Medaille drin und auch eine zweite ist möglich, Letzteres ebenso bei den Männern.
 

Mehr Erfolg dank gelockerten Kriterien

Eine Massnahme zur Chancenerhöhung sind gelockerte Selektionskriterien, erklärt Peter: «Unser Ziel ist es, einfachere Selektionskriterien zu machen, sprich ein höheres Resultat das mehrere Fahrer erreichen können. So wollen wir den Leistungsdruck während der Selektionsphase verringern und dann die besten Qualifikanten, top vorbereitet mitnehmen können.»
 
Als Selektionsrennen zählen alle Weltcup-Rennen in der Saison 2019, die Weltmeisterschaften plus der Weltcup-Auftakt 2020 in Nove Mesto. Als Kriterium zählt ein Top-10-Resultat bei den Männern wie auch bei den Frauen, danach wird nach Soft-Kriterien entschieden wer nach Tokio reist. Zu den diesen weichen Kriterien zählen zum Beispiel die Formkurve oder allgemein wer die besten Karten hat, um in Tokio zu reüssieren.
 
Das Olympiakader wird nach dem Weltcup in Nove Mesto, also früher als andere Jahre ernennt. Das hat den Vorteil, dass sich alle sechs selektionierten Fahrer frühzeitig auf die Olympischen Rennen vorbereiten können und nicht nur die Topgesetzten wie bis anhin.
 
Bei den Männern scheint die Strategie mit den gelockerten Kriterien schon mal gut zu funktionieren. Seit dem Weltcup-Auftakt in Albstadt haben sechs Fahrer die Kriterien erfüllt – eine grosse Auswahl für Swiss Cycling. Und noch ein bis drei weitere Fahrer haben das Potential die Kriterien zu erfüllen.
Bei den Frauen haben bis dato drei Fahrerinnen die Limite geknackt. Aber auch hier dürften noch Weitere dazukommen.
 

Mehr Olympia-Medaillen in Tokio

Ein Schweizer auf dem obersten Treppchen – was will man mehr? Laut Swiss Cycling dürfte es mindestens eine Medaille mehr sein – das Potential ist auf jeden Fall da. Foto © Armin Küstenbrück / Ego Promotion
 

Grosse Aufwendungen für die perfekte Vorbereitung

Die gesenkte Selektionshürde ist aber nur ein kleines Teil im grossen vorolympischen Puzzle. Während den Vorbereitungen wird die Hitze die in Tokio herrscht, ein grosses Thema sein. Die Temperaturen werden während des Testevents im Oktober allerdings tiefer sein, weshalb ein Quervergleich aus dem Strassentestrennen gezogen werde, sagt Thomas Peter. «Wichtig ist es die Fahrer auf dieses Thema zu sensibilisieren. Es wird eruiert, wie viele Tage vor dem Wettkampf sie anreisen müssen, um bestens für die Akklimatisiert zu sein und auch das Cooling wird beachtet.»
 
Swiss Cycling verfügt zudem über ein Hitzelabor in dem sich Bedingungen mit bis zu 45 Grad Celsius und 100 Prozent Luftfeuchtigkeit simulieren lassen. Dadurch soll die Akklimatisationszeit deutlich verkürzt werden, was weniger Energieverlust nach der Ankunft sowie ein effizienteres Trainieren und Erholen vor Ort bedeutet.
 
Auch an der Rollwiderstandsthematik werde weitergearbeitet. «Hier sind wir aufgrund der jüngsten Untersuchungen wieder ein Stück weitergekommen. Im Herbst werden diesbezüglich weitere Test angegangen, die aber geheim sind», verrät Peter weiter. Weitere Massnahmen würden nach dem Testevent im Oktober ermittelt.

 
 
 

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